Windows 8.1 wird Ende August fertiggestellt und an Hersteller verteilt

09.07.2013 12:45 von
Acer Iconia W3 Windows 8.1

Mit Windows 8.1 werden viele neue Funktionen und Optimierungen eingeführt, die die Bedienung des Betriebssystems sowohl auf dem Tablet als auch auf dem normalen Desktop erleichtern sollen. Dabei hat Microsoft auch direkt auf die anfängliche Kritik an Windows 8 reagiert und so beispielsweise den Startknopf wieder eingeführt. Zudem soll es in der finalen Version auch möglich sein direkt in den Desktop zu booten, was auf normalen Rechnern schon ein großer Vorteil ist.

Die wichtigsten Neuerungen von Windows 8.1 sind aber in der Modern UI zu finden, wie wir euch erst vor wenigen Tagen auf dem 8,1 Zoll großen Acer Iconia W3 gezeigt haben. Besonders für Tablets wird es dann noch einfacher sein, bestimmte Einstellungen zu ändern, bei denen man sonst immer umständlich in die Desktop-Ansicht wechseln musste. Besonders da ist die Bedienung mit dem Finger teilweise noch sehr fummelig bei den kleinen Schriften und Symbolen.

Nach neusten Informationen wird Windows 8.1 Ende August fertiggestellt. Dann beginnt auch die Auslieferung an die Hersteller, die somit ihre neuen Systeme direkt mit dem Betriebssystem ausstatten und es vorinstallieren können. Damit folgt man dem gleichen Zeitplan wie bei Windows 8 im letzten Jahr. Somit kann man mit der allgemeinen Verfügbarkeit im Oktober rechnen. Das Update von Windows 8 auf Windows 8.1 wird kostenlos über den Windows Store verteilt. Das hat bei der Public Preview ohne Probleme funktioniert. Damit passen die Zeitangaben und Pläne zu der vor wenigen Wochen geleakten Windows 8.1 Roadmap.

Zum Ende des Jahres und noch vor Weihnachten sollen die ganz neuen Windows 8.1 Tablets und Convertibles erscheinen. Erwartet werden dann natürlich neue Geräte mit Intels Haswell Prozessor aber viel wichtiger auch endlich Tablets mit Intels Bay Trail CPU. Eigentlich hatten wir mit ersten Vorstellungen bereits zur Microsoft Build 2013 gerechnet, doch Intel war einfach noch nicht so weit. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Geräte dann mehr Performance bieten, dazu natürlich auch längere Laufzeiten und dünnere Gehäuse, wie Intel es in der Vergangenheit bereits mehrfach versprochen hat.

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via theverge