Bericht: Microsoft will 25 Millionen Surface Tablet im Fiskaljahr 2014 verkaufen – Internes Budget soll bei 4,4 Milliarden liegen

Kategorie: Windows

Surface Pro Test 02-imp
25.05.2013 - von
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Die Verkaufszahlen des Microsoft Surface RT aber auch des Surface Pro sind nicht berauschend. Während die Windows RT Version bereits seit Oktober 2012 im Handel erhältlich ist, wird das Surface Pro in einigen Ländern bereits seit dem Februar 2013 verkauft. In Deutschland können wir das vollwertige Windows 8 Tablet dann zum Ende des Monats für ab 879€ kaufen. Damit gibt sich Microsoft aber nicht zufrieden, denn das Surface Tablet Programm hat einen sehr hohen Stellenwert im Unternehmen. Das Budget soll bei sagenhaften 4,4 Milliarden Dollar liegen.

Microsoft will demnach im Fiskaljahr 2014, welches am 1. Juli beginnt, insgesamt 25 Millionen Surface Tablets absetzen. Dazu will man Nummer 1. werden im Unternehmensgeschäft, denn man hat mit Windows 8 einfach das umfangreichste Betriebssystem, welches auch alle Programm unterstützt und keine zu großen Anpassungen benötigt. Weiterhin will man Nummer 2. werden hinter Apple auf dem freien Markt und so gut wie alle Bildungsangebote bedienen. Außerdem soll das Surface die erste Wahl werden für alle Vertriebspartner.

Um diese Ziele wirklich zu erreichen, muss Microsoft deutlich mehr Surface Tablets anbieten, die natürlich auch im Preis attraktiver werden, als die aktuellen Modelle. Dazu zählen nicht nur neue normale Surface Tablets, sondern auch kleinere Geräte, wobei das 8-Zoll-Tablet dort in dem Bericht konkret genannt wird. Dieses soll bereits in Kürze vorgestellt werden. Außerdem will man die Verfügbarkeit enorm ausbauen und deutlich mehr Länder beliefern. So will man sich auf großer Front in Europa, Asien, Nord Amerika und Afrika aufstellen. Nicht nur mit Windows 8 Tablets, sondern auch ARM-Geräten, die mit Windows RT laufen.

Laut aktuellen Informationen soll das Microsoft Surface Mini mit einem Nvidia Tega 4 Prozessor und einem 8-Zoll-Display ausgestattet sein. Dieses soll dann zum Preis von nur 299 Dollar angeboten werden. Weiterhin wird bereits im Juni eine Vorstellung des Surface 2 vermutet, wobei dieses dann mit dem Intel Haswell Prozessor laufen könnte. Das würde die Laufzeit des Tablets deutlich erhöhen. Mit dem großen Budget und neuen Produkten könnten die Ziele eventuell erreicht werden.

Der Bericht basiert auf Informationen einer Quelle von winsupersite. Natürlich wird Microsoft diese Informationen nie bestätigen, deswegen sollte man es aktuell als Gerücht ansehen. Die nächsten Monate werden zeigen, wie aggressiv Microsoft auf dem Tablet-Markt operieren wird.

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[via neowin]

  • mozillagorilla

    Das einzige was mich davon abhält ein Surface Pro zu holen ist die Akkulaufzeit.

    • Mo

      Und bei mir noch das Gewicht. Ich bin seeehr gespannt, was dieses Jahr noch so alles kommt.

  • Wolfgang D.

    Akkulaufzeit fehlt dem aktuellen Surface Pro am meisten. Dann hoffe ich mal auf die Folgegeneration mit Haswell-Technik, denn vier Stunden läuft selbst mein Vostro 3700 mit dem dicken Akku, trotz 17″. Auf einem 8″ Schirm muss Windows Phone laufen. Bei diesem Mini-Format kann ich mir den Desktop von RT höchstens vorstellen, aber nichts mehr [s]sehen[/s] erkennen.

  • Ikke

    Schön! Wenn wir jetzt schonmal bei Gerüchten und möglichen Wunschträumen sind, lass ich einfach mal meinen ab.

    Surface Pro 2: Maße und Gewicht vom aktuellen Surface RT, Haswell i5, Win 8 Pro, MS Office, 4 GB RAM, 128 GB SSD, Kickstand in drei Stufen einstellbar, Akkulaufzeit von 9-10 Stunden beim normalen Arbeiten( Wlan, 50% Helligkeit), mattes FHD Display, verbesserter Digitizer mit Slot für Stylus im Surface (optimal wäre hier ein Stylus der das Look and Feel vom Surface hat) und zu guter Letzt zu einem Preis von 700€.

    Als Alternative zum Touch- oder Typecover, wäre ein Dock ala Asus Transformerbook wünscheswert. D.h. mit zusätzlichem Akku, Hintergrundbeleuchtung und optional mit zusätzlicher 256GB SSD und DVD-Laufwerk für 350€.

