Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

tabpro 122 titelbild
03.04.2014 - von Franz

Samsung hat auf der CES 2014 in Las Vegas erstmals zwei Tablets mit Bildschirmdiagonalen von 12.2 Zoll vorgestellt – das Galaxy TabPRO 12.2 und das Galaxy NotePRO 12.2. Wie die Namensgebung schon vermuten lässt, sollen beide Tablets primär für die professionelle Nutzung gedacht sein. Ähnlich wie das vor kurzem getestet Galaxy TabPRO 8.4 kommen beide Geräte mit der neuen Magazine UX, die speziell für das 12.2 Zoll große Display optimiert sein soll. Wir haben uns sowohl das Galaxy TabPRO 12.2 als auch das NotePRO 12.2 genauer angeschaut. Inwiefern sich die beiden Tablets  voneinander unterscheiden und ob das 12.2-Zoll-Format einen wirklichen Mehrwert bietet, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

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Samsung Galaxy TabPRO 12.2 & NotePRO 12.2 Video und Bilder:

(Link zum YouTube-Video)

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Hardware

tabPRO 122 back 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Designtechnisch erinnern beide Tablets an eine größere Version des Galaxy Note 10.1 2014 Edition. Auch hier finden wir also wieder die Polycarbonat-Rückseite in Leder-Optik. Beim schwarzen Modell wirkt diese verblüffend echt und verleiht dem Gerät definitiv eine gewisse Eleganz. Die Rückseite ist außerdem leicht gummiert, was für einen guten Grip sorgt. Beim weißen Modell kommt etwas mehr “Kunststoff-Feeling” auf und es ist kaum gummiert. Auch die Verarbeitung hat uns bei beiden Tablets überzeugt. Die Tasten sitzen ausreichend fest, haben einen guten Druckpunkt und auch sonst leistet sich Samsung hier keine Patzer.

Sowohl das Galaxy TabPRO 12.2 als auch das NotePRO 12.2 messen 295,6mm x 204mm und setzen damit größentechnisch im Android-Bereich Maßstäbe. Mit 7,95mm sind beide aber ziemlich dünn. Das Hauptproblem ist jedoch das Gewicht von 753g (NotePRO 12.2) bzw. 740g (TabPRO 12.2). In Zusammenspiel mit den enormen Abmessungen sorgt es dafür, dass man beide Tablets nicht mehr wirklich angenehm in den Händen halten kann. Bei der Nutzung auf der Couch oder auf dem Schreibtisch wiederrum störten uns die Abmessungen und das Gewicht kaum. Den minimalen Gewichtsunterschied zwischen NotePRO 12.2 und TabPRO 12.2 bemerkt man im direkten Vergleich, sonst eher weniger.
Portabel sind beide Geräte aber unserer Meinung nicht mehr wirklich.
Sie richten sich tatsächlich an professionelle oder private Anwender, die ihr Tablet hauptsächlich zu Hause nutzen.

notepro 122 front 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Auf der linken Seite befindet sich der 3,5mm Klinkenanschluss und ein erster Lautsprecherausgang. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite platziert Samsung beim NotePRO 12.2 dann (bei der LTE-Version) den SIM-Slot und einen microSD-Slot. Beim 32GB-Modell beider Tablets stehen euch ab Werk 24,5GB Speicher zur freien Verfügung. Daneben befindet sich dann ein Micro USB 3.0 Anschluss und ein weiterer Lautsprecherausgang. Die Platzierung der Lautsprecher hat uns im Test sehr gut gefallen. Da beide Tablets nahezu ausnahmslos im Landscape-Mode benutzt werden, verdeckt man sie so gut wie nie und es entsteht meist ein richtiger Stereoklang.
Klangtechnisch können die Lautsprecher aber nur teilweise überzeugen. Sie sind zwar ziemlich laut, klingen dann bei voller Lautstärke aber zu blechern und unklar.

