Review: Samsung Galaxy S5 im Test

11.04.2014 17:03 von Franz
Samsung galaxy S5 Display

Ein neues Jahr, ein neues Flagschiff der Galaxy S Reihe von Samsung. So geht es nun schon seit 2010 und jedes Jahr werden neue Verkaufsrekorde aufgestellt. Dieses Jahr hat Samsung seit langem einmal wieder den Mobile World Congress Ende Februar genutzt, um der Welt die mittlerweile fünfte Generation seines Erfolgsmodelles vorzustellen. Die Reaktionen waren jedoch ziemlich verhalten. Viele waren enttäuscht, dass Samsung abermals keine hochwertigeren Materialien verwendet, andere wiederum warfen den Südkoreanern Innovationslosigkeit vor. Wir konnten das Galaxy S5 nun schon eine Zeit lang testen. Ob die Kritik berechtigt war oder ob es Samsung erneut gelungen ist, sich mit dem Galaxy S5 an der Spitze zu platzieren, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Testgerät: Samsung Galaxy S5 – Preis ab ca. 649€ bei Amazon | Notebooksbilliger | Cyberport | Redcoon
Software: Android 4.4.2 mit Samsung TouchWiz UI

Samsung Galaxy S5 Video und Bilder:

(Link zum YouTube-Video)

Hardware

Samsung Galaxy S5 Back

Beim Design des Galaxy S5 setzt Samsung einerseits auf altbewährte Materialien, geht andererseits aber auch in gewisser Weise neue Wege. Während die Akkuabdeckung des Galaxy S4 noch aus rutschigem Polycarbonat in Hochglanzoptik bestand, setzt man beim Galaxy S5 auf eine stark gummierte Golfballmuster-Struktur. Designtechnisch erinnert dies etwas an das Nexus 7 der ersten Generation, das Galaxy S5 ist allerdings nochmal stärker gummiert. Damit kann das Galaxy S5 wertigkeitstechnisch keinesfalls mit einem HTC One (M8) oder einem Sony Xperia Z2 mithalten – im Vergleich zum Vorgänger und in Sachen Ergonomie ist die neue Rückseite aber ein riesen Sprung. Beim Rahmen wiederum ist alles beim Alten geblieben: Er sieht so aus, als bestünde er aus Metall, es ist samsungtypisch aber natürlich nur Polycarbonat.

Samsung Galaxy S5 Tasten 2

Die Verarbeitung des Galaxy S5 konnte uns größtenteils überzeugen. Die Tasten, die übrigens aus Metall bestehen, haben einen sehr guten Druckpunkt und sitzen fest. Spaltmaße, scharfe Kanten oder dergleichen gab es keine. Leider konnten wir dem Gehäuse, wie schon bei den Vorgängern, manchmal ein leichtes Knarzen entlocken, als wir es in die Hand nahmen und den Powerbutton betätigten. Auch wenn das Galaxy S5 eckiger als der Vorgänger ist, liegt es mit seinen 145g und dem ergonomischen Design besser in der Hand als die meisten anderen Smartphones dieser Größenklasse. Hier kann das HTC One (M8) nicht mithalten und das Xperia Z2 erst recht nicht. Durch die neue Rückseite ist es außerdem bei weitem nicht mehr so rutschig wie noch der Vorgänger. Ein riesiger Pluspunkt in unseren Augen. Wir konnten das Galaxy S5 trotz des 5.1″ großen Displays problemlos einhändig bedienen.

Samsung Galaxy S5 Front

Mit 142mm x 72,5mm fällt es außerdem auch etwas größer als der Vorgänger aus. Das störte uns im Test jedoch kaum. Schade ist allerdings, dass Samsung die Displayränder wieder etwas vergrößert hat, hier hätten wir uns gewünscht, dass man, ähnlich wie LG, einen anderen Weg geht. Mit 8,1mm ist das Galaxy S5 angenehm dünn.
Auch am Layout der Tasten hat Samsung kaum etwas verändet. Die Lauter/Leiser-Wippe liegt auf der linken, der Power-Button auf der rechten Seite. Auf der Oberseite platziert man den 3,5mm Klinkenanschluss, ein Mikrofon und einen Infrarot-Port zum Fernsteuern eures Fernsehers, Blu-Ray-Player usw.

