Samsung Galaxy S6 und S6 Edge Test – Die neue Messlatte

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Vorteile
- Haptik & Verarbeitung
- Design
- Display
- Performance
- Lautsprecher
- Kamera
Nachteile
- Hoher Preis
- Durchschnittlicher Akku
- Preis
- kein Micro-SD Slot
86% Tabtech
Bewertung
EUR 699€

In der Vergangenheit zeigte sich Samsung bei den High-End Modellen stets mit denselben Mankos. Dabei zeigten sich auch in unseren Tests immer wieder dieselben kritikwürdigen Punkte: Materialwahl und Software. Aber Samsung konnte dafür mit einem tauschbaren Akku und auch Micro-SD Slot punkten. Während die Konkurrenz schon lange hochwertige Produkte vorgestellt haben, hat sich Samsung sehr auf Kunststoff konzentrierte und immer mehr Features in die eigene TouchWiz UI

Als Projekt „Zero“ hatte man dann bereits lange vor der Vorstellung des Galaxy S6 eine Wendung versprochen und so kam es auch. Nach unzähligen Leaks des Galaxy S6 waren wir erst weniger begeistert, bis wir es schlussendlich auf dem MWC selbst in die Hand nehmen konnten. Hier waren wir positiv überrascht und zum ersten Mal verdiente sich ein Galaxy Smartphone den Preis für das „Beste Smartphone des MWC“.

Wir haben nun das Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge seit ein paar Tagen im täglichen Gebrauch und haben getestet, wie gut diese nun wirklich sind. Wie lange hält der Akku? Wie gut ist die Kamera? Sollte ich das Galaxy S6 oder Galaxy S6 Edge kaufen? Das sind ein paar der Fragen, die wir in dem ausführlichen Samsung Galaxy S6 Test beantworten werden. Unser Dank geht an dieser Stellte auch an Sparhandy.de, die uns die Smartphones zur Verfügung stellen.

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Design und Hardware

Samsung Galaxy S6 Test-1

Endlich – Samsung hat es geschafft und führt hochwertige Materialien ein. Ja das Galaxy Note 4 (Test) hatte bereits einen echten Aluminiumrahmen, aber das Galaxy S6 und S6 Edge sind anders. Durch den abgerundeten Aluminiumrahmen und die Glasoberflächen wirkt sowohl das Galaxy S6 als auch Galaxy S6 Edge hochwertiger und liegen auch besser in der Hand. Viele mögen sagen, dass Glas auf der Vorder- und Rückseite nicht optimal sind. Nach ein paar Monaten mit dem Sony Xperia Z3 Compact, welches ebenfalls vorne und hinten mit Glas ausgestattet ist, kann ich aber bestätigen, dass das Samsung Galaxy S6 anders ist. Hier wurde das Glas mit einer leichten Abrundung zum Rand hin verbaut. Dadurch sieht es nicht nur hübsch aus, sondern fühlt sich sehr gut und anders an.

Samsung Galaxy S6 Test-3

Gut dabei hat uns im Galaxy S6 Test gefallen, dass die Oberflächen sehr einfach zu reinigen sind. Je nach Farbversion wird man auf den Gorilla Glas 4 Oberflächen Fingerabdrücke sehen. Bei unserem weißen Galaxy S6 Edge waren beispielsweise die Fingerabdrücke nicht so schnell zu sehen, wie auf dem schwarzen Galaxy S6.

Vom Design gefallen uns auch die verschiedenen Farben sehr gut und vor allem das Schimmern bei verschiedenen Lichteinfällen. Dies ist natürlich Geschmackssache, aber Samsung hebt sich so wieder etwas von der Konkurrenz ab.

Galaxy S6 vs. Galaxy S6 Edge

Samsung Galaxy S6 Test-29

Die grundsätzlichen Designzüge bleiben aber gleich und so erkennt man sofort, dass es sich um ein Samsung Gerät handelt, wenn man es von vorne betrachtet. Hier zeigt sich vor allem beim Galaxy S6 Edge ein Wow-Effekt. Erst die zwei abgerundeten Kanten machen das Galaxy S6 zu etwas Speziellem.

Doch wie fühlt es sich an? Anders! Im Vergleich zum Galaxy S6 wirkt es bei längerem Halten in der Hand etwas schärfer. Das liegt daran, dass beim Galaxy S6 Edge das Displayglas nicht nahtlos in den Aluminium-Rahmen übergeht. Stattdessen steht hier der Rahmen etwas hervor. Ob man das mag oder nicht, ist Geschmackssache. Im täglichen Gebrauch machte sich dieser hervorstehende aber nicht scharfe Rahmen vor allem zum Halten nützlich. Dafür wirkt das Galaxy S6 (ohne Edge) gesamt ein bisschen Einheitlicher.