TabPRO 122 lautsprecher 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Außerdem findet ihr beim Galaxy NotePRO 12.2 auf der rechten Seite den Einschub für den S-PEN. Dieser unterscheidet sich kaum von dem des Galaxy Note 10.1 2014. Er liegt relativ gut in den Fingern, hätte aber unserer Meinung nach durchaus etwas breiter ausfallen können. Da er dann aber vermutlich nicht mehr so problemlos ins Gehäuse integriert werden hätte können, hat sich Samsung hier für einen guten Kompromiss entschieden.

notepro 122 stylus 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Während die Unterseite komplett blank gehalten ist, platziert Samsung auf der Oberseite den Power-Button, die Lauter-Leiser Wippe, einen Infrarot-Port zum Fernsteuern eures Fernsehers, Blu-Ray Players etc. und ein Mikrofon. Der Rahmen sieht erneut so aus, als bestünde er aus Metall, auch das ist aber samsung-typisch Polycarbonat.
Auf der Vorderseite sitzt dann noch eine 2 Megapixel Frontkamera und das vom Galaxy TabPRO 8.4 bekannte Tastenlayout. In der Mitte ein physischer Homebutton, rechts der touch sensitive Zurück-Button und links der neue, ebenfalls touch-sensitive, Multitasking-Button.
Die Hauptkamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 8 Megapixeln und wird von einer Foto-LED unterstützt.
Der fest verbaute Akku beider Geräte hat eine Kapazität von jeweils 9500mAh.

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Das Samsung Galaxy TabPRO 12.2 gibt es in einer WiFi-only Version mit 32GB Speicher zu momentanen Preisen ab 530€. In der gleichen Ausführung kostet das NotePRO 12.2 momentan etwa 610€. Die von uns getestete LTE-Version gibt es für um die 715€.
Bei beiden Tablets hat uns der WLAN-Empfang überzeugt. Der LTE- und HSPA-Empfang des Galaxy NotePRO 12.2 ist durchschnittlich.

Display

TabPRO 122 Display 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Samsung verbaut bei beiden Tablets ein 12.2 Zoll großes TFT-LC-Display, das mit 2560×1600 Pixeln bei 247ppi auflöst. Anders als beim Galaxy TabPRO 8.4 setzt man hier allerdings auf eine PenTile-Matrix mit 2 statt 3 Subpixeln. Die Darstellung ist aber nach wie vor ausreichend scharf. Im direkten Vergleich zu einem Nexus 7 2013 oder eben dem Galaxy TabPRO 8.4 merkt man schon einen Unterschied und auch im Alltag fällt es auf, wenn man ein schärferes Display gewohnt ist – das ist aber wirklich Kritik auf sehr hohem Niveau.

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Der Weißwert ist ordentlich, der Schwarzwert ebenfalls. Auch die Farbdarstellung hat uns relativ gut gefallen. Die Farben werden sehr intensiv, gleichzeitig aber auch noch ausreichend realistisch dargestellt. Hier können zwar beide Tablets im direkten Vergleich nicht ganz mit einem iPad Air mithalten, sie überzeugen insgesamt aber trotzdem.

Die Helligkeit könnte insgesamt etwas höher sein. Wir konnten zwar selbst bei direkter Sonneinstrahlung meist alles ablesen, das vor kurzem getestete Galaxy TabPRO 8.4 ist hier aber nochmal besser. Die Blickwinkelstabilität ist ordentlich.

Performance

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Während die von uns getestete LTE-Version des Samsung Galaxy NotePRO 12.2 mit dem Qualcomm Snapdragon 800, einem Quad-Core Prozessor mit 2,3GHz je Kern ausgestattet ist, werkelt im Inneren der Wifi-Version und des Galaxy TabPRO 12.2 Samsung hauseigener Exynos 5420 Octa-Core-Prozessor. Alle Modelle kommen mit 3GB Arbeitsspeicher.

