Google Nexus 7 (2013) Test

Nexus 7 2013 Test

Das Google Nexus 7 (2013) wurde nun endlich vorgestellt und kann in den ersten Testberichten vieler Tech-Seiten überzeugen. Bei uns viel der erste Eindruck ebenfalls sehr positiv aus. Ob es dabei auch bleibt, zeigen wir euch in diesem ausführlichen Test des Google Nexus 7 (2013).

Testgerät:Google Nexus 7 2013 ab $229 bzw. 269€ mit 32GB bei Saturn
Software: Android 4.3

Google Nexus 7 (2013) – Video und Bilder

Hardware

Nexus 7 vorne 640x359 Google Nexus 7 (2013) Test

Das neue Nexus 7 kommt nicht nur mit innerlichen Verbesserungen, denn auch äußerlich hat sich einiges getan. Auf den ersten Blick mag das neue Nexus 7 etwas größer wirken als sein Vorgänger. Das liegt an dem größeren Rahmen über und unter dem Display. Diese wirken recht übertrieben, im Vergleich zum ersten Nexus 7 ist das Gerät allerdings nur um 1,5mm gewachsen.

Nimmt man das neue Nexus 7 aber erstmals in die Hand, weiß man, dass es kompakter ist als es auf den ersten Blick aussieht. Das Tablet ist mit dem 8,65mm nicht nur deutlich dünner geworden, sondern mit einer Breite von 114mm auch um 6mm schmaler als sein Vorgänger. Das in Verbindung mit einem Gewicht von nur 290g (Nexus 7 1st Gen. 340g) ergibt einen außerordentlich kompakten Begleiter.

Je nachdem wie man das Nexus 7 nun in der Hand hält kann es durch die schmalen Rahmen teilweise passieren, dass man versehentlich etwas ausführt. Vor allem wenn man seinen Daumen am dünnen Rahmen neben dem Nexus 7 hat. Hier dauert es ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt, hat das Gerät anders in die Hand zu nehmen. Hält man das Tablet im Querformat, zeigen sich die großen Rahmen von der guten Seite. Vor allem beim Spielen lässt sich das Gerät so fest in den Händen halten.

Nexus 7 2013 Rückseite schräg 640x359 Google Nexus 7 (2013) Test

Das Nexus 7 ist aber nicht nur kompakter geworden, sondern fühlt sich auch noch hochwertiger an. Die Oberfläche der Rückseite besteht nun aus einem härteren, gummierten Kunststoff, durch den sich das Tablet auch rutschfester anfühlt. Spaltunterschiede, sonstige Schönheitsfehler oder lockere Tasten haben wir bei unserem Testgerät keine gefunden. Es ist uns lediglich aufgefallen, dass die Rückseite an einer Stelle knarzt, wenn man sie fester zusammendrückt. Das scheint aber ein Einzelfall zu sein, denn bei einem zweiten Testgerät passiert das nicht. Zudem muss gesagt sein, dass das nur hörbar ist, wenn es keine Umgebungsgeräusche gibt. Also trotz Meckern auf höchstem Niveau ist das Nexus 7 2013 wertiger geworden. Ein Case zum Schutz wäre aber dennoch nicht verkehrt, denn wie ein Drop Test zeigt, scheint das Gerät stürze eher schlecht hinzunehmen.

Nexus 7 2013 Lautsprecher und Kamera 640x359 Google Nexus 7 (2013) Test

Auf der Rückseite findet man neben einer 5 Megapixel Kamera, dem Nexus Schriftzug, auch zwei Stereo-Lautsprecher von Fraunhofer, einem deutschen Institut, die eine deutlich bessere Soundqualität bieten als beim Vorgänger. Auf der Vorderseite lässt sich über dem Display eine 1,2 Megapixel Kamera erkennen und unter dem Display befindet sich nun eine Benachrichtigungsleuchte, die auf neue E-Mails oder sonstige Benachrichtigungen hinweist.