Samsung Galaxy S6 Test-8

Doch wie praktisch sind die abgerundeten Kanten und wird der Inhalt dabei verzerrt angezeigt oder stört es vielleicht sogar beim Schreiben von Nachrichten? Samsung hat im Vergleich zum Galaxy Note Edge andere Features integriert. Das liegt daran, dass man beim Note Edge eine andere Technik verwendet hat. Momentan bieten sich durch die abgerundete Kanten nur wenige Erweiterungen. So kann man über einen Wisch von der rechten Ecke Schnellkontakte anzeigen lassen. Diese sind auch mit einer eigenen Farbe gekennzeichnet. Liegt das Galaxy S6 Edge nun mit dem Display auf dem Tisch, leuchtet das S6 Edge an den Seiten mit der jeweiligen Farbe des Kontakts. Ist das Display ausgeschaltet, kann man sich über eine Wisch-Geste auch aktuelle Benachrichtigungen anzeigen lassen. Mehr ist es momentan nicht. Hier kann man sich in Zukunft sicher das eine oder andere neue Feature erwarten.

das Galaxy S6 Edge ist mit den abgerundeten Kanten was Besonderes

Die Wiedergabe des Inhalts ist nicht verzerrt und die abgerundeten Kanten störten im Galaxy S6 Edge Test nicht. Man hat hier eher das Gefühl, dass das S6 Edge rahmenlos ist und beispielsweise beim Scrollen im Querformat hat man das Gefühl, dass der Content um das Gerät herum geht.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hatten wir mit den abgerundeten Kanten auch keine Schwierigkeiten, sodass wir z.B. beim Schreiben mit der virtuellen Tastatur keine Probleme bzw. Fehleingaben hatten.

Ob dieses Design und der Funktionsumfang einem den Aufpreis von ca. 150€ wert ist, muss jeder selbst wissen. Eines ist aber klar, das Galaxy S6 Edge ist mit den abgerundeten Kanten was Besonderes und sorgt für einen WOW-Effekt. Um euch die Features besser zeigen zu können, findet ihr hier ein kurzes Video mit den wichtigsten Features:

Anschlüsse, Verbindungen, Gesprächsqualität

Samsung Galaxy S6 Test-22

Bei der restlichen Ausstattung des Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge gibt es aber kaum Unterschiede. So auch bei den Anschlüssen und verfügbaren Verbindungen. Beide Smartphones bieten einen Micro-USB Anschluss und einen Audio Anschluss, der bei beiden Smartphones auf der Unterseite ist. Lediglich die Position des Nano-Sim-Karten Tray ist anders. Dieser befindet sich wegen des sehr dünnen Rahmens des Galaxy S6 Edge auf der Oberseite, während dieser beim Galaxy S6 unter dem Stand-by Button auf der rechten Seite verbaut ist.

Samsung Galaxy S6 Software-4

Bei den drahtlosen Verbindungen unterstützt das Galaxy S6 und S6 Edge Wifi a/b/g/n und ac, Wifi-Direct, Bluetooth 4.1, NFC, GPS und natürlich auch LTE Cat 6 mit Geschwindigkeiten bis zu 300Mb/s bzw. 50Mb/s. In unserem Galaxy S6 Test konnten wir hierbei keine Schwächen und Aussetzer feststellen. Auch GPS oder die Verbindung im LTE-Netz funktionierte einwandfrei. Nicht unerwähnt sollte hierbei das integrierte Wireless Charging bleiben, welches wir bisher leider nicht testen konnten. Dafür kann man sich aber über den Infrarot Port auf der Oberseite freuen. Mit dem lassen sich Geräte wie z.B. Fernseher, Stereo-Anlage usw. über die vorinstallierte „Peel Smart Remote“ App steuern.

Bei der Gesprächsqualität muss man auch keine Abstriche machen. Hier bietet sich in fast allen Situationen eine gute Gesprächsqualität für beide Gesprächsteilnehmer.

Fingerabdruckscanner

Samsung Galaxy S6 Test-6

Ein Feature, das ich unbedingt in meinem nächsten Smartphone haben möchte, ist ein gut funktionierender Fingerprintreader wie z.B. im Huawei Mate 7 (Test) oder im iPhone 6. Bei den bisherigen Samsung Modellen hat man auf eine veraltete Technik gesetzt, bei der man den Finger recht gerade über den Home-Button wischen musste. Die Genauigkeit war dabei eher weniger befriedigend und in Folge hat man im täglichen Gebrauch doch eher auf ein Passwort gesetzt.

Samsung Galaxy S6 Software-15

Nutzt man ein Passwort und sein Smartphone häufig, kann die dauernde Eingabe recht mühsam sein. Ein gut funktionierender Fingerabdruckscanner kann hier aber Abhilfe schaffen. So ist es auch im Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge.

Samsung Galaxy S6 Software-16

Bei der Einrichtung des Smartphones oder später in den Einstellungen unter Sicherheit kann man sich mehrere Fingerabdrücke in sein Smartphone speichern. Das Einlernen eines Fingers kann schon 1-2min dauern, aber es zahlt sich definitiv aus. Nachdem einmal der Fingerabdruck eingespeichert ist, kann er zum Entsperren des Smartphones, aber auch für Web sign-in, das Samsung Konto und auch PayPal benutzt werden.

Vor allem beim Aufwecken ist die Benutzung recht praktisch. Man drückt einmal den Home-Button um das Gerät aufzuwecken und lässt einfach seinen Finger auf dem Home-Button und das Gerät wird entsperrt. Genau so sollte es funktionieren.

Doch was ist wenn der Home-Button einen Kratzer hat? Bei unserem Galaxy S6 Testgerät fand sich nach Kurzem ein leichter Kratzer auf dem Home-Button. Die Funktion wird dabei aber zum Glück nicht eingeschränkt und der Fingerabdruckscanner funktioniert weiterhin.

Lautsprecher, Kameras & Herzfrequenzmesser

Samsung Galaxy S6 Test-12

Neu ist auch die Position des Lautsprechers. Dieser ist nun auf der Unterseite. Hier setzt man auch nicht auf Stereolautsprecher. Die Position ist nur suboptimal da man beispielsweise beim Spielen oder beim einfachen Halten in der Hand, die Lautsprecher einfach verdecken kann und so natürlich der Sound gestört wird. Dennoch waren wir sehr überrascht, denn der Lautsprecher zeigte sich im Galaxy S6 Test als sehr laut und von der Soundqualität sehr gut. Auch im Vergleich zu anderen Geräten wie z.B. dem LG G3 kann es sich locker davor einreihen. Zum HTC One M9 wird es allerdings etwas schwer, da dort die Lautsprecher auf der Vorderseite integriert sind und auch Stereosound unterstützen.

