Apple iPad Air 2 & Mini 3 Test: Neu ist immer besser?

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Apple hat, wie vorherige Gerüchte bereits bestätigten, beim letzten iPad Event, zwei neue iPad´s vorgestellt. Während das iPad mini 3 während der Präsentation beinahe unerwähnt blieb, richtete man die Aufmerksamkeit auf das neue iPad Air 2. Bei unserem iPad Air 2 Test und iPad mini 3 Test zeigt sich auch warum.

Während es beim iPad Air 2 zumindest ein paar Verbesserungen gibt, fragt man sich beim iPad Mini 3, warum man 100€ mehr, für das „alte“ neue iPad mini 2 (zum Angebot) ausgeben sollte. In dem Test zeigen wir euch jedenfalls, was Apple bei den Tablets verbessert hat und wo noch Luft nach oben ist.

Testgerät: Apple iPad Air 2 16GB Silver – Preis ab ca. 489€ bei Notebooksbilliger | Cyberport
Software: iOS 8.1

Testgerät: Apple iPad mini 3 – Preis ab ca. 389€ bei Cyberport | Notebooksbilliger
Software: iOS 8.1

Apple iPad Air 2 und Mini 3 Video und Bilder:

Hardware

Während Apple vom iPad 3 zum iPad Air einen recht großen Sprung vom Design gemacht hatte, bleibt dies beim iPad Air 2 und mini 3 aus. Apple hat zumindest beim iPad Air 2 etwas nachgearbeitet.

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3-7

Genauer gesagt heißt das, dass das iPad Air nun mit 6.1mm ziemlich dünn geworden ist. Mit einem Gewicht von rund 437g ist es außerdem sehr leicht und liegt gut in einer Hand. So macht das längere Halten in einer Hand auch keine Probleme. Im Vergleich zum Vorgänger ist es von 7,5mm auf die bereits erwähnten 6,1mm geschrumpft. Doch merkt man den Unterschied? Ja, der Unterschied ist leicht spürbar, allerdings nicht weltbewegend. Trotzdem würden wir die dünnere Bauform bevorzugen, solange nicht innere Werte darunter leiden. Hier würden wir uns von Android und Windows Tablet Hersteller ebenfalls ähnlich kompakte und solide Geräte wünschen. Denn obwohl das iPad Air 2 sehr dünn geworden ist, wirkt es nach wie vor solide, hochwertig und hält noch einiges aus, wie ein „Biege-Test“ zeigte. Dennoch ist nicht alles „Gold“, denn wie wir bereits berichteten, lässt sich die Rückseite mit etwas Druck eindrücken, sodass Bauteile auf das Display drücken und Wellen entstehen. Bei unserem iPad Air 2 Test zeigte sich das allerdings nur, wenn man wirklich auf die Rückseite drückte und nicht, wenn man es nur in der Hand hält.

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3-2

Beim iPad Mini 3 hingegen ist alles so geblieben, wie es ist. Es ist nach wie vor 7.5mm „dick“ und kommt mit einem Gewicht von Rund 330g. Hier hätten wir uns schon ein bisschen mehr erwartet, denn hier zeigt Sony mit dem Xperia Z3 Compact Tablet, welches nur 6.4mm dünn ist und ein Gewicht von ca. 290g besitzt, wo es lang geht. Einzige äußerliche Neuerung beim iPad Mini 3 ist die neue Farbe: Gold. Dennoch möchten wir nochmals die Worte aus unserem iPad Mini 2 Test stützen und finden das iPad Mini 2 3 nach wie vor hochwertig und solide.

iPad mini 3 Test-6

Von den Anschlüssen und Tasten hat sich bei den neun iPads nicht viel getan. Bei beiden Apple Tablets findet man auf der Unterseite die Lautsprecher und den Lightning-Anschluss. Auf der Oberseite hingegen findet man die Stand-by Taste und den Audio-Anschluss. Während man beim iPad Mini 3 auf der rechten Seite die Lautstärke-Regler inklusive Stumm-Switch findet, wurde beim iPad Air 2 auf Letzteren verzichtet. Schade eigentlich, denn ist man diesen gewöhnt, wird man ihn vermissen. Die Tasten sitzen aber fest im Gehäuse und haben einen guten Druckpunkt.

Für drahtlose Verbindungen gibt es zumindest beim iPad Air 2 eine kleine Verbesserung. Hier wird nun auch Wifi a/b/g/n und ac unterstützt. Beim iPad Mini 3 muss man auf den neueren ac Standard verzichten. Ansonsten unterstützen beide Tablet Bluetooth 4.0 und optional kann für einen heißen Aufpreis von 120€ eine LTE-Version gekauft werden, die zudem GPS unterstützt. Bei unserem iPad Air 2 Test und Mini 3 Test hatten wir bei der Empfangsqualität nichts auszusetzen und konnten keine Probleme feststellen.