Die Performance des Galaxy NotePRO 12.2 ist ähnlich wie die des Galaxy TabPRO 8.4. Befindet sich das Gerät im gesperrten Zustand und man klickt auf den Home- oder den Power-Button dauert es erstmal 1-3 Sekunden bis das Tablet reagiert und “aufwacht“. Die darauffolgende Entsperr-Animation funktioniert dann allerdings schnell und flüssig. Beim Scrollen durch den App- oder Widget-Drawer bzw. beim Wischen zur neuen Magazine UI gibt es teilweise Micro-Ruckler. Diese bleiben auch im Browser nicht aus. Abstürze hatten wir beim Test des Galaxy NotePRO 12.2 allerdings keine.

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Auch bei der Nutzung von Multiwindow gibt es teilweise leichte Performance-Probleme. Vor allem wenn man die maximale Anzahl von vier gleichzeitigen Applikationen geöffnet hat und diese versucht zu verschieben oder in ihrer Größe zu ändern, braucht das NotePRO 12.2 oft eine kleine Gedenksekunde.

Die Gaming-Performance ist, wie man es vom Qualcomm Snapdragon 800 kennt, auf einem sehr hohen Niveau. Selbst bei aufwändigen Spielen gibt es keine Performance Probleme, die Grafik hat uns ebenfalls gefallen.

Erfreulicherweise gibt es kaum Performance-Unterschiede zwischen dem Galaxy NotePRO 12.2 und dem TabPRO 12.2 Während man den Unterschied zwischen Snapdragon 800 und Exynos 5 damals beim Galaxy Note 10.1 2014 noch deutlich merkte, scheint Samsung das nun recht gut in den Griff bkommen zu haben. Es kann immer noch vorkommen, dass der Exynos 5 mit dem ein oder anderen Spiel nicht kompatibel ist, wir konnten allerdings keines finden.

Wie sich die beiden Tablets in den bekanntesten Benchmarks schlagen, seht ihr in der folgenden Tabelle:

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Samsung Galaxy TabPRO 12.2 ASUS Transformer Pad TF701T Apple iPad Mini Retina Samsung Galaxy NotePRO 12.2 Samsung Galaxy TabPRO 8.4
Vellamo 2242 1834 2710 k.A. 1599 1629
Peacekeeper: 821 832 1242 1702. 889 870
Antutu Benchmark: 31920 34842 32051 k.A. 34818 35065
Quadrant Standard Benchmark: 19146 16764 17658 k.A. 19856 23471.
SunSpider: 606,4ms 529,2ms 623,2ms 402,7ms 420,3,8ms 403,2ms

Akku

TabPRO 122 Front 640x359 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Wie bereits erwähnt, hat der Akku des Galaxy NotePRO 12.2 und des TabPRO 12.2 eine Kapazität von 9500mAh.Während wir beim Galaxy TabPRO 8.4 noch etwas enttäuscht von der Akkulaufzeit waren, haben uns die größeren Brüder hier positiv überrascht. Bei unserem üblichen Test, sprich dauerhafter Wiedergabe eines Videos bei voller Displayhelligkeit, haben wir eine Laufzeit von etwa sechseinhalb Stunden erreicht.
Hier sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass das Galaxy TabPRO 8.4 ein helleres Display hat.

Während dieser Wert noch immer nicht überragend ist, können die beiden aber vor allem im Alltagsgebrauch punkten. Bei der Nutzung zum Surfen, Musik hören über die Lautsprecher, PDFs lesen, E-Mails empfangen und schreiben etc. kamen wir immer gut durch den Tag – meist waren sogar eineinhalb bis zwei Tage möglich. Das ist ein ordentlicher Wert.

Kamera

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Die Hauptkamera beider Tablets löst mit 8 Megapixeln auf und wird von einer Foto-LED unterstützt. Bei guten Lichtbedingungen können die Aufnahmen durchaus überzeugen. Wir würden sogar soweit gehen zu sagen, dass sie für ein Tablet sehr gut sind und weit über das sonst übliche Schnappschuss-Niveau hinausgehen. Die Aufnahmen werden relativ scharf, farbgetreu und detailreich.