Samsung Galaxy S6 Test-21

Auf der Rückseite findet man neben der herausstehenden Kamera einen Herzfrequenzmesser und einen LED-Blitz. Der Herzfrequenzmesser mag für viele nur ein überflüssiges Feature sein. Immerhin kann man mit diesem auch ein Selfie schießen, ohne den Touchscreen zu berühren. Das geht allerdings auch mit einem Sprachbefehl. Der Herzfrequenzmesser selbst ist leider auch nicht mehr etwas Besonderes, da man hierfür mittlerweile einfach die Kamera und eine spezielle App nehmen kann.

Samsung Galaxy S6 Test-19

Das Wichtigste ist aber die Kamera und diese steht leider etwas hervor. Dies hat es zwar auch schon bei anderen Geräten getan, allerdings fällt es hier beim Galaxy S6 noch markanter auf. Bei unserem Galaxy S6 Edge blättert hier bereits der weiße Lack an einer kleinen Stelle vom Aluminiumrahmen ab. Das Glas, dass die Kamera schützen sollte, ist leider auch nicht aus Saphire-Glas und wie es sich bei den Kollegen von Android Authorty gezeigt hat, kann dieses auch brechen. Somit sollte man aufpassen, wie und wo man sein S6 hinlegt.

Bei den Kameras selbst setzt Samsung auf das Galaxy S6 und S6 Edge auf der Rückseite auf eine 16 Megapixel Kamera mit optischem Bildstabilisator und auf der Vorderseite auf eine neue 5 Megapixel Kamera. Wie sich diese machen, zeigen wir euch weiter unten. Spoiler: Sie ist gut!

Display

Samsung Galaxy S6 Test-15

Beim Display setzt Samsung wie immer auf die Super AMOLED Technik. Diese zeichnet sich vor allem durch sehr satte Farben und hohe Schwarzwerte aus. Beim S6 und S6 Edge ist das Display mit 5.1 Zoll gleich groß geblieben. Samsung hat es allerdings geschafft die Auflösung auf 2560 x 1440 Pixel hochzuschrauben und so erreicht man eine unglaubliche Pixeldichte von 557ppi. Das heißt wiederum, dass das Display verdammt scharf ist. Einzelne Pixel lassen sich so mit dem Auge nicht mehr erkennen.

Samsung Galaxy S6 Test-24

Die technischen Daten klingen schon mal gut und zum Glück zeigt sich das auch im täglichen Gebrauch. Das Display des Galaxy S6 bietet hohe Betrachtungswinkel, eine hohe Helligkeit (bis 600Nits) sodass man es auch im Freien noch gut ablesen kann. Für alle, die die kräftigen Farbe nicht mögen, gibt es nach wie vor die Möglichkeit den Bildschirmmodus zu wechseln und so beispielsweise Kontrast und Farbtemperaturen anzupassen.

Das Gorilla Glas 4 sollte das Display auch vor groben Kratzern schützen. Es ist zudem auch mit einer fingerabdruckabweisenden Schicht versehen, wodurch die Glasoberflächen leicht zu reinigen sind. Der Touchscreen selbst reagiert auch wie gewünscht und nimmt jede Berührung an.

Samsung Galaxy S6 Test-31

Beim Samsung Galaxy S6 Edge sind die technischen Daten des Displays gleich mit dem des Galaxy S6, bis auf den kleinen aber feinen Unterschied, dass das Display an beiden Seiten abgerundet ist. Große Nachteile gibt es bei der Wiedergabe von Inhalten am S6 Edge nicht. Auffallend sind nur leichte Schatten an der Kante, wo das Display gebogen wird. Diese sichtbaren Schatten fallen allerdings nicht negativ auf, da sie natürlich sind und das Licht anders gebrochen wird.

Im Großen und Ganzen ist das Display des Galaxy S6 und S6 Edge beeindruckend. Ob man eine QHD Auflösung bei der Größe braucht oder nicht sei dahin gestellt. Fakt ist, dass das Display einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Performance

Samsung Galaxy S6 Edge Gaming

Samsung produziert bekanntlich ihre eigenen Prozessoren. In den vergangenen Jahren hat Samsung nur in gewissen Regionen auf diesen gesetzt und verkaufte beispielsweise in Deutschland nur die Version mit dem Qualcomm Prozessor. Beim Galaxy S6 und S6 Edge änderte Samsung aus nicht genannten Gründen die Strategie und verbaut nur noch seinen eignen Prozessor.

So ist das Galaxy S6 und S6 Edge mit einem Exynos 7420 64-Bit Octa-Core Prozessor und 3GB Ram ausgestattet. Der Prozessor ist der erste Mobile Prozessor, der im 14nm-Verfahren hergestellt wird. Das bedeutet, dass der Chip effizienter ist und auch nicht so heiß wird. Wir haben hierzu einen Hitzetest gestartet und den GFX Benchmark zwei Mal durchlaufen lassen. Dabei wird der Prozessor für 40min voll beansprucht. Das Ergebnis: Wir haben eine maximale Temperatur von 39 Grad gemessen und somit ist es um einiges kälter geblieben, als das HTC One M9 nach nur einem Durchgang.

