Microsoft Surface 3 Test: Top Windows-Tablet zu Fabel Preisen

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Lange haben wir auf ein günstigeres Microsoft Surface Pro 3 gewartet und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft ein solches vorstellt. Mit dem Surface 3 (ohne Pro) stellte Microsoft genau das vor, was man sich erwartet hat – allerdings zu einem höheren Preis. Das Surface 3 kommt gleich wie das Pro 3 im besonderen 3:2 Format aber einem kleinerem 10,8 Zoll Display. Für weniger „Pro“ arbeitet im Inneren der neuste Intel ATOM Prozessor zusammen mit 2 oder 4GB Arbeitsspeicher – je nach Wahl des internen Speichers zwischen 64 und 128GB. Wer ein Tablet mit LTE sucht, kann sich schon bald auf eine solche Version freuen – der Preis ist aber noch nicht bekannt.

Der Preis des Surface 3 ist ebenfalls ein heikles Thema. Während das Surface 3 in der Einstiegsversion mit 64GB Speicher in den Staaten lediglich $499 kostet, muss man hierzulande aufgrund des schwachen Euro nicht weniger als 599€ für die gleiche Version zahlen. Hinzu kommen 149€ für das Type Cover, was fast ein „Must -have“ ist und wer auch in den Genuss des gut funktionierenden Stylus kommen möchte, muss hier nochmals 49€ zahlen. Somit kommt man beim Einstiegsmodel mit dem originalen Zubehör auf einen Preis von 797€. Zumindest gibt es für Studenten einen Rabatt von 10 Prozent. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Notebooksbilliger, die uns das Surface 3 zur Verfügung gestellt haben. In deren Shop findet ihr das Surface 3 auch in speziellen Bundles inkl. Speicherkarte.

In den folgenden Zeilen möchten wir betrachten, ob das Surface 3 seinen Preis wert ist, was es kann und ob man vl. nicht doch zu einem Surface Pro 3, Transformer Book T100 Chi oder Acer Switch 10 greifen sollte.

Hardware

Surface 3 Test-12

Beim Design gibt es im Vergleich zum Surface Pro 3 kaum sichtbare Änderungen. Dies ist allerdings auch nicht schlecht, denn hier konnte bereits das Surface Pro 3 überzeugen. Mit dem kleineren 10,8 Zoll Display ist es aber natürlich deutlich kleiner geworden. Durch den stromsparenden ATOM Prozessor kann auch auf den Lüfter verzichtet werden. Viel dünner ist das Gerät deswegen allerdings nicht geworden, denn der USB 3.0 Anschluss braucht genügend Platz. Dafür ist das Surface 3 mit einem Gewicht von 620g nicht viel schwerer als die Windows-Konkurrenz und mit Maßen von 267 x 187 x 8,7mm ist es außerdem nicht viel größer als andere 10,1 Zoll Windows-Tablets.

Surface 3 Test-4

Bei der Verarbeitung zeigt man nach wie vor, was man kann und verbaut ein einwandfreies Magnesium Unibody-Gehäuse in Silber. Dieses wirkt solide und verdammt hochwertig. Neu ist dafür das spiegelnde Windows-Zeichen am Kickstand. Dieser ist ebenfalls im Vergleich zum Surface 2 mit Windows RT verbessert worden. So lässt sich dieser nun in drei festen Winkeln aufstellen. Damit möchte Microsoft das Surface 3 noch vom Surface Pro 3 absetzen, bei dem der Kickstand in jeder Position hält. Die drei Winkel wurden aber auch gut gewählt, sodass man in den meisten Situationen einen gut Halt hat, wenn man das Tablet hinstellt.

Surface 3 Test-7

Neu ist auch die Position des Lautstärkereglers. Dieser wird nun im Kunststoff auf der Oberseite verbaut – gleich neben dem Stand-by. Hier hat uns die Position auf der linken Seite mehr zugesagt. Dennoch sind sowohl der Stand-by Button als auch Volume-Rocker leicht zu drücken und haben einen angenehmen Druckpunkt.

