Gerücht: HTC bringt 2013 mindestens zwei Windows RT Tablets mit 7 und 12 Zoll auf den Markt

21.12.2012 8:00 von Stefan
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Einem aktuellen Gerücht zufolge dürfen wir im kommenden Jahr auch mit einem erneuten Versuch von HTC in Sachen Tablets rechnen. Da dies keines der üblichen Gerüchte aus Zuliefererkreisen in Taiwan ist, sondern von der Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet wird, scheint dies eine Information mit viel Substanz zu sein. Demnach setzt das Unternehmen aus Taiwan aber nicht auf Android, sondern auf Windows RT.

Stimmen nämlich die Gerüchte von Bloomberg, dann werkelt HTC bereits an zwei Tablets mit der Windows 8 Version. Hierbei soll es sich um ein 7 Zoll und ein 12 Zoll Tablet handeln. Angesichts der erwarteten Windows RT Version handelt es sich demnach um Geräte mit ARM Prozessoren. Mit den beiden Geräten soll es jeweils auch möglich sein, zu telefonieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine vertrauenswürdige Quelle aus dem Umfeld von HTC. Microsoft dürfte dies nur recht sein, um seine Marktanteile weiter zu erhöhen. Laut Bloomberg wird der Redmonder Konzern hier in diesem Jahr auf gerade einmal 2,9 Prozent zulegen, so dass Microsoft nach wie vor Welten hinter Apple und Google liegt.

Sollte HTC es schaffen, recht schnell mit dem 7 Zoll Tablet auf den Markt zu kommen, dann wäre dies das erste 7 Zoll Tablet mit einer Windows 8 Version. Gespannt dürfte dann verfolgt werden, ob sich der taiwanesische Konzern tatsächlich mit einem solchen Gerät gegen das Google Nexus 7, das Apple iPad mini und das Amazon Kindle Fire messen könnte. Allerdings ist aktuell die Rede davon, dass die Tablets zwischen Juli und September 2013 erscheinen. Mit Blick auf die tatsächlichen Erscheinungstermine zahlreicher für Oktober und November angekündigten Windows 8 und Windows RT Tablets darf dann gespannt geschaut werden, ob es noch 2013 mit dem Release etwas wird. Vom Unternehmen selbst gibt es bislang keine Stellungnahme zu den Spekulationen.

HTC soll auch an einem Windows 8 Tablet mit einem Intel Prozessor gewerkelt haben. Diese Pläne wurden allerdings wieder verworfen, da dieses Gerät bei einem Preis von rund $1.000 gelandet wäre. Dies hätte es demnach für das Unternehmen nahezu unmöglich gemacht, ordentliche Verkaufszahlen zu erzielen, so die Einschätzung des taiwanesischen Konzerns.
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[via Bloomberg]