    Achja, wunschdenken…..

    • http://traceable.de/ Peter

      Matt & Touch wird es wohl nie geben aber genau so ein Surface würde ich auch kaufen. ;-)

      • Ikke

        Wirklich? Gegenbeweis Fujitsu Stylistic Q702:

        http://www.youtube.com/watch?v=0Fk-oWCKKlo

        Minute 3:10. Zitat: “It is a matte panel….”

        Sieht man, finde ich, auch am Screen!

        • http://traceable.de/ Peter

          Bezogen auf Mainstream-Geräten, wie eben das Surface. Klar gibt es vereinzelt Geräte, die einen matten Screen besitzen aber meist sind diese unbezahlbar. ^^

          • Ikke

            Japp, das stimmt. Schade eigentlich. Eine matte Folie auf das Display zukleben ist dann leider notmwendig, aber auch nicht wirklich so gut, wie eine mattes Panel.

            Aber hoffen wir mal, dass MS noch weiter an seinem Surfacepanel arbeiten wird, sodass der Abstand zwischen Glas und Disyplay noch weiter verkleinert wird, damit noch weniger Spiegelungen entstehen. Dann wirds auch angenehmer mit einem Digitizer und direkt unter Lichtquellen zu arbeiten

          • http://traceable.de/ Peter

            Dazu muss man aber auch sagen, dass das aktuelle Display im Surface Pro schon sehr gut. Wir hatten in Barcelona keine großen Probleme das Tablet in sehr gut beleuchteten Räumen bzw. im Freien zu nutzen. Immerhin haben wir es zum Schneiden unserer Videos benutzt. Klar, ich bin auch kein Fan von spiegelnden Displays, aber das Full HD Display im Surface Pro ist schon sehr gut, bzw. über dem Durchschnitt, so war zumindest keine Wahrnehmung.

        • Christoph

          Zitat von http://www.notebookcheck.com/Test-Fujitsu-Stylistic-Q702-Convertible.88249.0.html

          “Alles in allem kann uns das Display nicht überzeugen: matschige
          Darstellung, trotz der entspiegelten Oberfläche kaum Außentauglichkeit
          und in allen anderen Kategorien nur Mittelmaß.

          Auch als wir mit dem Fujitsu Stylistic Q702 unser Testlabor verlassen und nach draußen gehen, kann uns der Bildschirm nicht überzeugen – die teilmatte Oberfläche und die guten Helligkeitswerte sollten es eigentlich ermöglichen, an einem bewölkten Tag draußen zu arbeiten. Das
          funktioniert aber nicht: Die Reflexionen sind zu stark, als dass sich die mittelmäßige Helligkeit des Displays dagegen durchsetzen könnte.”

          So richtig dolle scheint das nocht nich zu funktionieren, auch für viel Geld…

      • Jürgen Brang

        Mit dem Begriff “nie” wäre ich vorsichtig, vor allem in dieser Branche ;-) . Ikke hat ja schon ein Gegenbeispiel geliefert. Ich gehe allerdings noch einen Schritt weiter und behaupte, in Zukunft wird es sogar Touch-Displays geben die nahezu komplett unempfindlich gegen äußere optische Einflüsse sind. Und alles was es gibt, wird dann irgendwann auch alltagstauglich und bezahlbar.

        Das wäre dann wohl der nächste große Quantensprung in diesem Segment. Im Moment scheint man am Limit zu sein was Innovationen im Bereich Tablets angeht. Es gibt nur noch punktuelle Verbesserungen oder Spielereien. Ein “must have” sehe ich im momentan nicht. Naja, gut für den Geldbeutel ;-)

        ….hmmm ein Windows-Tablet fehlt mir allerdings noch in meiner Reihe :-D

        • http://traceable.de/ Peter

          Klar, das ist mir auch alles bewusst ABER es geht aktuell alles über den Preis. Nur die wenigsten brauchen die ganzen Funktionen, wie einen Digitizer oder ein mattes Display. Damit meine ich die 90% die das Tablet einfach so kaufen, um damit im Internet zu surfen, ein wenig zu spielen usw. die werden keine 1000€ – 2000€ für so etwas zahlen. Daran wird sich der Markt orientieren und deswegen wird es solche Geräte, wenn überhaupt, sehr vereinzelt geben. ;)

          • Jürgen Brang

            OK, da hast du recht. Obwohl ich ein Technikfreak bin und einiges an Geld dafür investiere, bin ich nicht bereit 800-900 € für das Surface Pro zu bezahlen. Reizen würde es mich schon, aber meine Obergrenze wäre 600 €. Für den Massenmarkt müsste der Preis wohl noch deutlich darunter liegen. Selbst das Surface RT ist zu teuer um die breite Masse zu erreichen. Vor allem wenn man bedenkt, dass Windows/Microsoft gerade erst mal dabei ist den Fuß in die Tür des Tablet-Marktes zu bekommen.