Surface 3 Test-2

Die touchsensitive Windows Taste befindet sich beim Surface 3, gleich wie beim Surface Pro 3, auf der rechten Seite. Durch das 3:2 Format des Displays lässt sich das Tablet nämlich auch wunderbar im Porträt Modus verwenden und so kann dort auch der Windows-Button besser genutzt werden.

Surface 3 Test-5

Bei den Anschlüssen wird zum Glück nicht gespart und so findet man auch am Surface 3 einen vollwertigen USB 3.0 Anschluss, einen Mini-Display-Port, einen Audio-Anschluss und einen Micro-USB Anschluss, über den das Tablet geladen wird. Zusätzlich gibt es natürlich auf der Unterseite einen Cover-Anschluss für das optionale Type Cover.

Bei den drahtlosen Verbindungen gibt es Unterstützung für Bluetooth 4.0 und Wifi a/b/g/n und sogar ac. Bei den drahtlosen Verbindungen konnten wir im Surface 3 Test keine Schwächen oder gar Abbrüche verzeichnen. Eine gute Nachricht gibt es noch für alle, die nach einer 4G / LTE Version suchen. In Kürze sollte es auch eine LTE Version des Surface 3 geben. Der Preis ist allerdings noch unbekannt.

Surface 3 Test-18

Die Lautsprecher kommen gleich wie beim Surface Pro 3 auf der vorderen Seite zum Einsatz. Die Qualität ist dabei in Ordnung und die Lautstärke gut. Bei der Benutzung im Freien hätten sie aber ruhig etwas lauter sein können.

Surface 3 Test-13

Bei den Kameras hat man auf die Kritik des Surface Pro 3 gehört und verbaut auf der Rückseite eine 8 Megapixel Kamera mit Autofokus. Auf der Vorderseite findet man eine 3,5 Megapixel Kamera. Beide Kameras unterstützen dabei Full HD Aufnahmen. Die Qualität kann sich dabei sehen lassen. Vor allem der Autofokus dürfte für Studenten wichtig sein, dass man auch problemlos von beispielsweise der Tafel abfotografieren und die aufgenommenen Bilder mit One Note oder Sonstigem weiter verarbeiten kann.

Display

Surface 3 Test-10

Das 3:2 Verhältnis des Displays setzt Microsoft beim Surface 3 fort – zum Glück. Dieses konnte nämlich beim Surface Pro 3 bereits überzeugen, da es auch bei der Porträt-Nutzung sehr praktisch ist und Inhalte nicht zu schmal darstellt. So kann man beispielsweise auch sehr gut Inhalte, ähnlich wie auf einem Notizblock, mitschreiben oder bequem im Porträt-Mode im Netz surfen. Das macht sich auch durch das hochauflösende Clear-Type Display sehr gut. Dieses löst durch das Seitenverhältnis mit außergewöhnlichen 1920 x 1280 auf.

Surface 3 Test-19

Bei den Eigenschaften des Panels ist das Surface 3 sehr zu loben. Es scheint gleichmäßig ausgeleuchtet zu sein. Farben wirken satt aber natürlich. Weiß sowie auch Schwarzwerte wirken gut, gleich wie die Betrachtungswinkel. Auch bei der Helligkeit kann das Display überzeugen. So kann man es auch im Freien verwenden. Hier stört lediglich die etwas spiegelnde Oberfläche des Display-Glases.

Der Touchscreen selbst reagiert sehr gut und nimmt Eingaben genauso wie das Surface 3 es sollte. Somit ist das Display, wie erwartet – ein Pluspunkt im Surface 3 Test.

Performance

Surface 3 Test-6

Das Surface 3 ist das erste Tablet mit dem neuesten Intel ATOM x7-Z8700 Prozessor. Dieser Prozessor wurde erst vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt und sollte vor allem im Grafikbereich einige Vorteile bringen. Zudem wird der Z8700 im 14nm-Verfahren hergestellt und soll dadurch energieeffizienter und kühler bleiben. Dabei taktet der Quad-Core Prozessor mit 1,6GHz bis max. 2,4GHz.