Neu ist der interne Speicher. Hier setzt man nicht mehr auf eMMC Speicher, sondern auf den neuen UFS 2.0 Standard, der wesentlich höhere Übertragungsraten unterstützt. Bei den Speichern gibt es eine Version mit 32 / 64 und 128 GB welche jeweils um 100€ teurer sind. Man sollte sich hier schon vor dem Kauf Gedanken machen, zu welcher Version man greift, den der Speicher kann nicht mehr erweitert werden. Bei der 32GB Version – also der Kleinsten – bleiben dem Nutzer rund 26GB Speicher zur Verfügung. Das sollte wohl für die meisten Nutzer mehr als genug sein. Wer möchte, kann auch mittels eines Adapters einen USB-Stick anschließen, was in unserem Galaxy S6 Test problemlos funktionierte.

Aber wie sieht es jetzt mit der Performance aus? Wir wissen ja, Samsung glänzte hier in der Vergangenheit wegen der eigenen TouchWiz UI nicht gerade. Man hat nun wohl den Sprung geschafft und das Galaxy S6 wirkt nun wesentlich schneller als andere Geräte. Es gibt kaum mehr Lags und Programme werden schnell gestartet. High-End Games laufen flüssig und sehen dank des Displays sehr gut aus. Das liegt vermutlich auch daran, dass Samsung der TouchWiz Oberfläche einer Kur unterzogen hat und diese nicht mehr so überladen ist. Einzig störend fanden wir die Anwendung Flipboard, die standardmäßig als erster Screen festgelegt ist. Nicht weil sie nicht gut aussieht, sondern weil man hier bei der täglichen Nutzung des Öfteren versehentlich rauf kommt und der Inhalt länger zum Laden braucht. Diesen Screen kann man aber nach Belieben einfach deaktivieren.

Wie wir bereits zum MWC 2015 gesehen haben, zeigte sich das Galaxy S6 bei den ersten Benchmarks als kleiner Überflieger und das bestätigte sich nun auch im ausführlichen Test, wie man der folgenden Tabelle entnehmen kann:

Samsung Galaxy S6 HTC One M9 Galaxy Note IV
Quadrant Standard Benchmark 36091 28892 24978
Antutu 67022 48329 47855
SunSpider 1075ms 908,5ms 390,9ms
Peacekeeper: 1066 807 1306

Akku

Samsung Galaxy S6 Test-10

Mit 2550 bzw 2600mAh ist der Akku im Galaxy S6 und S6 Edge nicht gerade groß. Selbst HTC ist bei ihrem neusten One M9 auf einen größeren 2840mAh Akku gegangen. Leider ist das Galaxy S6 und S6 Edge auch das erste Samsung-Smartphone, bei dem man nicht den Akku selbst tauschen kann.

Laut Samsung ist man diesen Schritt gegangen, da man nun unter anderem die nötige Technologie hat, um beispielsweise den Akku sehr schnell zu laden. Zudem hat man auch Wireless Charging direkt integriert und kann so das Smartphone auf ein optionales Ladepad legen und das Smartphone langsamer aber komfortabler aufladen. Für einen Heavy-User wird dies aber nur schwer ein Ersatz für einen größeren Akku sein.

In unserem Galaxy S6 Test haben wir verschiedene Szenarien ausprobiert. Das Ergebnis ist leider wie erwartet. Bei mittlerer Nutzung und Automatischer-Helligkeit kommt man gerade so über den Tag. Wird der Tag etwas länger, weil man vielleicht Abends noch weg geht, man einmal mehr Fotos mit der Kamera macht oder gar die Helligkeit nach oben dreht, muss man das Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge einmal kurz zwischenladen. Hier kommt aber die neue „Fast Charge“ Technik zum Einsatz. Wie ihr im folgenden Video sehen könnt, wird so der Akku mit dem mitgelieferten Netzteil innerhalb von 10min von 1% auf 19% geladen. Eine volle Ladung braucht nur knapp über eine Stunde:

Sofern man also als Heavy-User viel unterwegs ist, sollte man sich wohl einen Akkupack zulegen. Den auch der Energiesparmodus bringt nur ein paar Minuten mehr und die Performance ist dafür spürbar schlechter.

Samsung hätte hier das Gerät ruhig etwas dicker machen, dafür einen größeren Akku verbauen und auf die hervorstehende Kamera verzichten können.

Kamera

Samsung Galaxy S6 Test-25

In einem ersten Kamera-Test des Galaxy S6 im Vergleich zu anderen Smartphones zeichnete sich bereits ab, dass das Galaxy S6 und S6 Edge eine potente Kamera haben. Zum Einsatz kommt ein 16 Megapixel Sensor von Sony und ein optischer Bildstabilisator. Der Sensor bietet dabei eine Blende von f/1.9. Bei der vorderen Kamera setzt Samsung auf einen 5 Megapixel Sensor, der ebenfalls eine Blende von f/1.9 unterstützt. Somit sollten beide Kameras auch gut für Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen geeignet sein.

Hauptkamera

Samsung Galaxy S6 Test-21

Die Hauptkamera des Galaxy S6 ist kurz und knapp einfach gut! Abgesehen von einer schnellen Auslösezeit schießt die Kamera in den automatischen Einstellungen Fotos mit vielen Details und guten Farben. Auch die automatische HDR-Funktion erkennt in die Situationen meist richtig und schießt Fotos mit den gewünschten Ergebnissen. Auch der Autofokus reagiert schnell. Vor allem interessant ist die Tracking Fokus Funktion. Hat man beispielsweise ein bewegtes Objekt, von dem man Serienaufnahmen machen möchte, wird das Objekt meistens scharf dargestellt. Aber auch bei Aufnahmen bei Nacht kann sich die Kamera sehen lassen. Durch die hohe Blende und den optischen Bildstabilisator lassen sich beeindruckend gute Fotos bei Dämmerung und bei Events aufnehmen. Hierzu haben wir einige Testfotos für euch und möchten diese für sich selbst sprechen lassen. Die Bilder in voller Größe findet ihr hier zum Download.