Auf der Unterseite findet man wieder den Micro-USB Anschluss, über welchen man das Tablet an den Computer anschließen oder aufladen kann. Die Möglichkeit mittels eines Adapters einen USB-Stick anzuschließen, gibt es leider nach wie vor nicht. Dafür kann man nun das neue Nexus 7 mittels eines SlimPort Adapters an einen Fernseher anschließen und so Content wie z.B. Filme in Full HD an den externen Monitor übertragen. Als weiteren Anschluss findet man einen Audio-Anschluss auf der Oberseite. Ein Micro-SD Kartenslot sucht man vergebens. Schade, denn den internen Speicher über eine Micro SD Karte zu erweitern ist noch immer die kostengünstigste Variante, und unserer Meinung nach, nach wie vor eine Einfache, auch wenn hier Google Mitarbeiter anderer Meinung sind.

DSCF1093 imp 640x359 Google Nexus 7 (2013) Test

Für kabellose Verbindungen stehen einem GPS, Wlan (Dual-band, a/b/g/n), NFC, Bluetooth 4.0 sowie WiDi zum kabellosen übertragen von Content an einen Fernseher zur Verfügung. Grundsätzlich hatten wir bei den Verbindungen keinen Empfangsabbrüche oder andere größere Probleme. Wir mussten aber feststellen, dass der Wlan Empfang nicht ganz so stark war, wie bei anderen mobilen Geräten. Eine Variante mit LTE wird in Deutschland ebenfalls erhältlich sein und dem Nexus 7 (2013) bei der Mobilität noch eines oben draufsetzen. Als Sahnehäubchen lässt sich das Nexus 7 übrigens auch kabellos aufladen und verwendet dabei den Qi-Standard.

Display

Nexus 7 2013 Gaming 640x359 Google Nexus 7 (2013) Test

WOW! Viel mehr fällt einem nicht ein, wenn man zum ersten Mal das Display des Nexus 7 (2013) sieht. Das Display ist mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel (323ppi) nicht nur außerordentlich scharf, sondern auch sehr hell, sodass man es ohne größere Probleme im Freien verwenden kann, wie unser Outdoor Test zeigt:

Außerdem bietet das neue Nexus 7 eine gute Farbdarstellung. Im Vergleich mit einem FonePad oder auch dem Memo Pad HD7 lässt sich hier gut erkennen, dass weiß wirklicher dargestellt wird. Aber auch bei den Betrachtungswinkeln kann das Display überzeugen.

Das Display ist ein wirkliches Highlight vor allem beim Spielen oder betrachten von Full HD Filmen. Aber auch beim Surfen im Web oder beim Lesen von eBooks ist die hohe Auflösung ein Gewinn, denn Texte lassen sich oft ohne Zoom problemlos ablesen, wo man bei “normalen” 7 Zoll HD Displays zoomen müsste.

Geschützt wird das Display von einem Gorilla Glas. Der Touchscreen reagiert sehr exakt und nimmt Berührungen wie gewünscht an.

Performance

Das Nexus 7 2013 kommt offiziell mit einem Qualcomm Snapdragon S4 Pro Quad Core Prozessor mit je 1,5 Ghz je Kern und 2GB Arbeitsspeicher. Beim internen Speicher muss sich der Käufer zwischen 16 bzw. 32GB entscheiden. Alle, die sich mehr Spiele bzw. Filme auf das Tablet laden möchten, sollten zur 32-GB-Version greifen, da diese mit 269€ nicht viel teurer wird, sofern es in Deutschland überhaupt eine 16-GB-Version geben wird.

Der Snapdragon S4 Pro mit der Adreno 320 GPU ist nicht mehr der neueste und schnellste SoC, dennoch hat er genügend Power um neuste Games wie Modern Combat 4 mit guter Grafik problemlos und ohne Ruckler auf dem Full HD Display darzustellen. Wie wir bereits berichtet hatten, wird sogar der neuere Snapdragon 600 im Nexus 7 verbaut, der anstatt mit 1,7Ghz mit nur 1,5Ghz getaktet wird. Beim täglichen Arbeiten oder Spielen konnten wir keine Lags oder Verzögerungen verzeichnen, was man sicherlich auch dem neusten Android 4.3 verdanken kann.