Auch im LowLight-Bereich waren wir positiv überrascht. Klar, die Tablets können hier nicht mit einem Nokia Lumia 1020 mithalten, die Qualität ist aber vergleichsweise ordentlich.
Erfreulicherweise liefert Samsung, ähnlich wie schon beim Galaxy TabPRO 8.4, zahlreiche voreingestellte Kamera-Modi mit.

Neben der bekannten “Best-Shot-Funktion”, gibt es bspw. auch eine Funktion, die sich “Schönes Portrait” nennt. In diesem Modus werden Hautunreinheiten bei der Aufnahmen von Portrait-Fotos direkt verbessert.

Mit dabei ist auch wieder die sogenannte “Sound & Shot”-Funktion, die neben einem Foto auch einen etwa neun Sekunden langen Soundclip mit aufnimmt, um die Bilder zu “beleben”. Neben einem Panoramabild- und einem HDR-Modus bieten die Tablets außerdem die sogenannte “Radierer-Funktion”, mit der bewegte Objekte (wie z.B. Passanten) automatisch aus dem Bild gelöscht werden.

Einige Testfotos findet ihr in der folgenden Galerie:

S-Pen – PDF´s bearbeiten und Notizen erstellen

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Das Alleinstellungsmerkmal von Samsungs Note-Serie ist und bleibt natürlich der S-Pen genannte Stylus. Gerade beim Galaxy NotePRO 12.2, das durch sein riesiges Display eigentlich für produktives Arbeiten prädestiniert ist, hat uns dieser Aspekt natürlich besonders interessiert.
Auch hier gibt es wieder bekannte S-Pen-Befehle wie Action-Memo, Scrapbooker, Screenshot-Notiz oder S-Pen-Fenster, die erstmals mit dem Galaxy Note 3 eingeführt wurden. Auf diese gehen wir in unserem Videotest zum NotePRO 12.2 genauer ein.

Wie man es von Samsungs Note-Geräten mit Wacom-Digitizer kennt, arbeitet auch der S-Pen im Galaxy NotePRO 12.2 sehr genau. Besonders gut gefallen hat uns auch hier wieder die Handschrifterkennung und die hervorragende Handflächenunterdrückung, die gerade bei einem solch riesigen Display, unerlässlich ist.
Durch das große Display kommt es auch nur sehr selten vor, dass man beim Schreiben mit dem S-Pen aus Versehen die touch-sensitiven Tasten berührt. Das war beim Note 10.1 2014 Edition manchmal problematisch.

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Auch das NotePRO 12.2 kommt natürlich mit S-Note, einer umfangreichen App zum Erstellen von Notizen, Skizzen, Formen und mehr. Außerdem lassen sich mit S-Note natürlich Bilder, Screenshots, Texte und Ähnliches in Dokumente einfügen. Auch PDF-Dateien können importiert und bearbeitet werden.

Speziell die Studenten unter euch fragen sich bestimmt, inwiefern das Galaxy NotePRO 12.2 für die Uni geeignet ist. Nun, durch das große Display, den genialen Digitizer und S-Note eignet es sich eigentlich perfekt zum Mitschreiben. Leider wird man, wie oben bereits erwähnt, durch die enorme Größe und das hohe Gewicht sehr in Sachen Portabilität eingeschränkt. Unserer Meinung nach ist das Note 10.1 2014 noch immer etwas besser für die Uni geeignet, weil es ähnlich viele Features wie das NotePRO 12.2 besitzt, und dabei portabler ist.

Software

GT Pro 84 Homescreen 187x300 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Ähnlich wie schon das Galaxy TabPRO 8.4 kommen natürlich auch das TabPRO 12.2 und das NotePRO 12.2 mit Android 4.4.2 und Samsungs hauseigener Magazine UX.
Diese soll besonders für Tablets optimiert sein und wurde auch im Rahmen der CES 2014 neu vorgestellt.
Wischt man auf dem Homescreen einmal nach rechts, sieht man schon die ersten “News-Kacheln”. Diese erinnern sehr stark an Flipboard, was vemrutlich daran liegt, dass Samsung sehr viele Flipboard-Services einfach 1:1 in die Magazine UX implementiert und umbenannt hat.