Bei den Videos bietet das Galaxy S6 und S6 Edge einige Formate. So kann man beispielsweise 4K Videos mit 30FPS aufnehmen und Full-HD mit 60FPS. Hierbei gibt es aber leider keine Unterstützung von HDR, Effekten oder Videostabilisierung. Diese Optionen kann man dafür bei Full-HD mit 30FPS aktivieren. Die Ergebnisse können sich aber so und so sehen lassen:

4K Video:

Full-HD Video:

Neben den normalen Videos unterstützt das Galaxy S6 auch Slow Motion Videos mit 240FPS bei 720P. Hier ist die Videoqualität freilich nicht mehr ganz so gut. Aber man kann sequenziell auswählen, welcher Abschnitt mit 1/4 bzw. 1/8 der Geschwindigkeit wiedergegeben werden kann. Nett ist auch der Zeitraffermodus. Hier findet ihr wieder ein paar Beispiele:

Zeitraffer Aufnahme:

Slow Motion Aufnahme:

Frontkamera

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Immer wichtiger ist die vordere Kamera. Mit dem größeren Sensor sowie der hohen Blende und Features wie Live-HDR lassen sich durchaus gute Aufnahmen erzielen. Auch bei Dämmerung sind die Aufnahmen noch in Ordnung. Gerade HTC kann hier mit der vorderen Ultrapixel Kamera einen oben draufsetzen.

Samsung Galaxy S6 kamera-3

Kamera-Menü

Samsung Galaxy S6 Test-25

Das Kamera Menü hat Samsung wieder aufgeräumt. Alle wichtigen Informationen werden am rechten Rand eingeblendet. Über den Modus-Button werden auch nicht mehr x Elemente eingeblendet, sondern nur noch die wichtigsten Modi:

Samsung Galaxy S6 Software-7

Schön ist, dass es nun auch einen Pro-Mode gibt, bei den man Einstellungen wie ISO, Weißabgleich, Fokus, Farbe, usw. manuell einstellen kann. Noch besser ist aber, dass die Kamera von jedem Menü aus schnell gestartet wird, und zwar laut Samsung unter einer Sekunde. So macht es auch den Eindruck. Hierzu muss man einfach zwei Mal den Home-Button drücken und schon erscheint das Menü der Kamera. Das liegt daran, dass die Kamera immer im Stand-by ist und man so schneller auf sie zugreifen kann.

Software

Samsung Galaxy S6 Software-5

Bei der Software hat sich einiges getan. Eine wichtige Vorab-Information war, dass Samsung nicht mehr so viele Apps vorinstallieren wird und sich auch Samsungs eigene Apps deinstallieren lassen. Nach unserem Unboxing mussten wir aber feststellen, dass es wieder einige vorinstallierte Apps von anderen Anbietern gibt – zusätzlich zu den Apps von Samsung und Microsoft. Dazu zählten unter anderem Zalando, CEWE, … . Schade, aber immerhin lassen sich diese einfach deinstallieren. Ob diese nach einem Software-Update wieder auftauchen, wird man erst sehen müssen.

Samsung Galaxy S6 Software-1

Nun was hat sich geändert? Gesamt wirkt die Oberfläche wesentlich flotter und man sieht mehr und mehr von Stock-Android. Auch Apps wie Telefon, Nachrichten, E-Mails, Einstellungen und die Uhr wirken viel schlichter und sauberer. Hier hat sich Samsung wirklich bemüht einen Schritt nach vorne zu machen und auf die Kundenwünsche einzugehen.

Samsung Galaxy S6 Software-10

Neu ist unter anderem die Theme-Funktion bzw. der Theme Store. Über diesen können verschiedene Designs heruntergeladen werden. Dabei werden, aber nicht nur oberflächlich ein paar Sachen angepasst, sondern wirklich tiefgreifende Designobjekte wie Schnelleinstellungen, Telefon-App, Einstellungen uvm. Momentan ist im Store allerdings die Auswahl recht rar und es bleibt abzuwarten, wie sich dies entwickelt. Vielleicht sehen wir hier in Kürze schon ein Stock-Android Theme? Selbst Designs anzupassen geht aber leider nicht.

Alles in allem hat Samsung es geschafft die Software aufzuräumen. Wer nicht mit dem Design der TouchWiz Oberfläche klar kommt, kann sich ein anderes Theme installieren oder einfach einen anderen Launcher nutzen. Bei Letzterem gehen allerdings ein paar Features verloren wie z.B. Multitasking bzw. die Window Funktion, die sich in unserem Test auch als praktisch zeigten.

Samsung Galaxy S6 und S6 Edge Test Fazit

Alles in allem konnten uns das Samsung Galaxy S6 und S6 Edge im Test überzeugen. Die Hardware fühlt sich endlich wertig an, das Display ist beeindruckend, die Kamera ist verdammt gut und der Fingerabdruckscanner funktioniert, so wie er soll. Auch bei der Performance konnte das Galaxy S6 und S6 Edge punkten. Bei der Software hat man ordentlich nachgebessert, da bleibt eigentlich nur noch ein Punkt – der Akku. Das ist der einzige „Nachteil“ des Galaxy S6 und S6 Edge. Mit dem Akku kommt man bei mittlerer Nutzung über den Tag, aber mehr leider nicht.