Wie sich das Tablet beim Spielen macht, könnt ihr im folgenden Gaming Video sehen, wo wir bekannte Games wie Real Racing 3, Modern Combat, GTA Vice City und NOVA 3 spielen:

Dass das Nexus 7 aber sonst genügend Power hat, zeigen diverse Benchmarks:

Nexus 7 2013 Asus Fonepad ASUS MeMo Pad HD 7 Nexus 7
Peacekeeper: 611 - 565 467
Antutu Benchmark: 18897 5493 12782 12777
Quadrant Standard Benchmark: 5733 2189 3864 3545
SunSpider: 849,8ms 1267,6ms 1492,1ms 1719,9ms

Im Grunde bekommt man im Moment mehr Power als man bei vielen Games oder anderen Anwendungen nutzen kann. Wie das in ein oder gar zwei Jahren aussehen wird, wird sich erst zeigen müssen. Fest steht aber, dass bereits die nächste Prozessoren Generation, sprich der Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor in den Startlöchern steht und erste Geräte mit diesem Prozessor in Kürze auf den Markt kommen werden. Vermutlich war der Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor bei der Entwicklung des neuen Nexus 7 noch nicht fertig, sodass man notgedrungen auf den älteren SoC greifen musste. Zudem dürfte der neue SoC auch teurer sein, sodass sich das auf den Endpreis ausgewirkt hätte.

Akku

Google gibt die Akkulaufzeit mit 9 Stunden an, was in Anbetracht des hochauflösenderen Displays beachtlich ist, denn im Vergleich zum ersten Nexus 7 ist der Akku auf 3950mAh geschrumpft.

Bei der Videowiedergabe unseres Testvideos, eingeschaltetem Wlan und voller Helligkeit haben wir einen Wert von 8:31h erreicht. Im Browser Test (durchgehendes laden von 10 Webseiten) erreichten wir bei einer Helligkeit von 50% einen Wert von 6,5h. Im wirklichen Gebrauch mit Surfen im Web, Musik hören, hin und wieder spielen und automatischer Helligkeitsregelung kommt man allerdings auf höhere Werte, sodass die Akkulaufzeit auch im Vergleich zum ersten Nexus 7 etwas gewachsen ist und das trotz der besseren Ausstattung.

Verbessert wurde auch die Stand-by-Zeit, sodass man z.B. über Nachts kaum einen Akkuverbrauch verzeichnen kann.

Kamera

Bei der ersten Generation des Nexus 7 haben wir im Test die fehlende Kamera auf der Rückseite bemängelt und siehe da, Google und Asus haben dem Nachfolger wie gewünscht eine 5 Megapixel Kamera auf der Rückseite und eine 1,2 Megapixel Kamera auf der Vorderseite verbaut.

Die Qualität der rückwertigen Kamera ist in Ordnung und ausreichend, auch bei den möglichen Full HD Aufnahmen wie man im Testvideo sehen kann:

Die Fotos haben nicht so viele Details und die Schärfe, wie man das vielleicht von einer Smartphone-Kamera erwarten würde, aber für Schnappschüsse und Argumented Reality Anwendungen reicht die Kamera für ein Tablet mehr als aus:

Neu ist das Kamera Menü von Android 4.3. Dieses lässt sich nun etwas einfacher bedienen und neben Panoramafotos und Photosphere gibt es nun einen Zeitraffer Modus als Zusatzfeature.

Software

Android 4.3 Homescreen 187x300 Google Nexus 7 (2013) Test

Einer der größten Vorteile eines Nexus Gerätes sind die schnellen Updates, die von Google selbst kommen. So kommt auch das Nexus 7 schon in der neuesten Version Android 4.3. An der Oberfläche wurde nichts geändert, sodass man ein pures Android Erlebnis erhält, sowie es sich Google eine Oberfläche von einem mobilen Betriebssystem selbst vorstellt. Wer diesen Look nicht mag, kann auf diverse Launcher im Play Store zurückgreifen.

Optisch gibt es kaum Unterschiede zwischen Android 4.3 und den letzten Android Jelly Bean Versionen. Es gibt aber einige Verbesserungen, die sich auf die Performance und auch Akkulaufzeiten auswirken.

Für Games mit mehr Effekten unterstützt Android 4.3 und so auch das neue Nexus 7, nun offiziell Open GL ES 3.0. Hier werden wir in Zukunft noch bessere bzw. detailreichere Spiele sehen.