Rein von der Windows-Oberfläche gibt es keine großen merkbaren Unterschiede zu anderen Windows-Tablets mit einem älteren ATOM-Prozessor. Das liegt vor allem auch daran, das beim Surface 3 ebenfalls nur ein eMMC Speicher verbaut hat. Im Vergleich zur Konkurrenz ist dieser mit einem Lesewert von 105,2MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 39,26 MB/s sogar teilweise etwas langsamer. Eigentlich schade, denn hier hätten wir uns eigentlich etwas mehr erwartet.

Dafür darf man sich beim Surface 3 im Vergleich zu älteren Generationen auf einen etwas schnelleren Arbeitsspeicher und eine etwas höhere unterstütze Bandbreite freuen, wodurch z.B. ein schnelleres Wechseln von Programmen oder flotteres Surfen im Web ermöglicht wird.

Im täglichen Gebrauch bei normalen Office-Anwendungen, beim Surfen, Betrachten von Filmen und Beziehen von News merkt man aber keine großen Unterschiede. Lediglich bei der Grafik, also bei Spielen, geht dem Surface 3 nicht so schnell die Puste aus. Möchte man hier etwas aufwendigere Spiele spielen, muss man die Auflösung runterschrauben. Spiele aus dem Windows-Store wie z.B. Aspahlt 8, Dungeon Hunter 4 oder Shadow Fight 4 laufen problemlos und sehen auch gut aus. In Zukunft könnte es allerdings interessant werden, wenn man mit Windows 10 und einer Xbox die Spiele in guter Grafik auch am Surface 3 spielen kann.

Wie sich das Surface 3 mit dem Intel ATOM x7 in den Benchmarks macht, zeigt die folgende Tabelle im Vergleich mit dem Surface Pro 3 und dem Transformer Book T100 Chi.

Asus Transformer Book T100 Chi Surface 3 (4GB) Acer Aspire Switch 10 FHD Surface Pro 3
PC Mark 7 2642 2772 2356 5162
PCMark 08 1213 1422 1029 2306
Peacekeeper 744 811 591 2692
SunSpider 339,4ms 383,6ms 485,1ms 108,9

Akku

Der Akku des Surface 3 ist mit 28Wh freilich etwas kleiner als im Surface Pro 3. Durch das etwas kleinere Display und dem stromsparenden Intel ATOM Prozessor sollte das Surface 3 eine Laufzeit von 10h erreichen. Um die Angaben zu testen, haben wir verschiedenste Szenarien getestet. Bei unserem üblichen Akku-Test bei durchgehender Videowiedergabe, voller Display-Helligkeit und verbundenem Wlan erreichte das Surface 3 eine Laufzeit von nur 5:45h. Um einen besseren Mix-Gebrauch zu simulieren, starteten wir den Power-Mark Test mit einer Helligkeit von ca. 50%. Dabei erreichte das Surface 3 eine Laufzeit von 4:50h. Der Test läuft allerdings nur bis zu einer Entladung von 20%. Dem entsprechend haben wir im täglichen Gebrauch einen Wert von rund 7h erreicht. Somit ist die Laufzeit nicht viel länger, als beim großen Bruder mit Intel Core I Prozessor.

Beim Laden sieht es dafür aber nicht so gut aus. Hier wird das Surface 3 mit einem 13W Netzteil über Micro-USB geladen und braucht entsprechend knapp 4h für eine volle Ladung. Verwendet man das Surface 3 gleichzeitig, braucht das Surface 3 natürlich entsprechend länger zum Laden.

Zubehör

Für das Surface 3 gibt es gleich wie beim Surface Pro 3 einiges an Zubehör. So gibt es für günstige 229€ eine Docking-Station, für „nur“ 149€ ein entsprechendes Type Cover und für satte 50€ kann der Stylus (N-Trig) gekauft werden. Somit kann das Surface 3, schnell zum „Rolls-Royce“ unter den Tablets mit ATOM Prozessor werden. Will man die Möglichkeiten des Tablets ausreizen, ist das Zubehör unumgänglich.