GT Pro 84 Magazine UI 1 187x300 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Es gibt verschiedene Themenfelder: Nachrichten, Sport, Kunst und Kultur, Technik und Wissenschaft, sowie Fotos und Design. Von welchen Quellen die News geladen werden, kann man auswählen. Allerdings hat man hier, ähnlich wie bei HTCs Blinkfeed, nur eine beschränkte Anzahl von Samsung-Partnern zur Verfügung. Klickt man auf eine der Kacheln, öffnet sich der entsprechende News-Artikel.

GT Pro 84 Magazine UI 2 187x300 Review: Samsung Galaxy NotePRO 12.2 & TabPRO 12.2 im Test

Wischt man auf dem Homescreen in die andere Seite, gelangt man zu den Kacheln “Büro”, “Kalender”, “E-Mail” und “Office”. Das Prinzip ist ähnlich wie bei den News-Kacheln. Durch einen Klick auf die entsprechende Kachel startet man S-Planner, die Samsung-Mail-App oder Handcom Office für Android.
Die Kacheln können, wie man es schon von Widgets kennt, ganz einfach gelöscht, verkleinert, vergrößert, umplatziert oder ausgetauscht werden.

Wie schon beim Test des Galaxy TabPRO 8.4 gefällt uns auch bei den beiden 12 Zöllern das Prinzip der Magazine UX sehr gut. Während wir beim kleineren Modell aber noch kritisiert haben, dass es aufgrund des 8.4 Zoll Displays noch nicht maximal von der Magazine UX profitiert, ist das bei den beiden größeren Brüdern anders. Durch das 12.2 Zoll Display macht die Magazine UX deutlich mehr Spaß, weil alles nicht so “zusammengequetscht” wirkt.

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Auch Multiwindow gefällt uns auf dem Galaxy TabPRO 12.2 und dem NotePRO 12.2 noch besser. Hier gibt es die Möglichkeit bis zu vier Apps nebeneinander laufen zu lassen. Auch wenn die Performance hier teilweise sehr stark in die Knie geht, ergeben sich natürlich viele Möglichkeiten.

Unterstrichen wir der Business-Charakter des NotePRO 12.2 durch die Tatsache, dass Samsung hier kostenlos ein sechsmonatiges Abonnement von Handelsblatt Live dazugibt. Normalerweise kostet der Dienst 29,99 Euro monatlich, unter dem Strich spart man also – wenn man die App nutzt – rund 180 Euro. Bei der großen Anzahl von Bloatware, die Samsung standesgemäßg vorinstalliert, ist dies eine gelungene Abwechslung.

Fazit

Samsung Galaxy NotePRO 12.2
Befriedigend
77%
04/2014
Preis: 610€ Das Samsung Galaxy NotePRO 12.2 überzeugt im Test vor allem durch die S-Pen-Features, das Display und die gute Verarbeitung.
Vorteile- Ordentliches Display
- Verarbeitung
- S-Pen
- Kamera
Nachteile- Teils Performance-Probleme
- Preis

Wie schon beim Test des Galaxy TabPRO 8.4 ist unser Fazit zum Galaxy NotePRO 12.2 zwiegespalten. Einerseits gefallen uns die S-Pen-Features, das ordentliche Display und die neue Magazine UX. Der 12.2″ Formfaktor besitzt außerdem definitiv seine Vorteile und auch die Akkulaufzeit ist merkbar besser als beim Galaxy TabPRO 8.4 (Test).

Leider gibt es aber auch hier nach wie vor Performance-Probleme mit der Magazine UX und dem Browser. Der Formfaktor schränkt den Nutzer in Sachen Portabilität zudem deutlich ein. Der momentane Preis hat es außerdem wirklich in sich. Wir hoffen, dass dieser relativ schnell fallen wird.