Neu und wichtig für die vielen kommenden tragbaren Gadgets wie z.B. Smartwatches ist die Unterstützung von Bluetooth Smart, LE und AVRCP 1.3 über die sich nun mehrere Benachrichtigungen wie z.B aus der Notification Bar streamen lassen.

Android 4.3 Nutzerverwaltung 187x300 Google Nexus 7 (2013) Test

Erweitert wurde auch die Nutzerfunktion. So war es bisher mit Android 4.2 zwar schon möglich mehrere Benutzer anzulegen, doch es war nicht möglich dem Nutzerprofil nur gewisse Apps zu erlauben, was aber gerade für Eltern sehr wichtig ist. Genau das wurde nun verbessert. Man kann nun zwei Arten von Profilen erstellen:

  • Nutzer: Die Nutzer haben eigene Apps und Inhalte
  • Eingeschränkte Profile: Sie können den Nutzer den Zugriff auf Apps und Inhalte aus ihrem Konto beschränken

Fazit

Google Nexus 7 2013
Sehr gut
90%
08/2013
Preis: 269€ Das Nexus 7 2013 ist ein gelungener Nachfolger mit atemberaubenden Display, guter Performance, verbesserten Lautsprechern und kompakterem Gehäuse.
Vorteile- Preis
- Display
- Performance
- Verarbeitung
- Lautsprecher
Nachteile- kein Vibrationsalarm
- kein Micro-SD Slot

Das Nexus 7 (2013) ist ein würdiger Nachfolger der ersten Generation. Google und Asus haben sich wirklich ins Zeug gelegt und versucht die neue Generation zu verbessern und alle Mängel bzw. Nachteile des ersten Nexus 7 auszubessern, was ihnen auch gelungen ist.

Das neue Nexus 7 kann in vieler Hinsicht im Test überzeugen. Das Display ist eines oder gar das beste Display, das wir bisher gesehen haben. Die Performance ist ebenfalls gut und zum jetzigen Stand mehr als ausreichend. Alle Gamer und Musik bzw. Filmliebhaber werden sich über die stark verbesserten Stereo-Lautsprecher freuen, die laut sind und eine gute Soundqualität bieten. Neben einer rückwertigen Kamera wurden auch die Wertigkeit und das Design verbessert, sodass das Nexus 7 jetzt noch Kompakter ist. Für alle die auch unterwegs uneingeschränkt im Internet surfen wird es erfreulicherweise auch eine LTE Version geben. Aber: Einigen wird es schwerfallen, ohne einen Micro-SD Slot auszukommen und das könnte zumindest einige vom Kauf abschrecken. Andere könnte auch den fehlenden Vibrationsalarm vermissen.

Wie ihr in der kurzen Zusammenfassung seht, gibt es nicht viel was Google und Asus besser machen hätten können. Wenn wir das Tablet öfter in die Hand nehmen und damit spielen oder nur damit surfen, sind wir jedes Mal erstaunt und können fast nicht glauben, dass das Tablet nur $229 oder in Deutschland wahrscheinlich 269€ mit 32GB kosten wird.

Annehmbare Konkurrenz gibt es momentan keine. Das wird sich früher oder später sicherlich ändern. Bis dahin können wir das Nexus 7 jedem empfehlen der einen guten kompakten Begleiter zum fairen Preis sucht.

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Haptik / Verarbeitung 9 Display 10 Batterie 8 Performance 8 Konnektivität 8 Software 10 Preis / Leistung 10

  • Maverick

    Leider keine Tegra Games mehr möglich. Jaja, ich weiß Chainfire. Aber alle Games gehen damit ja auch nicht.

    • tabtech

      Ja aber ob die Spiele Hersteller in Zukunft auch weiter Tegra exklusive Games bringen werden wir erst sehen, denn momentan gibt es wesentlich mehr Geräte mit Qualcomm SoCs!