Type Cover

Surface 3 Test-8

Gleich wie beim Type Cover des Surface Pro 3, bietet das Type Cover des Surface 3 eine zusätzliche magnetische Falte, die am unteren Rahmen des Surface 3 hält und so für ein stabileres Schreibgefühl sorgt. Das klingt zumindest in der Theorie gut und hat auch bei unserem Surface 3 Test in der Praxis gut funktioniert.

Etwas ungewöhnlich ist das Tippen dennoch, da sich das Type Cover etwas durchdrücken lässt und so nicht ganz so stabil wirkt, wie eine herkömmliche Tastatur.

Surface 3 Test-9

Die Tasten haben aber eine angenehme Größe, einen akzeptablen Druckpunkt und zur Freude vieler Nutzer – eine Hintergrundbeleuchtung. Etwas mickrig ist das Trackpad ausgefallen. Dafür funktioniert es besser, als bei manch anderen Tastatur-Docks.

Zusätzlich zur Tastatur, schützt das Cover natürlich das Tablet, trägt nicht viel auf und ist gesamt mit dem Tablet nur rund 800g schwer. Somit ist das Type Cover fast ein Must-have für das Surface 3. Nur leider ist der Preis von 149€ für des ohnehin sehr teure Surface 3 nach wie vor hoch angesetzt.

Stylus

Surface 3 Test-20

Zu dem hohen Preis des Type Covers kommt hinzu, dass das Surface 3, nicht wie das Surface Pro 3, ohne Stylus ausgeliefert wird. Wer diesen haben möchte, muss nochmals 50€ draufzahlen.

Immerhin ist es positiv anzumerken, das Microsoft den Käufern die Möglichkeit gibt und den guten N-Trig Digitizer des Surface Pro 3 auch im Surface 3 integriert hat.

Surface 3 Test-21

Gleich wie auch im Surface Pro 3 funktioniert der Stylus sehr gut und ist nach wie vor einer der beste Stifte, den wir bisher testen konnten. Somit macht sich auch das Surface 3 sehr gut für Studenten, die einfach in Vorlesungen mitschreiben möchten. Wer möchte, kann sich auch unseren Studenten Special des Surface Pro 3 ansehen:

Positiv ist übrigens auch, dass Microsoft die Software Drawboard PDF (for Surface) vorinstalliert und so bereits die beste uns bekannte App zum Bearbeiten von PDFs kostenlos bereitstellt – Premium Features kosten aber extra.

Software

Surface 3 Test-11

Unser Surface 3 mit 128GB Speicher kommt mit Windows 8.1 64-Bit und einer kostenlosen 1-Jahres-Lizenz für Microsoft Office 365 Personal. Bei der Software gibt es von Microsoft keine große Überraschung. Wie gewohnt kommt das Tablet ohne lästige Bloatware aus. Lediglich Drawboard PDF für Surface fanden wir als vorinstallierte Software und diese ist in Verbindung mit dem Stylus perfekt zum Bearbeiten von PDFs.

Bei der Performance gibt es wie erwähnt ebenfalls keine Fehler und andere Bugs konnten wir im Surface 3 Test nicht feststellen. Demnach zeigt sich Microsoft bei der Software nach wie vor vorbildlich und nur Windows 10 könnte die Experience noch besser machen.

Microsoft Surface 3 Testfazit

Betrachtet man den Preis nicht, ist das Surface 3 ein verdammt geniales Tablet mit gutem Display, guter Verarbeitung, praktischem Kickstand und gutem Stylus. Bei der Performance muss man sich nichts vormachen – ein Intel ATOM bleibt ein Intel ATOM und große Sprünge darf man sich zwischen der älteren und der neuesten Generation nicht erwarten.