Wer ein Android-Tablet zum produktiven Arbeiten und nicht unbedingt für unterwegs sucht, dürfte mit dem NotePRO 12.2 aber richtig liegen. Wir hoffen, dass Samsung die Performance-Probleme bald mit einem Software-Update beseitigt.

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Haptik / Verarbeitung 8 Display 8 Batterie 8 Performance 6 Konnektivität 8 Software 9 Preis / Leistung 7

Fazit

Samsung Galaxy TabPRO 12.2
Befriedigend
76%
04/2014
Preis: 530€€ Das Samsung Galaxy TabPRO 12.2 überzeugt im Test vor allem durch einige, nützliche Software-Features, das Display und die gute Verarbeitung.
Vorteile- Ordentliches Display
- Verarbeitung
- Software-Features
- Kamera
Nachteile- Teils Performance-Probleme
- Preis

Im Prinzip lässt sich das Fazit zum Galaxy NotePRO 12.2 auch 1:1 auf das Galaxy TabPRO 12.2 übertragen. Hier fallen zwar die S-Pen Features weg (was zu Abzügen beim Punkt Software führt), dafür fällt der Preis aber auch etwas geringer aus.

Wer also auf den S-Pen verzichten kann, sollte zum Galaxy TabPRO 12.2 greifen.
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Haptik / Verarbeitung 8 Display 8 Batterie 8 Performance 6 Konnektivität 8 Software 8 Preis / Leistung 7

Artikel bewerten:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 Stimme(n), 3,11 von 5)
  • Stefan Richert

    Dieses Gerät ist alles was ich bei einem Tablet nicht will… Groß, schwer und alles andere als mobil. Nicht das ich zu hause nicht einen Computer hätte, der genau das kann.

    • derderimmermuedeist

      Zum Glück mußt du dieses Tablett nicht kaufen. Und Samsung versucht zum Glück auch nicht Dich reinzulegen in dem sie die wahre Größe verschleiern!
      Und es ist mobil, es ist schließlich nicht größer als ein DIN A4 Block. Auch in der Dicke nicht! Selbst vom Gewicht her! Ein Block mit 200 Blatt Papier von 80 gr./qm wiegt schon 1000 gr.

      Also passt das Tablet doch wunderbar in jeden Studenten-Ranzen!

      Von wegen nicht mobil …

      • Stefan Richert

        Welcher Hersteller legt mich denn rein und verschleiert die wahre Größe? Jeder Test gibt die Ausmaße eines Tablets an. Ja, aber warum soll ich denn einen “zweiten” Block mitnehmen, denn verzichten kann ich nicht auf Stift und Block. Alleine für Grafiken und Zeichnungen mit Lineal. Ich weiß nicht an welcher Uni du bist, aber bei uns passt kaum ein DIN A4 Block auf die Tische in einem Hörsaal. Btw, was brauche ich denn ein Android-Tablet in der Uni? Wenn ich Essays, Hausaufgaben etc schreibe, möchte ich ungerne auf meinen Laptop verzichten. PDFs drucke ich immer noch gerne aus und Folien kann ich auch auf einem 7-8″ Tablet wunderbar anschauen. Ich nehme an einem normalen Uni-Tag so oder so nur ein DIN A5 Notizbuch mit und mein Telefon. Ein Tablet ist primär ein Consuming Device und mehr nicht. Ich kann damit keine Literatur verwalten, kein Citavi etc., ich habe, abgesehen vom iPad, keine Anbindung für mein MS Office und ich schleppe zum arbeiten sicher nicht auch noch ne Maus und eine Tastatur mit.

        • achim

          Ironie versteht halt nicht jeder

  • MiniMax

    “Portabel sind beide Geräte aber unserer Meinung nicht mehr wirklich.”