Samsung Galaxy S5 IP67 2

Auf der Unterseite gibt es jedoch zwei Neuerungen: Samsung setzt auf einen aktuellen Micro-USB 3.0 Anschluss, welcher durch eine Kappe geschützt wird. Das erinnert designtechnisch an Sonys Smartphones und hat auch den gleichen Nutzen: Das Galaxy S5 ist IP67 zertifiziert und somit wasser- und staubgeschützt. Wir können das so weit bestätigen. Unser Galaxy S5 hielt einige, nicht alltägliche, “Tauchgänge” problemlos durch. Unverständlicherweise liefert Samsung ein normales Micro-USB 2.0 Kabel mit und nicht, wie beim Note 3, ein Micro-USB 3.0 Kabel.

Auf der Vorderseite platziert Samsung eine 2 Megapixel Frontkamera, eine Benachrichtigungs-LED und natürlich die Hörmuschel. Auf der Unterseite findet man erneut den physischen Homebutton, den touch-sensitiven Zurück-Button auf der rechten Seite und den von der Galaxy TabPRO-Serie bekannten touch-sensitiven Multitasking-Button auf der linken Seite. Auf der Rückseite befinden sich dann die neue 16 Megapixel Hauptkamera und eine Foto-LED. Außerdem platziert Samsung hier einen Herzfrequenzmesser. Dieser funktioniert relativ zuverlässig. Einen wirklichen praktischen Nutzen konnten wir allerdings nicht entdecken. Für den Sport gibt es meist spezielle Gadgets wie eine Gear Fit oder herkömmliche Produkte, die die Herzfrequenz schneller und deutlich komfortabler messen.

Galaxy S5 S Health

Außerdem platziert Samsung den Lautsprecher erneut auf der Rückseite. Dieser klingt zwar ausreichend laut und klar, wird aber bspw. beim Zocken oder in vielen anderen Anwendungssituationen gerne mal verdeckt. Das ist ziemlich schade. Wir würden uns wünschen, dass Samsung dies bei zukünftigen Modellen anders löst. Samsungtypisch lässt sich die Akkuabdeckung auch beim S5 wieder abnehmen. Darunter befinden sich der wechselbare 2800mAh Akku, ein micro-Sim-Slot und ein microSD-Speicherkartenslot. Bei unserem Testgerät mit 16GB internem Speicher standen ab Werk etwa 10,7GB zur freien Verfügung. Das ist deutlich mehr als noch beim Galaxy S4.

Samsung Galaxy S5 microSD

Die Sprachqualität im Netz der deutschen Telekom ist samsungtypisch relativ ordentlich. Wir konnten unseren Gegenüber immer klar und deutlich verstehen, selbiges wurde uns auch bestätigt. WLAN, LTE- und HSPA-Empfang waren ebenfalls zufriedenstellend.
Das Samsung Galaxy S5 gibt es in insgesamt vier verschiedenen Farben: Schwarz, Weiß, Blau und Gold. In Deutschland ist momentan die Version mit 16GB internem Speicher für etwa 650€ verfügbar, eine 32GB-Version wird wohl noch folgen.

Display

Samsung galaxy S5 Display

Samsung verbaut im Galaxy S5 ein 5.1″ großes S-AMOLED Display, welches wie beim Vorgänger, mit 1920×1080 Pixeln auflöst. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 432ppi. Wie beim Galaxy S4 und dem Note 3 setzt man auch wieder auf eine sogenannte diamantförmige PenTile Matrix mit 2 statt 3 Subpixeln. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Darstellung gestochen scharf ist. Text wirkt wie gedruckt.

Samsung Galaxy S5 Display 2

Neu ist der sogenannte “Adaptive Display Mode”, welcher dafür sorgt, dass sich Helligkeit und Kontrast des Displays der Umgebung anpassen. Das funktionierte im Test hervorragend. In Sachen Farbechtheit und Farbkorrektheit ist das AMOLED-Display des Galaxy S5 das beste seiner Klasse. Auch den Weißwert, welcher bei AMOLEDs zu gerne kritisiert wird, hat Samsung deutlich verbessert. Der Schwarzwert ist und bleibt überragend.