Die auf der unteren Seite positionierten Lautsprecher sind gut und auch laut, doch wir würden uns wünschen, dass Apple die Lautsprecher endlich auf der Vorderseite integriert, sodass der Sound direkt zum Nutzer geht. Das würde das gesamte Sounderlebnis nochmals aufwerten.

Apple iPad Air 2 Test-4

Bei den Kameras gibt es wieder eine Neuerung, zumindest bei der hinteren Kamera des iPad Air 2. Bei beiden Tablets wird auf der Vorderseite nach wie vor die gleiche 1.2 Megapixel HD Kamera verbaut. In Zeiten in denen gefühlt mehr Selfies gemacht werden, also sonstige Bilder, ist es für uns nicht verständlich, warum es Apple nicht schafft, zumindest eine 2 Megapixel Kamera mit Full-HD Funktion zu integrieren. Immerhin soll die Kamera des iPad Air 2 nun mehr Licht einfangen und so bessere Ergebnisse liefern.

Apple iPad Air 2 Test-8

Während das Apple iPad Mini 3 mit der alten 5 Megapixel iSight Kamera auskommen muss, bekommt das iPad Air 2 eine „neue“ 8 Megapixel Kamera und neue Features spendiert. Laut Apple ist es die beste Kamera, die in einem iPad verbaut wurde, was allerdings nichts heißen. Die Kamera Qualität ist in Ordnung, kann aber freilich nicht mit den Kameras von High-End Smartphones mithalten. Auch wenn es für uns noch immer etwas eigenartig ist, mit einem Tablet Fotos aufzunehmen, stört es viele Nutzer nicht und darum ist es gut, dass Apple zumindest die Kamera des iPad Air 2 verbessert hat, wie man in den unteren Beispielfotos sehen kann. Zu der besseren Qualität kommen neue Features hinzu. So kann man nun auch Slow-Motion-Videos (leider nur mit 120FPS) aufnehmen und Zeitraffer-Aufnahmen speichern. Beim iPad Air 2 gibt es nun auch einen Burst-Mode.

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3-4

Eine „Neuheit“ die bei beiden iPads eingeführt wurde, ist der Fingerabdrucksensor oder wie von Apple auch genannt – Touch-ID Sensor. Damit kann man sein iPad mittels Touch-ID entsperren, ohne einen Code eingeben zu müssen. Dies funktioniert wie bei den iPhones sehr gut und man kann den gespeicherten Finger in allen möglichen Richtungen auflegen. Nicht so wie bei den Galaxy Tab S (Test) Tablets wo man den Fingerabdruckscanner wegen der eher schlechten Funktion kaum benutzt.

Display

Apple iPad Air 2 Test-5

Während man beim iPad Mini 3 nicht viel Neues sagen kann, gibt es zumindest beim iPad Air 2 ein paar gute Nachrichten in Bezug auf das Display.

Beim iPad mini 3 kommt dasselbe 7.85 Zoll große IPS Display zum Einsatz. Es bietet eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixel. Die Farbdarstellung ist gut und Betrachtungswinkel hoch. Auch Texte werden scharf dargestellt und neueste Games sehen gut auf dem Display aus. Doch uns fehlt hier eine Innovation und Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Zudem würden wir uns wünschen, dass das Display etwas heller wäre.

Beim iPad Air 2 hingegen konnte uns das Display im Test mehr überzeugen. Apple verwendet hier nun ein laminiertes Display. Das heißt, dass das IPS-Panel und das Display-Glas direkt miteinander verbunden sind und es keinen Abstand mehr gibt. Acer nennt diese Methode beim Switch 10 (Test) beispielsweise Zero Air Gap Technologie. Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile. Zum einen kann man mit gleicher Hintergrundbeleuchtung eine höhere Displayhelligkeit erreichen und zum anderen wirken Farben etwas kräftiger. Gleich wie beim Surface Pro 3 (Test) wirkt es beim Berühren des Bildschirms so, als würde man das Display selbst berühren und nicht das Glas. Das 9,7 Zoll IPS Display löst ansonsten noch immer mit 2048 x 1536 Pixel auf, was nach wie vor mehr als ausreichend ist. Content von Webseiten oder eBooks kann gut abgelesen werden, auch wenn beispielsweise Text klein dargestellt wird. Zusätzlich hat Apple eine anti-reflektierende Schicht auf dem iPad Air 2 Glas installiert. Dadurch sollte die Reflektionsrate um über 50% sinken. Klingt in der Theorie gut und funktioniert in der Praxis teilweise. Einen großen Unterschied zum Vorgänger merkt man nicht.