Wer etwas Besonderes möchte und ggf. auch etwas tiefer in die Tasche greifen kann, der sollte definitiv zum Galaxy S6 Edge greifen. Es ist ein echter Hingucker und es fühlt sich so an, als hätte man ein kleines Stück Zukunft in der Hand.

Das Samsung Galaxy S6 überzeugt im Test mit einem hervorragendem Display, einer guten Materialwahl, guter Performance und einer tollen Kamera.
Vorteile
- Haptik & Verarbeitung
- Design
- Display
- Performance
- Lautsprecher
- Kamera
Nachteile
- Hoher Preis
- Durchschnittlicher Akku
- Preis
- kein Micro-SD Slot
86% Tabtech
Bewertung
EUR 699€
Haptik / Verarbeitung 9 Display 10 Kamera 10 Batterie 7 Performance 9 Konnektivität 8 Software 9 Preis / Leistung 7
Gleich wie das Galaxy S6 kann das S6 Edge im Test überzeugen, setzt mit dem abgerundeten Display aber noch eines oben drauf.
Vorteile
- Haptik & Verarbeitung
- Design
- Display
- Performance
- Lautsprecher
- Kamera
Nachteile
- Hoher Preis
- Durchschnittlicher Akku
- Preis
- kein Micro-SD Slot
86% Tabtech
Bewertung
EUR 849€
Haptik / Verarbeitung 10 Display 10 Kamera 10 Batterie 7 Performance 9 Konnektivität 8 Software 9 Preis / Leistung 6

  • Malik

    Super test! Auch das Handy sagt mir zu vorallem das schnelle Laden finde ich super.
    Nur war mich wundert ist, dass der Akku bei anderen Test (z.B.) Chip.de sehr gut abgeschnitten hat. Könnte es bei euerm Gerät vielleicht ein Vorserienakku sein ?

    • http://traceable.de/ Peter

      Nope. Es gibt auch Seiten die wahnwitzige 10 Stunden Video-Playback erreicht haben. Wie die das geschafft haben würde uns zu gerne interessieren. ^^

    • Stephan

      Chip.de ?? Dein Ernst?

      Warum nicht gleich Computerbild

      • Christof Wallner

        😉

        • Domenic

          @christofwallner:disqus und @traceable:disqus konntet Ihr bei eurem S6 edge diese kleinen kratzer wenn ihr den bildschirm beleuchtet entdecken? wie in diesem video? hab es mir bestellt und bin am überlegen ob ich es wieder stornieren soll.. https://www.youtube.com/watch?v=xLNgc9gFT1U

          Danke :)

          • Christof Wallner

            Nein hatte nichts der gleichen! Probier es doch erstmal und im Notfall kannst es ja noch immer zurückschicken! Sind aber bestimmt nur Einzelfälle!

    • Christof Wallner

      Danke Malik! Haha Chip ist für mich keine Seite von der ich irgendwelche Infos beziehen würde 😀 Aber egal, wir haben hier nur Resultate die wir so selbst getestet haben. Es bringt nichts wenn wir schreiben, dass der Akku mega ist und die Leser darauf kommen, dass es nicht stimmt. Wie Chip testet weiß ich nicht 😀 Der Akku sowie auch das Gerät selbst sollte Final sein.

  • AGBReader

    Ja, da kann man nur „Hut ab“ sagen….

    Nicht das ich glaube das Samsung sich hier besonders angestrengt hat, sondern weil Sie das beste aus der Situation gemacht haben.
    Erst das Aufspringen auf den „Glass- / Metallzug“ (SD-Karte, Wasserdichtigkeit und wechselbaren Akku wird der Markt nicht groß vermissen) und ausmisten von TouchWiz, einführen der Edge-Displays und wie es der Zufall so wollte das schwächeln von Qualcomm bzw. Mediatek die nicht aus den Puschen kommen.

    Es passt halt alles an einem Punkt zusammen.

    Kurzer Blick nach vorne:
    – HTC M9 … Zu viel „schlechte“ Presse, nicht ganz unschuldig SD810 und erst recht „der Balken“
    – Sony Z4 …. Warten wir es mal ab, aber wird wohl nichts vor Herbst werden
    – LG G4 … Rettungsanker SD 808 ? Aber auch erst was Richtung Herbst
    Wenn man auf Import steht, bleibt zu hoffen das Mediatek bald seine Kunden begeistern kann.

    Fazit: Die nächsten Monate sollten für Samsung wieder sehr ertragreich werden

    • Tim R.

      zumindest den SD-Slot werden denke ich aber nicht sehr wenige vermissen (mich eingeschlossen), weil es wirklich praktisch war..
      Und ich finde schon, das Samsung sich doch ins Zeug gelegt hat. Gut den SD-Slot hätte man wirklich einbauen können, haben sie ja selbst bei der A-Serie gemacht und die haben ebenfalls ein geschlossenes Gehäuse.. Die Unterseite jaja iPhone lässt grüßen ^^ aber Auch wenn Samsung sich hier und da ein paar Dinge zusammengesucht hat, bieten sie so ein richtiges Gesamtpaket und eben nicht das eine bei dem Hersteller, das andere bei dem.