Samsung Galaxy S5 Blickwinkel

Überzeugt hat uns das Galaxy S5 aber vor allem in Sachen Helligkeit. Stellt man diese auf 100%, ist das Display schon ziemlich hell. Aktiviert man allerdings die automatische Helligkeitsanpassung und begibt sich damit bei sonnigem Wetter nach draußen, zeigt sich, wie hell das Display des S5 wirklich ist. Die Helligkeit wird dann nochmals erhöht und man kan eigentlich alle Inhalte problemlos ablesen. Hier hat Samsung wirklich gute Arbeit geleistet.
Die Blickwinkelstabilität ist AMOLED-typisch super.

Performance

Samsung Galaxy S5 Gaming

Ähnlich wie auch beim HTC One (M8) und dem Sony Xperia Z2 werkelt im Inneren des in Deutschland erhältlichen Galaxy S5 ein Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core Prozessor, der mit 2,5GHz je Kern taktet. Er wird von 2GB Ram unterstützt. Wieso Samsung hier nicht wie beim Note 3 auf 3GB Ram setzt, bleibt uns ein Rätsel.

Nachdem die Performance in letzter Zeit nicht gerade die große Stärke von Samsungs Flagschiffen war, waren wir hier anfangs auch beim S5 skeptisch, wurden dann aber glücklicherweise größtenteils positiv überrascht. Beim Navigieren durch die Homescreens oder beim Öffnen von Apps ist das Galaxy S5 sehr schnell. Im Stock-Browser hat es etwas mit Micro-Rucklern zu kämpfen, hier würden wir euch den Chrome Browser ans Herz legen. Dort ist die Browserperformance super. Nicht so gut wie die des HTC One (M8), aber besser als ein Großteil der Konkurrenz.

An manchen Stellen wie bspw. bei MyMagazine, was wir euch später noch genauer zeigen, oder auch im App-Drawer gibt es immer noch Verzögerungen oder Micro-Ruckler – ansonsten wurden diese aber größtenteils beseitigt.
Auch die Gaming Performance hat uns super gefallen. Aufwändige Spiele wurden ruckelfrei und mit toller Grafik wiedergegeben.
Hierzu haben wir ein extra Gaming-Video hochgeladen:

(Link zum YouTube-Video)

Wie sich das Samsung Galaxy S5 in den bekanntesten Benchmarks geschlagen hat, sehr ihr in der folgenden Tabelle:

Google Nexus 6Sony Xperia Z1HTC One (M8)Samsung Galaxy S5LG G2LG G Flex
Vellamo HTML-5148728881756163928982979
Quadrant Standard Benchmark89171789023535235281946520129
Antutu228003278234534358173572836167
SunSpider723,0ms774,1ms595,0ms395,3ms979,4ms791,9ms
Peacekeeper:8438501165855849850

Akku

Samsung Galaxy S5 Innenleben

Der Akku des Samsung Galaxy S5 hat eine Kapazität von 2800mAh und wie schon beim HTC One (M8) gab es auch hier viele Stimmen, die meinten, dass Samsung hier einn größeren Akku verbauen hätte müssen. Nachdem wir das Galaxy S5 nun einige Tage testen konnten, können wir aber auch hier Entwarnung geben. Die Akkulaufzeit ist hervorragend.

Bei extrem intensiver und unrealistischer Nutzung hielt das Samsung Galaxy S5 einen ganzen Tag durch. Bei alltäglicher Nutzung, sprich Facebook, Twitter, WhatsApp, Telefonieren, Surfen, etwas Spielen und Fotos schießen, schafften wir eine Laufzeit von eineinhalb bis zwei Tagen. Das ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger und allgemein ein sehr starker Wert.