  • Schnitzeldroid

    2 Sachen im Artikel die ich so nicht unkommentiert lassen kann :

    1. “wie ein Drop Test zeigt, scheint das Gerät stürze eher schlecht hinzunehmen.” was soll denn dieser Schmarn? “Ein” Droptest bedeutet rein gar nichts! Um zu zeigen wie wenig Aussagekraft “EIN” Droptest hat, hier ein Droptest der viel professioneller durchgeführt wurde und auch vollkommen anders ausging: https://www.youtube.com/watch?v=UeEdG8R5qzE&feature=youtube_gdata_player

    2. “Die Möglichkeit mittels eines Adapters einen USB-Stick anzuschließen, gibt es leider nach wie vor nicht.”
    Mit der APP “Nexus Media Import” die für wenige Euro im Play Store zu kaufen ist kann man das auch schon mit dem Vorgänger-Modell. Man kann Videos,Musik,Fotos,Dokumente einsehen und auch aufs tablet verschieben oder auch umgekehrt vom Tablet auf den Stick etwas verschieben.

    Sonst ein wirklich guter Test ! Freue mich schon auf die Verlosung! Wenn ich ,so unwahrscheinlich es auch ist, bei der Verlosung gewinnen sollte, verlose ich mein “altes” 32GB Nexus 7 in der Community! Viel Glück euch allen!

    • Tolomeo

      Das mit mit der App ist Blödsinn. Man testet das Gerät “Out of the box”. Wenn es dann keine Möglichkeit bietet, einen USB Stick zu verwenden, muss das auch folgerichtig abwertet werden. Sich zusätzlich für Geld auch noch Apps kaufen zu müssen, um sich die “von Haus aus” nicht funktionierenden Dinge schön zu reden, hat in einem guten Test nichts verloren.

      • Schnitzeldroid

        Was hat dass denn mit “schönreden” zu tun? Man kauft sich Eine APP für 3,07€ die extra für Nexus-Geräte entwickelt wurde und hat praktisch gesehen ein Gerät das USB unterstützt. Klar testet man ein Gerät Out of The Box , erwähnen hätte man es meiner Meinung nach trotzdem können, ist ja immerhin immer gut zu wissen dass es eine APP gibt dir mir USB-Unterstützung bringt.

        • Tolomeo

          Erwähnen ja, aber es sollte nicht in die Wertung einfließen. Ich kaufe ein Gerät zum Festpreis. Das, was es mir bis dahin bietet, dient als Test. Alles darüber hinaus, was auch noch zusätzlich Geld kostet, sollte eben keine Relevanz für das Ergebnis haben. ;-)

          Würde man in Tests nur noch lesen: “Das Gerät wäre absolut fantastisch, wenn sie vorher diese Menge an Apps dazu kaufen”, könnte man das testen gleich lassen.

          Das IPad z.B. kann “von Haus aus” keine .mkv oder .avi Dateien abspielen. Dafür benötigt man eine zusätzliche App. Es ist im Grunde das gleiche Prinzip. Man würde dem IPad in einem Test nie positiv anmerken, dass es mit einer großen Fülle an Video Containern klarkommt, weil es das eben “Out of the box” nicht kann.

          Verstehst du jetzt wie ich das meine? Ein Test wäre nicht sonderlich seriös, wenn das Produkt “schön geredet” werden muss, nur weil es bestimmte Dinge nicht ohne zusätzliche Software beherrscht. :-)

          • totosati

            Du hast ja recht, dass man ein Gerät nur out of the box testen sollte. Ein SD-Kartenleser funktioniert ja aber auch nur mit einer zusätzlich gekauften SD-Karte. Den könnte man also auch nur testen, wenn man sich eine Karte dazu lauft. Ob man jetzt Hardware oder Software kaufen muss, um eine bestimmte Funktion zu erhalten ist dann ja auch egal. Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber gibt es nicht auch Tablets, die trotz der App nicht auf USB-Sticks zugreifen können? Vll vergleiche ich hier nicht ganz korrekt, aber mich verwirrte das Verneinen der Funktion zunächst etwas.

          • Schnitzeldroid

            Ist die Frage jetzt an mich gestellt? Falls ja:auf allen Geräten die USB-Host-Support haben funktioniert der Nexus Media Importer. Soviel ich weiß sind das aber nur die das Nexus 7,10 sowie das Galaxy Nexus und das Moto Xoom

        • totosati

          Danke Schnitzeldroid, denn ich war schon stark verunsichert bzgl. der USB-Stick Kompatibilität. Jetzt muss ich mir die App nur noch anschauen. Ohne deinen Hinweis hätte ich erstmal wieder recherchieren müssen, ob andere Seiten etwas anderes schreiben, wie ich es ursprünglich auch in Erinnerung hatte.