      Das M9 ja gut, ist wirklich nur eine minimale Weiterentwicklung, finde sogar eher ein Rückschritt. den QSD und den Balken mal außen vor gelassen, das einzige, was HTC verändert hat, ist die Kamera und die ist für ein 2015er Gerät für 749€ einfach nicht akzeptabel…
      Z4, das wird wirklich interessant, wobei ich auch da glaube, das man an sich kaum etwas verändert und nur die Hardware anpasst.. Aber vielleicht bekommt Sony es ja endlich mal hin aus den eigenen Kamerasensoren auch gute Qualität, wie die Konkurrenz herauszuholen ^^
      Das G4, ebenfalls nur weiterentwickelt.. zumindest was die ersten Leak-Bilder angeht, scheint man wenig optisch gemacht zu haben Und das mit dem QSD 808 ist irgendwie traurig… Ich glaube nämlich nicht, das das dem System viel helfen wird. LG passt die Software ja auch so „gut“ an wie Samsung bisher und LG ist ja auch ein Hersteller, der um jeden Preis immer das Display mit der höchsten Auflösung haben will..
      und es kommt nicht im Herbst, sondern am 28.April ^^ bzw. wird da vorgestellt

      • AGBReader

        Jau danke für den Hinweis, mit dem LG Note durcheinander geworfen…. ^^

        Das Samsung sich was zusammensucht, finde ich auch nicht schlimm. Nur habe ich den selben Anspruch wie auch bei z.B. HTC: Wenn die Presse / Käufer seit JAHREN bemängeln, dass das verwendete Material nicht top ist, sollte man was dran machen. Da brauch man auch keine Marketing / Entwicklungsabteilung für ^^

        Das M9 tut mir echt schon ein wenig weg. Seit dem Desire war ich eigentlich immer HTC zu getan. Aber die Kamera und der SD810 reißen das DIng echt in den Keller, wie gesagt ja auch in der Presse…. wenn es wenigstens 150€ günstiger wäre als das S6… Aber so… Ich drücke noch immer die Daumen, das HTC sich irgendwie wieder fangen kann.

    • Shorty1981

      Erst das Aufspringen auf den „Glass- / Metallzug“ (SD-Karte,
      Wasserdichtigkeit und wechselbaren Akku wird der Markt nicht groß
      vermissen)

      Genau das sind die Punkte warum ich mir das S6 leider nicht kaufen werde, mal abgesehen von der Wasserdichtigkeit, die ist mir nicht ganz so wichtig!

      1. Glasrückseite finde ich total bescheuert, da diese bei Verkratzungen oder Bruch nicht so einfach austauschbar ist.
      2. Auf Grund dessen kann man den Akku nicht mehr einfach austauschen, was ich ca. 1-3 mal die Woche mache (wenn ich Unterwegs bin habe ich immer meinen 2 Akku dabei) .
      3. Ohne SD Karten Slot benötige ich min. die 64GB aber besser noch die 128GB Version, die aber total überteuert sind. In meinem S4 habe ich einfach für 30,- Euro eine SD Karte rein gekauft und gut wars. Übrigens sind von den 64GB bei mir nur noch ca. 9GB übrig und auf dem Internen von 16GB nur noch 3GB also habe ich insgesammt 68GB an Daten auf dem S4!

      Ich hoffe das das S6 Active bald auf den Markt kommt und hoffendlich Designmäßig akzeptabel ist. Die Ausstattung soll ja angeblich identisch mit dem normalen S6 sein nur eben mit Wechselakku und SD Karten Slot.
      Falls das alles zutreffen sollte wird das S6 Active der Nachfolger meines S4 :-) !

      • Siegfried Schumach

        ich verstehe wirklich nicht warum man soviel daten am handy benötigt?? ich habe bei meinem a3 4 gb verbraucht, bei meinem iphone 6 3 gb. und das ist schon das höchstmaß. der rest liegt in der cloud! musik streame ich via google musik und wenn ich mal lust auf einen film habe wird via netflix oder amazon gestreamt.

        mein akku ist immer aufgeladen, und wenn ich wirklich mal länger unterwegs sein sollte habe ich ein akkupak zu hause, das musste ich aber noch nie verwenden. von daher stimmt die aussage schon dass dies wirklich nur einen kleinen teil der benutzer betrifft.

        • Shorty1981

          Mein S4 ist auch mein MP3 Player!
          Über eine Cloud währe zwar super, ich habe auch meine gesammte MP3 Sammlung in einer Cloud gesichert, aber wenn ich immer über die Cloud Musik hören würde, dann bräuchte ich eine sehr teuren Vertrag mit 10GB Volumen oder so!
          Auf der SD Karte liegen ca. 50GB MP3s, damit ich immer die freie Auswahl habe was ich gerade hören möchte!
          Dann kommt noch Navigon, einige Bilder und ein paar aufgezeichnete Videos (Privat Bilder und Videos lade ich grundsätzlichh nicht in eine Cloud, ist mir einfach zu unsicher).
          Akkupack ist für mich das unpraktischste was es gibt! Braucht mir viel zu viel platz, und es dauert auch immer ewig bis der Akku wieder voll ist (von zwischenladen halte ich nichts, das habe ich bei meinem N8 gemacht und in 2 Jahren habe ich dadurch 2 Ersatzakkus gebraucht, da ging der Akkuwechsel aber zum Glück noch relativ einfach im gegensatz zu heute)!
          Wenn ich z.B. im Urlaub bin, dann brauche ich jeden Tag meine beiden Akkus (durch Navigon, Bilder und Videos) da der erste meist schon nach ein paar Stunden leer ist.
          Einem Kumpal von mir geht es genau so, aber vielleicht sind wir wirklich sonderfälle keine Ahnung!