Das Einzige was beim Surface 3 stört, sind die utopischen Preise. Selbst das Tablet ist in den Staaten für nur $499 erhältlich. Den Preis gleich auf 599€ für die Einstiegs-Version hochzuschrauben ist nicht gerade sehr kundenfreundlich – schwacher Euro hin oder her. Nachdem auch der Stylus mit ca. 50€ berechnet wird, hätte man den Preis des Surface 3 zumindest auf 549€ setzen können, denn der Preis von 149€ für das Type Cover ist auch nicht gerade günstig.

Der Surface 3 Test ist genau das was wir uns erwartet haben, nur zu einem sehr hohen Preis.
Vorteile
- Verarbeitung
- Material
- Gewicht
- Display
- Stylus
- Akku
- Kickstand
- Type Cover
- Lautsprecher
- LTE-Option
Nachteile
- Preis
85% Tabtech
Bewertung
EUR 599€
Haptik / Verarbeitung 10 Display 10 Akkulaufzeit 8 Performance 7 Konnektivität 9 Software 9 Preis / Leistung 6

  • krucki

    Wie verhält es sich mit den 2GB RAM, wenn man das kleinste Modell nimmt nur zum surfen? Wie ist die Bedienung, hat man da genug Arbeitsspeicher für flüssiges bedienen, Videos schauen etc., oder sollte man zur 4GB Version greifen?

    Mein Vater hätte gerne ein Tablet fürs surfen im Garten, und da es nun mal nichts bessere vom Screen her gibt als ein Surface, dachte, dass die kleinste Modellkonfiguration passen könnte.

    • Optikks

      Fürs reine Surfen sollten die 2 gb reichen. Meine dell venue 8 pro hat auch nur 2 gb und da ist das surfen auch super flüssig

      • Hunffi

        Surfen geht auch schon mit 1GB. Wenn man gemächlich Webseite für Webseite aufruft. Wer natürlich gleich 100 Favoriten gleichzeitig öffnen möchte, wovon einige vielleicht auch 4k Youtube-Videos beinhalten, der sollte etwas anderes nehmen.
        Ich behaupte mal: Win 8.1 mit einem schnelleren Atom Prozessor bietet auch bei 1GB ohne sonstige Tools ein angenehmes Surferlebnis im Garten.
        Ansonsten gibt es noch die Problemlosalternativen wie IPADs, wenn man keine fetten Fehlermeldungen auf einem Windows-Desktop bei einem „nur“-Windows-Tablet sehen möchte und sich damit herumärgern will.

        • Mike

          haha, iPad Problemlos? 😛

          • Cyell

            iPads sind problemlos.

    • Denis

      Limitieren wird eher der langsame eMMC-Speicher. Mein Acer W4 hat ebenfalls 2 GB. Im Touchmodus ist das Ding sehr flott. Im Desktop-Modus braucht der Internet Explorer schon etwas Zeit.

      • krucki

        Hm ok danke für die Info

  • Robert Jasiek

    Verarbeitung 10/10 trotz fehlender Wartbarkeit und Akktauschbarkeit und Display 10/10 trotz Spiegelns sind verfehlt.

    • Hunffi

      Naja, hier und bei der anderen Werbeschleuder mobilegeeksundfreaks und deren Partnern im Werbegeldnetz muss man halt mal beide Augen zudrücken. Vor allem, wenn es Testgeräte mal umsonst gab. Man erinnere sich nur an die unsägliche Lenovo- und Schrottbookbilliger-Werbeansagen…

      Verklebte Geräte sind Elektromüll ab Erstverkauf und das Übelste, was Gutmensch seiner Umwelt zumuten kann.

      • Mike

        mal vom getrolle abgesehen ;), aber gibt es Alternativen?

        • thomson1984

          Für das Geld würde ich auch eher das Dell Venus 11 mit Intel M-Core und SSD nehmen. Liegt leistungstechnisch fast auf dem Niveau des Surface 3 Pro ist aber passiv gekühlt. Hat Wechseljahren Akku und auch vollwertigen USB-Port. Leider ist das Gerät nicht ganz so schick und wiegt stattliche 720g.

