Review: Apple iPad Mini mit Retina Display im Test

28.11.2013 20:50 von Franz
iPad Mini Retina Rahmen-imp

Am 22.10.2013 stellte Apple im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco neben dem iPad Air auch eine überarbeitete Version des deutlich kleineren iPad Mini, das iPad Mini mit Retina Display, vor. Die größte Neuerung verrät schon der Name. Endlich hat auch das iPad Mini das hochauflösende Display bekommen, auf das viele schon lange warten. Trotz angeblicher Produktionsprobleme und Lieferengpässe ist das neue iPad Mini mit Retina Display nun seit wenigen Tagen in Deutschland verfügbar. Wo die Unterschiede zum Vorgänger liegen und ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Testgerät: Apple iPad Mini mit Retina Display 16GB silber WiFi + Cellular – Preis ab ca. 389€ bei Amazon | notebooksbilliger.de | Cyberport
Software: Apple iOS 7

Apple iPad Mini mit Retina Display Video und Bilder:


(Link zum YouTube-Video)

Hardware

iPad Mini Retina Back-imp

Designtechnisch unterscheidet sich das neue iPad Mini mit Retina Display kaum vom Vorgänger. Das Unibody-Gehäuse besteht nach wie vor aus einem Block Aluminium und fühlt sich äußerst hochwertig an. Auch die seitlichen Displayränder sind nach wie vor angenehm dünn gehalten. Selbst die Abmessungen haben sich kaum verändert. Es misst nach wie vor 200mm x 134,7mm, ist nun aber 7,5mm und nicht mehr nur 7,2mm dünn. Diese Unterschied merkt man im Alltag aber wirklich kaum.

iPad Mini Retina Handling 2-imp

Das im Vergleich zum Vorgänger merkbar höhere Gewicht fiel uns im Test aber von Anfang an negativ auf. Während das iPad Mini der ersten Generation noch 308g (WiFi Only Version) bzw. 312g (Cellular-Version) wog, fällt das iPad Mini Retina mit 331g (WiFi Only Version) bzw. 341g (Cellular Version) schon deutlich schwerer aus.
Theoretisch reden wir hier von weniger als 10% Gewichtszunahme, in der Praxis fällt dies bei Tablets oder Smartphones aber meist relativ deutlich auf.
Auch das iPad Mini mit Retina Display kann natürlich noch problemlos längere Zeit mit einer Hand gehalten werden. Die Leichtigkeit, die der Vorgänger noch vermittelte, vermissen wir hier aber.

Die Verarbeitung des iPad Mini mit Retina Display bewegt sich Apple-typisch auf einem sehr hohen Niveau. Es gibt keinerlei Spaltmaße. Die Tasten sitzen sehr fest und haben einen guten Druckpunkt. Das Gerät wirkt wie ein wahrer Handschmeichler.

iPad Mini Retina Lautsprecher 2-imp

Die linke Seite des Tablets hat Apple absolut blank gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite findet man (bei der Cellular-Version) dann den Einschub für eine Nano-Sim, die Lauter/Leiser Wippe und den Mute-Button.
Auf der Oberseite befinden sich der Power-Button, ein erstes Mikrofon sowie der 3,5mm-Klinkenanschluss. Den proprietären Lightning-Anschluss sowie die neuen Stereo-Lautsprecher platziert Apple auf der Unterseite.
Diese klingen 1:1 wie die des Vorgängers und können soundtechnisch nach wie vor überzeugen.
Wir hätten uns jedoch gewünscht, dass Apple auf beiden Seiten des Tablets Lautsprecher platziert.
Nutzt man dieses nämlich im Landscape-Mode profitiert man nicht mehr wirklich vom Stereo-Klang. Außerdem kommt es oft vor, dass man einen der beiden Lautsprecher versehentlich verdeckt.

iPad Mini Retina Homebutton-imp

Die Vorderseite wird abermals von Corning Gorilla Glass geschützt. Hier befindet sich außerdem die 1,2 Megapixel Frontkamera sowie der klassische physische Homebutton. Auf die Implementierung von Touch-ID, den vom iPhones 5s bekannten Fingerabdrucksensor, hat man, wie schon beim iPad Air, verzichtet.
Auf der Rückseite befindet sich dann nur noch die 5 Megapixel Hauptkamera, das spiegelnde Apple-Logo und bei der Cellular-Version eine Kunststoff-Aussparung, die für besseren Empfang sorgen soll.

Das iPad Mini mit Retina Display gibt es in zwei verschiedenen Farben: Silber mit weißer Front und Spacegrau mit schwarzer Front. Dabei hat man die Wahl zwischen 16, 32, 64 und 128 GB an internem Speicher. Jeweils entweder nur mit WiFi oder mit WiFi + Cellular.

Der WLAN-Empfang hat uns im Test sehr gut gefallen. Selbiges gilt für die Empfangsstärke im LTE- und HSPA-Netz.

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