          • Siegfried Schumach

            Alles klar. Dann sind die neuen Geräte leider wirklich nichts für dich. Drück dir dann fürs active die daumen

          • Shorty1981

            Danke! Bin mal echt gespannt auf das S6 active, falls das damit auch nicht hinhaut, bleibt nur noch die Hoffnung auf das Note 5, wobei ich befürchte, das Samsung dort seine neu Strategie wie beim S6 leider fortsetzen wird!

            Weiß eigentlich schon jemend über ein Release Dateum des S6 Active näheres?

      • AGBReader

        Ich verstehe dich und mir geht es da ähnlich. Allerdings sind wir nunmal nicht ganz die Zielgruppe bzw. die Masse am Markt…

  • Tim R.

    Wäre schön, wenn ihr erwähnen könntet, wie viele Finger man genau einspeichern kann. Auf dem Screenshot sind 3 eingespeichert und es lässt sich trotzdem ein weitere speichern (beim S5, Alpha und Note 4 sind es ja max. 3) ^^

    Ansonsten finde ich beim S6/edge echt schade, das man beim Kameraglas nicht auf Saphirglas setzt… zumindest da.. hat mich bei meinem Note 4 schon gestört, nach ein paar Tagen schon ein Kratzer nur gerade so über der Linse, das man noch gute Bilder machen kann …

    Beim Note 5 hoffe ich zudem, wenn man auch auf SDs verzichtet, 64 GB die kleinste Version werden.. ich bräuchte mind. die 64 GB-Version und 799€ bzw. sogar 949€ sind doch etwas sehr happig.. von daher finde ich die 6/10 Pkt. bei Preis/Leistung bzw. die gesamte Bewertung sehr gut, anders als z.B. bei APit oder curved, wo es einfach nur (sorry) scheiße und in keinster Weise objektiv betrachtet ist

    • Christof Wallner

      Es sind 4 Finger :)

      Und ja das mit dem Glas ist Schade! Verstehe auch nicht warum man hier nicht eines oben raufsetzt und Saphirglas verbaut.. aber das kann man nicht ändern. Vl. gibt es dafür zu wenige Lieferanten, die jetzt schon die anderen großen Hersteller beliefern und Samsung könnte nicht die gewünschten Stückzahlen produzieren.

      Wir geben hier auch immer bestes, ist nicht immer einfach. Und nichts gegen Androidpit, aber da hieß der Artikel schon bei der Vorstellung schon Test…

  • Leif Sikorski

    Mich wundert auf dem Screenshot der hohe Akkuverbrauch von GMail. War der immer so hoch? Dann könnte man dahinter ja Sync-Probleme oder dergleichen vermuten.

    • Christof Wallner

      Das zeigte sich beim S6 genauso. Ich hab halt 5 Gmails Accounts die hier gesynced werden.

  • Martin Kasinger

    Wie viele Fingerabdrücke kann man hinzufügen?

    • Kev

      4 kann man hinzufügen

      • Martin Kasinger

        Danke

    • Christof Wallner

      Wie @Kev geschrieben hat, kann man 4 Finger hinzufügen.

      • Martin Kasinger

        Danke :)

  • hunfi

    Läßt ja tief blicken…Ich brauche keine Latte um mich zu definieren.

    Bei dem neuen Verkaufspreis und dadurch aufgrund unnötig kurzer Produktwechsel erzwungen Preisverfall von Vorgängergeräten auf dem Zweitverwertungsmarkt und mangelnder Innovationen wird auch weiterhin der Umsatz sinken. Das ist auch gut so.

  • Porscheproletos

    Schöner Test. Angenehm geschrieben und vor allem Neutral. Thanks!

  • Applehasser

    „Bei der 32GB Version – also der Kleinsten – bleiben dem Nutzer rund 26GB Speicher zur Verfügung. Das sollte wohl für die meisten Nutzer mehr als genug sein. Wer möchte, kann auch mittels eines Adapters einen USB-Stick anschließen, was in unserem Galaxy S6 Test problemlos funktionierte.“

    -> Musik, Bilder, Videos, Navi… da reichen niemandem 26GB. Und die Bemerkung mit dem USB Stick und nem OTG Kabel ist ja höchstens ein schlechter Scherz.
    Wer packt unterwegs ein OTG-Kabel und USB Stick an sein Handy? Den Vogel möchte ich mal sehen!

  • Andy

    Hat hier eigentlich auch jemand eine positive Meinung ich lese immer nur negatives kleiner Tipp wenn ihr es besser könnt dann macht es besser und ihr werdet reich!!!! Und bitte verschont uns mit Meckern macht das doch vor eurem Fernseher.

  • Sams

    Super Infos, danke! Zwei dringende Fragen:

    1. Wenn sich die Videocam nach 5 Minuten abschaltet, weiß jemand, ob sie sich dann wieder anschaltet? Ich wollte ein Smartphone mit guter Videofunktion, um eigene Veranstaltungen mitzuschneiden auf Stativ, also ca. 60 Minuten.
    2. Wie viel Minuten in 4K passen eigentlich auf den 32 GB Speicher?

    Viele Grüße,
    Sams

  • Sams

    Super Infos, danke! Zwei dringende Fragen:

    1. Wenn sich die Videocam nach 5 Minuten abschaltet, weiß jemand, ob sie sich dann wieder anschaltet? Ich wollte ein Smartphone mit guter Videofunktion, um eigene Veranstaltungen mitzuschneiden auf Stativ, also ca. 60 Minuten.
    2. Wie viel Minuten in 4K passen eigentlich auf den 32 GB Speicher?

    Viele Grüße,
    Sams