          • Schnitzeldroid

            No Problem! B-)

    • http://traceable.de/ Peter

      Oh wow eine Konstruktion zieht das Nexus 7 (2013) auf eine Kante zu Boden, federt zurück und wird sogar noch abgefedert von der Konstruktion. Das ist natürlich so realistisch und passiert auch genau so bei jedem Sturz. :D

      • Schnitzeldroid

        Jetzt wo du es sagst hab ichs mir nochmals angeschaut und muss dir recht geben. Hab ich vorher nicht gesehen.

        • http://traceable.de/ Peter

          Im Endeffekt ist es einfach Glück, ob ein Smartphone oder Tablet einen Sturz überlebt. Man kann nie wissen, ob es einen Produktionsfehler gibt oder das Glas unter Spannung stand. ;-)

      • totosati

        Ob das abgefedert wird oder nicht ist relativ unerheblich für die Vergleichbarkeit, denn das Abfedern reduziert nur die Auftreffkraft und führt evtl eher auf eine Rechteckantwort, als auf eine Impulsantwort des Systems, was trotzdem vergleichbar bliebe. Diesen Test kann man aber als deutlich vergleichbarer bezeichnen, da allen getesteten Geräten das gleiche angetan wurde (gleicher Auftreffpunkt mit gleicher Auftreffkraft). Man könnte solch einen Drop vll mit einem freien Fall aus niedriger Höhe vergleichen(langsameres Auftreffen macht aus einer Impulsantwort näherungsweise eine Rechteckantwort). Ein einfaches fallen lassen aus einer ungenau bestimmten Höhe auf immer unterschiedliche Stellen ist nie repräsentativ.

        • Janred

          Da stimme ich totosati zu, außerdem ist die Höhe doch eine andere (Oder trägst du dein Tablet auf dem Kopf Peter? ;). Ich würde sagen wenn ein solcher Test an 1000 Geräten durchgeführt werden würde, würde das Nexus 7 am besten abschneiden. Abgesehen davon das ein solcher Droptest die Käufer eh nicht davon abhält ihr lieblings Gerät zu kaufen (siehe Ipad Mini).

          • http://traceable.de/ Peter

            Die Höhe hat damit nicht zu tun, wenn es an einem Schlitten heruntergezogen wird, ohne Angabe von Geschwindigkeit und Aufprallstärke. Da ist mir ein Fall auf die Rückseite aussagekräftiger, als der maschinelle Test ohne Angabe von genauen Daten.

          • totosati

            Einen Produktionsfehler kannst du selbstverständlich nur ausschließen, wenn du den Versuch unter gleichen Bedingungen hunderte Male wiederholst. Sinnlos ist die Diskussion nicht, denn der Versuchsaufbau ist für die Vergleichbarkeit von mehreren Tests essenziell wichtig. Wenn für dich eine solche Diskussion sinnlos ist, dann ist für dich der ganze Droptest sinnlos und damit ist es merkwürdig, dass dieser Test mehrfach in News und hier im Test aufgegriffen wird. Bzgl des ursprünglichen Droptests hatte ich unter der entsprechenden News bereits geschrieben, dass ein einzelnes Experiment null Aussage hat.

          • http://traceable.de/ Peter

            Der Drop Test ist nicht sinnlos, nur die Diskussion darüber, wie ein Drop Test aussehen sollte, damit dieser Aussagekraft hat. Es fällt auf den Boden … Punkt. Drop Test … das Teil ist kaputt … Punkt.

            In dem oben gezeigten Test werden die Geräte nach dem Sturz nicht einmal aktiviert. Wo ist da bitte der Sinn?

          • Mason

            Du findest die Diskussion darüber wie ein Droptest aussehen sollte, damit er eine Aussagekraft hat sinnlos? ;-) Ich habe den verlinkten Test zwar nicht gesehen, aber ich muss ehrlich sagen, dass bisher alle die ich gesehen habe absolut nicht aussagekräftig waren. Wenn dann müsste man das unter Laborbedingungen prüfen und nicht mehr oder weniger nach tagesform auf unterschiedliche Straßenbeläge fallen lassen aus und das aus teilweise unterschiedlichen Höhen. (10cm mehr oder weniger können durchaus einen Unterschied ausmachen)

            Wenn dann bitte einen Test, bei dem man die Kräfteeinwirkung (am besten um wenige Newton genau ) exakt auf der Vorderseite, Rückseite oder Kante kennt. So sind das absolut keine Vergleichswerte.