        • Hunffi

          beim Gerät oder beim Blog? :-)

          Gut, das Chi 300 sieht noch lächerlicher aus, aber immerhin gibt es hier auch 12,5″ mit QHD Display und 5Y70 Core für unter 750€.

          Ich würde bis August warten.

        • Christof Wallner

          Warte ab! Switch 11 V oder gar das neue Switch 12 – das wird richtig was draufhaben!

      • Christof Wallner

        haha schön wäre es wenn wir das Gerät behalten dürften 😀 Es ist leider schon am Weg zurück!

    • Mike

      soweit ich weiß gibt es kein einziges gutes Tablett was Wartbarkeit, Akkuaustausch oder mattes Display hätte, von daher ist das schon ok. Frage ist wer mit diesem Quatsch angefangen hat? 😉 wobei ich das spiegelnde Display mal nicht unbedingt als Quatsch sehen würde, ein mattes dürfte IMHO nach ein paar Monaten durch Touch an bestimmten Stellen schon glatt werden und damit sehr unschön. Aber ist nur Vermutung.

      • wowaz

        Dell Venue 11 Pro zum Beispiel? Wechselbarer Akku und die Core i Version sogar mit welchelbare SSD. Fürs Matte Display kann man für jedes Tablet eine Folie nehmen. Man sollte soch halt nicht immer die billigste Folie kaufen und wunder erwarten :)

  • Luke

    „Selbst das Tablet ist in den Staaten für nur $499 erhältlich.“
    Dass ist ohne MwSt und 1 Euro ist im Moment 1.09. Wenig Unterschied sonst könnte man ja importieren. Der Euro war vor einem Jahr 1.37. Wahrscheinlich gehen die Preise höher auch bei anderen Produkte (wie bei Dell).

  • Luke

    „Beim Laden sieht es dafür aber nicht so gut aus. Hier wird das Surface 3 mit einem 13W Netzteil über Micro-USB geladen und braucht entsprechend knapp 4h für eine volle Ladung.“
    Ein Vorteil dafür ist dass man eine externe USB Akku gebrauchen kann um die Laufzeit zu verlängern (z.B. im Flugzeug).

  • Bob

    Preis ist, Microsoft-typisch, leider wieder nur eine Lachnummer.

    • niclas

      Warum spricht man nicht von Apple-dauerhaft-typisch, leider wieder nur eine Lachnummer.
      Ms hat kaum zu hohe Preise.

  • Dirk

    Ich finde, dass Surface 3 ist kein schlechtes Gerät aber der Preis ist viel zu hoch!
    Das Teil klebt in den Regalen, nach meinen Informationen.
    Wahrscheinlich wird es in naher Zukunft wieder eine Aktion geben, wo das Type Cover wieder mit im Bundel ist, um überhaupt Geräte an den Mann zu bringen.

    • Christof Wallner

      So denke ich es auch! Nur mit den Aktionen wird es sich „normal“ verkaufen lassen!

    • selffish

      Gibt es aktuell schon, zB bei Saturn in der 2GB Variante.

  • Chnubi

    Laden ist langsam mit dem 13W-Netzteil. Aber gibt es eine Möglichkeit, ein besseres Netzteil zu verwenden?

    • Christof Wallner

      Grundsätzlich sollte das schon klappen! Aber man muss auch eines bekommen.. Dann ist auch die Frage wie gut das für den (nicht austauschbaren) Akku ist.

  • Oliver Bayer

    interessant wäre auch, wie sich das Ding nach einigen Wochen/Monaten verhält. Windows hat ja die Angewohnheit immer mehr Ballast anzuhäufen dass einen Core i5 in die Knie zwingen kann.
    Im Normalfall sind ja dann einige Autostartprorogramme auch noch installiert, die Windows schon mal verlangsamen können.
    Hat hier Jemand Erfahrung?