Asus Transformer Pad Infinity TF700T Test – Der King unter den Transformern

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Price:
719€

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4
On 17. Juli 2012
Last modified:5. November 2012

Summary:

Das Asus Transformer Pad Infinity ist das Premium Modell der Transformer Serie und zeigt sich so auch mit einer sehr guten Verarbeitung, genialem Full HD Super IPS + Display und guter Performance.

Inzwischen gibt es schon einige Modelle in der Transformer Serie von Asus. Das Asus Transformer Pad Infinity oder auch Transformer Pad TF700T genannt, ist definitiv das High-End Gerät der Serie. Dafür ist der Preis auch dementsprechend hoch. Die Wifi-only Variante mit 64GB und Tastatur Dock kostet immerhin satte 719€. Ist der Preis gerechtfertigt oder kann man auch ohne bedenken zu einem Transformer Pad Prime oder TF300T greifen? Diese und weitere Fragen könnt ihr euch am Ende dieses Testberichts beantworten.

Testgerät: Asus Transformer Pad Infinity TF700T 64GB grey – Preis ab 719€ bei Amazon | getgoods | cyberport | notebooksbilliger
Software: Android 4.0.3 (V9.4.5.22)

Anzeige:

Video und Bilder zum Transformer Pad Infinity Test:

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Hardware:

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Das Design des Asus Transformer Pad Infinity ähnelt sehr dem des Asus Transformer Pad Prime. Es besteht aus einem hochwertigen Aluminium Gehäuse mit zentrischen Kreisen auf der Rückseite. Um beim Transformer Pad Infinity bessere Signalstärken oder auch eine 3G Variante zu ermöglichen, wird auf der oberen Rückseite eine Plastikabdeckung eingesetzt in der die Kamera mit Blitz, der On / Off Taste und Lauter / Leiser Taste integriert wurden.
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Das Edle Stück liegt sehr gut in der Hand und im Gegensatz zur Konkurrenz ist es mit ca 585g ein Fliegengewicht und lässt sich auch für längere Zeit gut in einer Hand halten. Hinzu kommt das dünne Gehäuse mit nur ca. 8,5mm. Die dünne Bauweise ist unter anderem durch das neue Gorilla Glass 2 möglich, das etwas über dem Rahmen hervorgeht. Bei unserem Infinity Pad sind hier die Abstände zwischen Rahmen und Display gleichmäßig. Allerdings gibt es einige Meldungen dass sich hier die Abstände gering unterscheiden können. Lediglich beim unteren Docking Port sollte man etwas vorsichtiger sein. Durch den dünnen Rahmen an dieser Stelle, lässt sich das Aluminium leicht verbiegen.

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Die Anschlüsse sind, bis auf den Dock Connector auf der linken Seite zu finden. Hier kann der interne Speicher mit einer Micro SD Karte erweitert werden, Kopfhörer angeschlossen werden oder das Transformer Pad Infinity via MicroHDMI an ein externes Wiedergabegerät angeschlossen werden.

Beim Transformer Pad Infinity gab es keine Probleme bei den drahtlosen Verbindungen, sodass wir im Test bei WLAN & GPS keine Schwächen feststellen konnten.

Beeindruckend ist die Soundqualität des integrierten SonicMaster Lautsprecher, der leider etwas unpraktisch auf der rechten hinteren Seite integriert ist. Hält man das Tablet in den Händen wird der Lautsprecher verdeckt. Allerdings ist die Qualität trotzdem noch verblüffend gut, sowie man sich das auch von einem Premium Tablet erwarten darf.

Tastatur Dock

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Wie bei jedem Transformer Pad gibt es auch für das Infinity eine passende Tastatur Dock. Hierbei könnte die Tastatur Dock des Transformer Pad Prime ebenfalls für das Infinity passen. Allerdings können wir das nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, da wir diese nicht mehr haben.
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Die Tastatur Dock erweitert das Infinity um einen vollwertigen USB Anschluss, einen SD Karten Slot und eine erweitere Akkulaufzeit durch den integrierten Akku. Gleich wie das Infinity kommt die Tastatur Dock in einem hochwertigen Aluminium Gehäuse. Neben den normalen Tastaturlayout bietet sie eigene Tasten für Android, sowie Shortcuts für z.B. Lautstärke, Sperre des Trackpads, aktivieren des Wlan oder Bluetooth und viele mehr.
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Das Trackpad mag für den einen oder anderen etwas zu klein sein. Dies ist aber unter anderem eine Gewöhnungssache und wer damit gar nicht zu recht kommt, kann immer noch eine externe Maus anschließen. In unserem Test hat es jedenfalls den Zweck erfüllt und auch jede Berührung wie gewünscht angenommen.