            Btw. Ich sehe das aber auch nicht als ein Kaufkriterium an, da ich selten vorhabe ein Gerät fallen zu lassen. ;-)

          • totosati

            Ich werde jetzt bestimmt nicht auf eine Diskussion eingehen bzgl. der Vollständigkeit eines Funktionstests, denn da verliert jeder Droptest seine Wissenschaftlichkeit vollständig.
            Die Durchführung eines Droptests, der sich auf den Aspekt des äußeren Schadens bezieht, sollte jedoch vergleichbar und reproduzierbar sein. Jedem von uns wird jedoch klar sein, dass niemand genug Geräte schrotten wird um eine wissenschaftlich begründbare Aussage zu machen. Dementsprechend ist wie ich schon sagte jeder einzeln durchgeführte Droptest recht sinnlos. Sinnlose Diskussionen gibt es meiner Meinung nach eigentlich nicht, vor allem dann nicht, wenn man unterschiedlicher Meinung ist ;-)

          • http://traceable.de/ Peter

            Natürlich ist die Diskussion an sich nicht sinnlos, sondern nur die Festsetzung der Richtlinien, nach denen so ein Drop Test Aussagekraft hat und wann nicht. Wenn man Glück hat, überlebt ein Gerät halt einen Sturz und beim nächsten ist es halt nicht so, auch wenn der Sturz eventuell milder aussah. ^^

            Für mich war es nur erstaunlich, dass das Gerät schon beim ersten Sturz auf den flachen Boden mit dem flachen Rücken ohne Aufprall auf eine Kante schon kaputt ging. Dabei wäre das der optimalste Fall, wie ein Tablet fallen kann, da das Display nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

            Mehr sage ich dazu auch nicht mehr, denn hier geht es um den Test es Nexus 7 (2013) und nicht um einen Drop Test. Da können wir gerne im alten Beitrag diskutieren.

        • http://traceable.de/ Peter

          Und wie willst du sicherstellen, dass das Tablet keinen Produktionsfehler hat, da das Display ja gebrochen ist, man beim Aufprall auf der Rückseite aber davon ausgegangen ist, dass genau das der Fall sein soll? Total sinnlos diese Diskussion.

    • tabtech

      Hi ;) Zum Droptest: Mir ist bewusst, dass jeder Sturz, egal wie hoch, anders ausgeht. Allerdings möchte ich nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass es besser wäre eine Schutzhülle zu tragen. Bei mir ist das Gerät beim Fotografieren am Tisch umgefallen und hat sich dann neu gestartet. Es ist zwar sonst nichts passiert, aber dennoch!

      Zum Nexus Media Importer: Werd ich nochmal testen und dann natürlich nachreichen! ;)

      • Schnitzeldroid

        Wäre echt cool wenn du es testen könntest, würde sicher einige interessieren.

        • tabtech

          Zum Nexus Importer: Sieht leider schlecht aus, denn wie es scheint gibt es Probleme mit Android 4.3: http://nexususb.blogspot.co.at/2013/07/android-4.html

          Habe es mit dem Work-arround probiert, aber bisher erfolglos!

          Gruss Chris

          • Schnitzeldroid

            Danke für die Info! Ich wollte das Update auf 4.3 nämlich heute drauf machen!

  • luke

    Lohnt ein Umstieg auch für Besitzer des ersten Nexus 7 ?

    • Schnitzeldroid

      Kommt darauf an was du mit deinem Tablet machst. Ich bin jemand der viel spielt, Musik hört liest,Videos schaut. Wenn du mit deinem jetzigen Nexus zufrieden bist und du auch kein Zocker bist, sehe ich eig. keinen Grund für dich zu wechseln. Mir hat es eben die bessere Hardware und das geniale Display angetan, weshalb ich mein “altes” Nexus 7 verkaufe bzw. verlose.

    • Tolomeo

      Ich persönlich würde sagen nicht. Dein Tablet ist ja schließlich nicht schlechter geworden, seit das neues Nexus auf dem Markt ist, oder? Wenn du allerdings mit gewissen Dingen nicht zufrieden warst, die das neue Nexus jetzt ein wenig besser macht, musst du wissen, ob dir das wert ist.