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3-1

Von der Reaktion sind beide Tablets vorbildlich gut und reagieren auf gewünschte Berührungen. Kommt man mit dem Daumen beim Halten des iPads versehentlich auf das Display, da der Rahmen so dünn ist, merkt dass das iPad und ignoriert die Eingabe.

Performance

Apple zeigt beim iPad Air 2 wieder einmal, was man kann und verbaut einen neuen Apple A8x SoC (64-Bit) ein und erstmals 2GB Arbeitsspeicher. Diese Kombination macht sich im iPad Air 2 verdammt gut, wie ein Benchmark-Vergleich im folgenden Video zeigt. Apple zeigt beispielsweise im Single-Core und Multi-Core Test des Geekbench 3, wo der Hammer hängt und übertrifft alle bisher erhältlichen ARM-Tablets. Wie sich das neue Nexus 9 mit dem 64-Bit Tegra K1 Prozessor macht, muss sich noch zeigen.

Beim iPad Mini 3 gibt es wieder nicht viel Neues zu sagen. Es wird nach wie vor der „alte“ Apple A7 SoC (ebenfalls 64-Bit) verwendet und nur 1GB Arbeitsspeicher verwendet. Wie der nun folgende Vergleich zeigt, hat aber auch der noch ordentlich Leistung:

Benchmark-Ergebnisse hin oder her, beide Geräte laufen flüssig und zeigen auch bei grafisch beeindruckenden Spielen ihre Stärken. Hier macht sich selbst das iPad Mini 3 noch gut.

Akku

Apple iPad Air 2 Test-7

Auf der Apple Homepage macht es sich Apple einfach bei der Akkulaufzeit Angabe: 10h sollten die Geräte aushalten und im täglichen Gebrauch scheinen die Werte nicht weit entfernt sein. Natürlich kommt es auf den Gebrauch an, ob ihr jetzt hauptsächlich mit dem Gerät spielt, nur Musik hört oder vielleicht einen Film schaut. Bei unserem Test kamen wir bei beiden Tablets auf beinahe identische Resultate. Dabei hielt das Gerät im Mix-Gebrauch bei ca. 60% Display-Helligkeit rund 9h.

Software

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3-3

Bei den iPads steht iOS 8.1 auf dem Programm. Leider hat sich im letzten Jahr bei dem neuen Release nicht so viel getan, wie erhofft. iOS ist sicherlich noch das Betriebssystem, mit den meisten angepassten Tablet-Apps, die den größeren Bildschirm gut nutzen. Mit „alten“ Features wie den Schnelleinstellungen oder der Benachrichtigungsleiste wurden zumindest schon einmal wichtige Features integriert. iOS 8.1 selbst bringt auch das Feature „continues reading“, dass man beispielsweise einen Artikel den man im Safari Browser seines iPhones liest, am iPad an gleicher Stelle weiterlesen kann.

Um aber besser mit einem iPad „arbeiten“ zu können, fehlt uns immer noch echtes Multitasking, damit man beispielsweise zwei Fenster nebeneinander anzeigen lassen kann, und eine Drag and Drop Funktion. Auf so eine Funktion werden wir wohl noch warten müssen. Sollte aber ein iPad Pro mit größerem Display kommen, erwarten wir diese dort schon.

Apple iPad Mini 3 Test Fazit

Apple hat dieses Jahr keine großen Veränderungen / Features vorgestellt. Das Apple iPad Mini 3 hätte man sich allerdings sparen können. Ob einem das Tablet mit 100€ Aufpreis zum Vorgänger Wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für uns rechtfertigen eine weitere Farbe und Touch-ID kein neues Modell mit so einem Aufpreis. Dafür ist jetzt das iPad mini 2 für 289€ (zum Angebot) noch interessanter geworden als iOS-Tablet.