Display

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Bei dem wohl bedeutendsten Abschnitt dieses Testberichts geht es um das Display, das sicherlich eines der Hauptfeatures des Transformer Pad Infinity ist. Das 10,1 Zoll Display bietet eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel und zudem bietet es die Super IPS + Technologie, durch die eine Leuchtdichte von bis zu 600 Nits möglich ist. Wie bereits oben erwähnt wird dieses Display durch das neue kratzfeste Gorilla Glas 2 geschützt.
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Von den Daten liest es sich schon mal gut und in Wirklichkeit ist es das auch. Das Display bietet satte Farben, hohe Betrachtungswinkel und durch die hohe Auflösung sind kaum mehr Pixel zu erkennen. Im Vergleich zum neuen iPad mit dem Retina Display (2048 x 1536) lässt sich ohne genaueres hinsehen kaum mehr ein Unterschied erkennen. Allerdings bietet das Transformer Pad Infinity mit dem Super IPS + Mode nochmals ein zusätzliches Plus für diejenigen, die ihr Tablet auch gerne im Freien benutzen. Der Content ist ist bei aktiviertem Super IPS + und direkter Sonneneinstrahlung besser abzulesen. Einziger Störfaktor ist nach wie vor das spiegelnde Display. Hierzu haben wir einen Outdoor Test mit dem TF700T gemacht und auf Video aufgenommen. Beim Video sieht man allerdings nicht ganz so viel, was allerdings nicht am Transformer Pad Infinity liegt sondern mehr an unserer Kamera:

Das Display ist auch einer der Hauptunterschiede zum Asus Transformer Pad Prime oder TF300T. Ob sich der Mehrpreis auszahlt, muss jeder selbst entscheiden. Immerhin kommt es stark von der Nutzung darauf an. Möchte man das Tablet viel für Full HD Filme oder zum Lesen von Büchern verwenden, bietet das Full HD Display seinen Mehrwert. Texte werden schärfer dargestellt und die Wiedergabe von Full HD Filmen ist genial. Möchte man das Tablet allerdings nicht all zu viel nutzen, oder man legt nicht all zu viel wert auf ein gestochen scharfes Bild, kann man auch zum Transformer Prime oder dem günstigeren Transformer Pad TF300T greifen.

Performance

Der integrierte Tegra 3 Quad Core Prozessor taktet mit bis zu 1,6 Ghz. Hierbei kann die Leistung unter den Schnelleinstellungen zwischen Energiesparmodus, Ausgeglichenen Modus und Normalen Modus eingestellt werden. In Verbindung mit 1GB Arbeitsspeicher läuft das gesamte System flüssig und unter anderem sind Videowiedergaben mit voller Full HD Auflösung ohne irgendwelche Ruckler oder Verzögerungen möglich. Auch das spielen von Tegra 3 angepassten Games funktioniert ohne Probleme und macht auf dem Display richtig viel Spaß.

Bei den Benchmarks konnten wir unteranderem hervorragende Werte erreichen:

  • Quadrant Standard Benchmark: 5201 Punkte
  • Vellamo: 1571 Punkte
  • Antutu Benchmark: 13056 Punkte
  • Sun Spider: 2034,1ms
  • BrowserMark: 112687

Kamera

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Viele mögen sich bei diesem Abschnitt wohl denken: Wozu eine Kamera in einem Tablet? Die Kamera im Tablet wird sicherlich selten benutzt, aber man sieht doch immer mehr und mehr Leute die mit ihrem Tablet ein paar Fotos schießen und wenn die Kamera gar besser ist wie in so manchen Smartphones, warum nicht (auch wenn es etwas merkwürdig aussieht). Beim Infinity wird eine 8 Mega Pixel Kamera eingesetzt die auch Videos in HD aufnehmen kann. Die Qualität der Kamera ist sowohl bei Video als auch bei Fotoaufnahmen sehr gut, wie auf den folgenden Bildern und dem Video zu sehen ist:

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Akku

Ein weiterer spannender und wichtiger Punkt ist die Akkulaufzeit eines Tablets. Hier zeigt sich das Transformer Pad Infinity von seiner guten Seite, denn wir konnten im Test doch ganz beachtliche Werte erreichen. Getestet wurde die Akkulaufzeit immer mit eingeschaltetem WLAN und durchgehender Videowiedergabe:

  • Normal Betrieb – Display Helligkeit (Normal) 100% – WLAN: ON – 6:26h
  • mit Dock – Normal Betrieb – Display Helligkeit (Normal) 100% – WLAN: ON – 10:47h
  • Ausgeglichener Modus – Display Helligkeit (Normal) 50% – WLAN: ON – ca. 8:47
  • mit Dock – Ausgeglichener Modus – Display Helligkeit (Normal) 50% – WLAN: ON - ca. 14:12

Die Werte können sich durchaus sehen lassen. Wie immer können sich diese je nach Gebrauch ändern und gelten zumindest als Richt- und Vergleichswert. Die angegeben Werte des Herstellers konnten wir, wie so oft, nicht erreichen.

Software

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Das Transformer Pad TF700T wird mit Android 4.0.3 ausgeliefert. Wie Asus bereits bestätigt hat, kann man sich aber schon auf ein Android Jelly Bean (Android 4.1) freuen. Hier möchte man wieder zu den ersten Herstellern gehören, die das neue Android 4.1 für deren Geräte ausliefert. Bis dahin könnte es aber noch das eine oder andere kleinere Systemupdate geben, auch wenn uns im Test keine gröberen Probleme aufgefallen sind.

Wie immer lässt Asus die Software beinahe unberührt und ändert optisch nur diverse Icons. Statt großen Änderungen gibt es viele vorinstallierte Apps und Widgets, wie z.B. Polaris Office, Super Note oder ein eigener Dateimanager. Diese Apps sind durchaus praktisch und können auch im täglichen Gebrauch von Nutzen sein, wenn man z.B. kurz eine Notiz machen möchte oder kurz ein Word / Exel / PowerPoint Dokument bearbeiten bzw. erstellen möchte.

Wie im oberen Performance Teil erwähnt läuft die Oberfläche flüssig und es sind kaum Lags festzustellen. Auch das surfen im Web läuft wie gewollt und Flash Videos können sogar mit Full HD Auflösung ruckelfrei wiedergegeben werden.

Fazit

testurteil transformer infinity 225x300 Asus Transformer Pad Infinity TF700T Test   Der King unter den TransformernDas Asus Transformer Pad Infinity ist ein wirkliches High-End Tablet. Dafür muss man auch etwas tiefer in Tasche greifen, bekommt allerdings auch wirklich Premium Qualität geboten. Im Test konnten wir keine Merkbaren Mängel feststellen. Stattdessen zeigt sich das Full HD Super IPS + Display, die guten Akkulaufzeiten, sowie Kamera und Performance als Pluspunkte. Wie es scheint kann es nicht nur uns überzeugen, sondern auch viele andere, wie es die Erfahrungsberichte unter den Amazon Kundenrezensionen zeigen. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben will und auf ein Full HD Display verzichten möchte, kann auch zum Transformer Pad Prime (Link zum Test | Angebot) oder TF300T (Link zum Test | Angebot) greifen.

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Alternativen:
Asus Transformer Pad Prime > Zum Test
Huawei MediaPad 10FHD
Asus Transformer Pad TF300T > Zum Test
Apple iPad 3 > Zum Test

Vorteile:

  • Verarbeitung
  • hochauflösendes Display
  • Super IPS + Mode
  • vorinstallierte Apps
  • Lautsprecher
  • Gewicht
  • Performance
  • Keyboard Dock
  • Akkulaufzeit

Nachteile

  • Preis

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