    • tabtech

      Hi Luke, jein. Wie Guest schreibt, kommt es darauf an was du machst. Beim Spielen, Film schaun, aber auch beim Vielen Internetsurfen würde ich eher wechseln. Hier ist das neue Display einfach wesentlich besser. Du könntest es dir aber dann einfach mal anschaun und dann selbst urteilen. Für dein altes Nexus wirst du bestimmt auch noch was bekommen, sodass der Aufpreis, wahrscheinlich nicht all zu hoch ist.

  • Shawn

    Warum hat das Nexus 7 bei Performance “nur” eine 8 bekommen, wenn ihr sagt, dass die Performance zu keinem Zeitpunkt zu bemängeln war?

    • tabtech

      Eine 8 ist schon sehr gut, nur wie die Benchmarks auch zeigen ist der SoC nicht mehr der schnellste.

  • Markus

    Ich finde den Test recht gut. Leider hätte man sollen auf gewisse Dinge genauer eingehen. Für einen der ersten deutschen Tests finde ich ihn fast ein wenig zu kurz. Macht weiter so.

    • tabtech

      Hi Markus, danke für dein Feedback! Welche Dinge meinst du?

      Gruss

  • Tim0n

    Folgendes würde mich interessieren:

    - SlimPort-Funktionalität: Wie und welche Adapter funktionieren?
    - MiraCast: Laut Google-Support (https://support.google.com/nexus/10/answer/2865484?hl=de) wird es endlich unterstützt, funktioniert es wirklich und wie gut?

    • tabtech

      Hi, leider hab ich meinen SlimPort Adapter und auch Miracast Dongle noch nicht erhalten, darum kann ich dir darauf keine “genaue” Antwort geben, zumindest nicht die, die du vl. erwartest ;) Werde es nachholen, sobald ich die Adapter bekomme!

  • kadaver

    Wäre klasse wenn ihr nochmal näher auf die vermeindliche WLan schwäche eingeht . Anständiger wlan Empfang ist mir schon wichtig für ein Tablet.

    • tabtech

      Hallo Kadaver, also bei mir in der Wohnung habe ich den Router im Wohnzimmer und zwei Zimmer weiter habe ich dan 1-2 Striche weniger Signalstärke, wobei ich z.B mit dem Asus Memo Pad FHD 10 noch vollen Empfang habe.

  • Jannis Vöth

    Kann mir jemand (verlässlich) sagen, ob man bei der LTE-Version WhatsApp installieren kann? Beim Vorg#ngermodell ging es (laut Youtube-Video, das ich gesehen habe). Brauche aber Gewissheit, dass es auch auf dem 2013er geht.

    • tabtech

      Hi, mit 100% Sicherheit kann dir das nur jemand sagen wenn er das Gerät hat. Das hat allerdings noch keiner weil es noch nicht verfügbar ist. Whats App braucht zum verifizieren eine Telefonnummer und die hast du durch die eingelegte Sim-Karte. Ich kenne keinen Grund warum es beim Nexus 7 2013 nicht gehen sollte!

  • Christopher Schmidt

    In den Media Märkten und im MediaMarkt OnlineShop
    Erscheinungstermin: 28.08.13

    Asus Nexus 7 32 GB Wifi 269 € (bei Abholung)
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    Asus Nexus 7 32 GB LTE 349 € (bei Abholung)
    http://bit.ly/1eLQJQw

  • PSytrancefreak

    wenn ich mir die lte version in ein paar wochen aus den USA mitbringen lasse, kann ich die dann ohne weiteres bei uns mit O2 simkarte benutzen oder gibts da was besonderes zu beachten ?

  • Jörn

    Ein bisschen sollte man gerade als Autor auf die Rechtschreibung achten. Stichwörter “Kompositabildung” und “Maßeinheiten”… :/

  • logib

    hammer, ich liebe es =)

  • Andro

    Leider hat das Nexus 7 ja kein Micro SD Slot aber kann man wenigstens ein Micro SD Adapter oder Stick anschließen mit dieser OTG App oder muß man das Nexus dafür rooten..?

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