Ähnlich wie HTC spendiert auch Samsung seinem Flagschiff einen “Ultra Power Saving Mode”. Aktiviert man diesen, stellt das Display nur noch Graustufen dar, WLAN, Bluetooth, mobile Daten und Co. werden gar komplett deaktiviert. Dadurch sollen Standby-Laufzeiten von mehreren Tagen ermöglicht werden. Gerade wenn mal keine Steckdose in Reichweite ist, ist dieser Modus ziemlich nützlich, da man so erreichbar bleibt.

Kamera

Samsung Galaxy S5 Hauptkamera

Samsung verbaut im Galaxy S5 seine neue 16 Megapixel Isocell-Kamera und natürlich eine Foto-LED. Im Vorfeld gab es heiße Diskussionen, ob diese tatsächlich hält, was sie verspricht. Wir können euch sagen: Ja, das tut sie.
Gerade bei guten Lichtbedingungen ist die Bildqualität hervorragend. Die Aufnahmen werden sehr scharf, detailreich und farbgetreu. Das ist wirklich mit das Beste, was wir bisher von einem Android-Smartphone gesehen haben. Besonders gut gefallen hat uns der schnelle Autofokus.

Die LowLight-Performance ist ebenfalls deutlich besser als bei allen anderen Samsung-Geräten, kommt aber nicht an die eines Lumia 1020 oder dergleichen ran. Teilweise hat die Kamera hier Probleme, zu fokusieren, manchmal lassen die Aufnahmen auch zu viele Details vermissen. Das ist allerdings Kritik auf äußerst hohem Niveau. Die Videokamera kann übrigens, wie schon beim Note 3, auch Videos in 4k aufnehmen.

Samsung Galaxy S5 Kameramodi

Während Samsung das Interface der Kamera-Software kaum verändert hat, geht man bei deren Umfang neue Wege: Man installiert nur fünf verschiedene voreingestellte Kameramodi. (Schönes Porträt, Shot an More, Panorama, Virtuelle Tour und Dual Camera), weitere können über den Samsung eigenen App-Store geladen werden. Hier müssen wir Samsung ein Kompliment aussprechen. Weniger ist teilweise wirklich mehr, dadurch wird die gesamte Kamera-Applikation wieder deutlich übersichtlicher.
Neu dazugekommen ist nun ein HDR-Button, über den man sehr schnell den wirklich sehr guten HDR-Modus aktivieren kann.

Samsung Galaxy S5 Bokeh

Ähnlich wie beim HTC One (M8) gibt es auch beim Galaxy S5 einen Modus, mit dem man versucht, das Bokeh einer DSLR nachzuahmen. Samsung löst das Ganze jedoch via Software und nennt es selektiver Fokus. Hier muss man sich an bestimmte Regeln halten: Man muss sich weniger als 50cm von dem Objekt weg befinden, das man hervorheben möchte, und dieses wiederum muss sich mindestens dreimal so weit vom Hintergrund weg befinden. Selbst wenn man sich an diese Regeln hält, hat das S5 allerdings oft Probleme zu erkennen, welches Objekt sich wirklich im Vordergrund befindet.
Wird dies allerdings korrekt erkannt, können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen. Fotografen erkennen natürlich sofort einige Schwächen, für Smartphones ist dies aber eine gute Lösung.

Zahlreiche Testfotos, die mit dem Galaxy S5 aufgenommen wurden, findet ihr in den folgenden Galerie:

Software

Galaxy S5 Flat Design

Das Galaxy S5 kommt mit Android 4.4.2 und Samsungs TouchWiz UI. Diese wurde in manchen Teilen tatsächlich überarbeitet und sieht nun teilweise etwas moderner und flacher aus. Gut erkennen kann man dies in der Benachrichtigungsleiste. Hier gibt es nach wie vor die Möglichkeit, nahezu alle Features des Gerätes einzeln durch einen Klick zu aktivieren oder zu deaktivieren bzw. die Displayhelligkeit zu justieren. Die Icons sind nun allerdings deutlich flacher und rundlicher als bei vorherigen Versionen von TouchWiz.
Auch der samsungeigene Music-Player wirkt nun deutlich freundlicher und moderner.