    Das ist schon witzig angesichts der anderen portablen Geräteklasse, den Notebooks: Die galten bisher selbst mit 2,5 KG noch als portabel (und wurden ja auch in Unmengen rumgeschleppt). Und bis heute kann man die paar Geräte an einer Hand aufzählen, die weniger wiegen als 1 KG. Ja, man kann so ein Teil nicht mehr mit einer Hand halten wie ein Gerät der nun wirklich portablen Klasse, der Smartphones. Aber das sind eben auch keine Hosentaschengeräte mehr.

    • http://traceable.de/ Peter

      Bei Tablets mit Android Betriebssystem ist die Sichtweise halt anders. Im Endeffekt kommt es immer auf den Nutzer an und was dieser damit machen möchte. Geschmäcker und Einsatzgebiete sind verschieden und deswegen ist es ja positiv, dass es bei Android eine große Auswahl an vielen verschiedenen Produkten gibt.

    • Mitchi

      Genau, und letztendlich hatten alle Ipads bis zum Air ähnliches Gewicht. In Reviews waren Beschwerden darüber eher gering. Woher das wohl kommen mag…

  • derderimmermuedeist

    “Den minimalen Gewichtsunterschied zwischen NotePRO 12.2 und TabPRO 12.2 bemerkt man im direkten Vergleich, sonst eher weniger.”

    Wow, ich glaube ich könnte die 13 (i. W.: dreizehn!-) GRAMM Unterschied auch nicht im direkten Vergleich merken. Und ich wage zu behaupten der oder die Autoren mit verbundenen Augen auch nicht.

  • S

    Die LTE Version von TabPro 12.2 ist nicht auf dem deutschen Markt, korrigiert bitte den Artikel..

  • Chris

    Hab ein Note 10.1 2014 und nutze es taglich für Mitschriften/Übungen im Studium.
    Wenn das 12.2 Note nicht so teuer wäre würde ich sofort umsteigen da es durch die größe und durch das Multiwindow Feature echt einen Mehrwert bietet.
    Euer Testkriterium für die Verwendung des Tablets im Studium finde ich prinzipiell gut aber niemand nutzt dafür SNote.

    Lecture Note bietet für jedes Tablet mit SPen eine nahezu perfekte Möglichkeit seine Mitschriften zu digital zu verfassen und zu organisieren.
    Und schreibt mal ein oder zwei Seiten auf einem 10.1 Zoll gerät und auf einem 12.2 Zoll Gerät was ungefähr einer DIN A4 Seite entspricht.

    Ich persönlich finde eure 77% für das Tablet nicht gerechtfertigt und es spiegelt auch nicht die Testergebnisse die man sonst so findet wieder. Wobei dort die Tests weitaus detailreicher waren.

  • Doreen Bellger

    Ich habe ein problem mit den adobe air für tap 3 10.1 geht nicht bei mir.ich brauche den adobe air eigendlich.

  • Mike

    Ich besitze zur zeit das Galaxy Note Edition 2014 und warte ganz gespannt auf das Kitkat update.
    Samsung schafft es einfach nicht Android und ihr überladenes Touchwiz unter einen Hut zu bringen ohne selbst den dicksten CPU zum stottern zu bringen.
    Browser und die Youtube app ruckeln sich einen ab das es zum heulen ist.

    Und dann der satz “Wir hoffen, dass Samsung die Performance-Probleme bald mit einem Software-Update beseitigt” Ich lach mich kaputt.

  • Dirk aus Berlin

    Was mich oben ärgert, ist der von euch angegebene Preis des NotePro LTE. Wenn ich auf die Links “ab ca. 610 Euro” klicke, kommt weder so ein Preis dabei raus, noch ist das korrekte Gerät verlinkt. Kein LTE sondern nur Wi-Fi Geräte werden aufgelistet. Diese sind dann aber trotz des geringeren Umfangs immer noch um die 629,- bis 666,- Euro. Wo bitte bekomme ich (4 Tage nach Veröffentlichung dieses Tests) ein LTE Gerät für um die 610 Euro???