Galaxy S5 Einstellungen

Weniger gut gefallen hat uns das überarbeitete Einstellungs-Menü. Hier setzt man nun auch auf kreisförmige Symbole und das ganze erinnert eher an einen App-Drawer als an ein Einstellungs-Menü. Das ohnehin schon unübersichtliche und vollgestopfte Einstellungs-Menü von Samsung wird dadurch noch komplizierter. Glücklicherweise kann man diese Darstellung auch deaktivieren und zur altbekannten Listenansicht zurückkehren.

Galaxy S5 MyMagazine

Neu ist auch der Download-Booster. Ist dieser aktiviert, nutzt das S5 sowohl die WLAN- als auch eine eventuelle LTE-Verbindung, um Dateien die größer als 30MB sind, herunterzuladen. Das funktionierte im Test gut, zerrt aber natürlich an eurem Datenvolumen.
Weniger gut gefallen hat uns auch das eben schon erwähnte “MyMagazine”. Dieses wird, ähnlich wie HTCs Blinkfeed, durch einen Wisch von links nach rechts (vom Standardhomescreen aus) gestartet. Ähnlich wie die Magazine UI bündelt auch MyMagazine Artikel zu verschiedensten News-Themen. Leider läuft “MyMagazine” alles andere als flüssig und kann daher nicht einmal ansatzweise mit HTCs Blinkfeed konkurrieren.

Samsung Galaxy S5 Tasten

Zu guter Letzt möchten wir auch noch auf den bereits erwähnten Fingerabdruckscanner eingehen. Anders als beim iPhone 5s muss man hier den Finger über den Homebutton drüberziehen und nicht auf diesen auflegen. Sprich ihr müsst erst einmal den Homebutton klicken, um das S5 aufzuwecken und dann nochmal euren Finger drüberziehen. Unsere Daumen oder Zeigefinger wurden in etwa 7 von 10 Fällen korrekt erkannt. Leider bietet der Fingerabdruckscanner des S5 aber, anders als der des iPhone 5s, keinen richtigen Mehrwert. Auf Dauer nervt es eher, wenn man so lange braucht, um sein Gerät zu entsperren.

Insgesamt hätten wir uns gewünscht, dass Samsung die TouchWiz UI noch deutlich schlanker, moderner und freundlicher designt hätte. Die neue Version ist aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

Fazit

Samsung Galaxy S5
Gut
86%
04/2014
Preis: 649€ Das Samsung Galaxy S5 überzeugt im Test durch das geniale Display, die ordentliche Performance und eine hervorragende Kamera.
Vorteile- Ergonomisches Design
- Display
- Peformance
- Akkulaufzeit
- Kamera
- IP67 Zertifizierung
Nachteile- Materialwahl
- Wenige Micro-Ruckler
- Viele unnötige Features

Ähnlich wie das HTC One (M8) ist auch das Galaxy S5 keine Revolution, sondern eher eine äußerst gelungene Evolution. Samsung hat einige Kritikpunkte am Vorgänger verbessert. Die Kamera, das Display und die Akkulaufzeit sind mit das Beste, was man momentan bekommen kann. Leider konnte man nicht alle Schwächen beseitigen. Das Galaxy S5 fühlt sich nach wie vor nicht wie ein Premium-Smartphone für 650€ an, auch wenn die neue Akkuabdeckung für ein geniales Handling sorgt.

Auch die von älteren Geräten bekannten Micro-Ruckler sind an manchen Stellen noch zu finden. TouchWiz wurde etwas überarbeitet und schlanker gemacht, bremst das Gerät aber immer noch zu sehr aus und sorgt an manchen Stellen einfach nur für Verwirrung und Unübersichtlichkeit.
Alles in Allem gehört das Galaxy S5 aber momentan zu den besten Smartphones auf dem Markt. Wer mit den oben genannten Nachteilen leben kann, wird mit diesem Gerät sehr viel Freude haben.

Anzeige:

Haptik / Verarbeitung 8 Display 10 Kamera 9 Batterie 9 Performance 9 Konnektivität 8 Software 8 Preis / Leistung 8