Das iPad Mini 3 ist ein gutes Tablet. Den Aufpreis zum Vorgänger ist es aber nicht unbedingt Wert.
Vorteile
- Verarbeitung
- Wertiges Design
- Akku
Nachteile
- Speicher nicht erweiterbar
- Ungünstige Position der Lautsprecher
81% Tabtech
Bewertung
EUR 389€
Haptik / Verarbeitung 9 Display 7 Batterie 9 Performance 9 Konnektivität 9 Software 8 Preis / Leistung 6

Apple iPad Air 2 Test Fazit

Das Apple iPad Air 2 ist im Vergleich zum iPad mini 3 ein „kleines“ Highlight. Die Neuheiten halten sich zwar in Grenzen, Apple hat aber dennoch ein sehr schönes, sehr schnelles und sehr kompaktes Tablet vorgestellt. Im iPad Air 2 Test hat es uns gefallen. Trotzdem fehlen uns noch einige Software-Features, wie Multitasking oder Ähnliches, um nun auch wirklich besser mit einem iOS-Tablet arbeiten zu können. Wer viel mit dem Tablet spielen möchte, wird mit dem iPad Air 2 viel Freude haben. Wer allerdings nur im Internet surfen möchte, findet bei Android oder Windows wesentlich günstigere Tablets. Besitzt man bereits ein iPad Air, braucht nicht auf das iPad Air 2 umsteigen. Vom iPad 3 und älter wäre der Schritt schon interessanter, man sollte sich allerdings nicht viel Neues erwarten.

Das iPad Air 2 kann vor allem wegen des kompakten Bauform, der enormen Performance und der Akkulaufzeit überzeugen.
Vorteile
- Verarbeitung
- Wertiges Design
- Gewicht
- Display
- Performance
- Akku
Nachteile
- Teils Speicher nicht erweiterbar
- Ungünstige Position der Lautsprecher
91% Tabtech
Bewertung
EUR 489€
Haptik / Verarbeitung 10 Display 10 Batterie 9 Performance 10 Konnektivität 9 Software 8 Preis / Leistung 8

  • Slezz

    Performance
    Apple Ipad Air: 10/10
    Microsoft surface 3 pro: 9/10

    alles wetten, der core i7 erreicht sicher die 3fachen Benchmarkwerte.

    • Katakofti

      Der Maßstab ist ein anderer. Du kannst kein Surface Pro 3, welches auf Produktivität und als Desktop Ersatz ausgelegt ist nicht mit einem iPad, welches rein zum Konsumieren von Medien ausgerichtet ist vergleichen.

      • Slezz

        Nach deiner Aussage müsste ich einem 200€ Tablet, das nur die Hälfte der Leistung eines Apple Ipad Air erreicht, auch 10/10 geben, nur weil der Maßstab die Billigschiene ist.

        • Katakofti

          Du kapierst es nicht, das eine ist ein Tablet welches ein Desktop Ersatz bzw. Notebook Ersatz darstellt, welches gar nicht mit dem iPad konkurrieren will.

          Ein Tablet welches 200€ günstiger ist, konkurriert auch nicht mit dem iPad Air, da gelten der Preisklasse andere Maßstäbe, ist das so schwer zu kapieren?

      • ich

        Beim bewerten sollte der Verwendungszweck absolut keine rolle spielen sondern nur die tatsächliche Performance.
        Wer würde schon einem 60ps Opel 10 von 10 punkte bei der Beschleunigung geben weil diese fürs einkaufen ausreichend ist?

      • Seb

        Sehe ich anders. Mit einem 10/10 suggeriert man, dass es sich dabei um den „State of The Art“ handelt. Die von Dir beschriebene Eigenschaft „reines Medienkonsumgerät“ kann ich so unterschreiben. Ich nutze selber ein IPad Air 32GB. Aber genau dieser Umstand, dass es nur ein „Spielzeug“ ist, wird mich in Zukunft zu einem Surface greifen lassen oder günstigeren Alternative. Ich habe schon versucht Studienarbeiten auf dem IPad mittels IWork oder Office zu verfassen. Oder mal ne Excel. Ich kann nur sagen, dass kann man vergessen.
        Von daher würde das IPad bei mir max. 70% erreichen. Ich bin vom 2er auf das Air gewechselt und bin wirklich Lichtjahre davon weg es als „Quantensprung“ zu bezeichnen. Ich würde soweit gehen zu sagen. Wer ein IPad 3 besitzt und nur konsumiert kann sich ein Update sparen. Ein „Aha“ Effekt wird sich nach 500€ Invest nicht einstellen.
        Extrem negativ ist die 16GB Grundavariante. Das Apple nicht bereit ist, die 16GB aus dem Sortiment zu nehmen und nur noch 32GB für die Einstiegspreis anzubieten würde gleich noch mal 10% Punktabzug geben. Die 16GB reichen hinten und vorne nicht mehr.

        • Jürgen Brang

          Naja, ich habe auch das iPad 2 und ein iPad Air. Ein Quantensprung war das Upgrade sicherlich nicht, aber es ist unterwegs schon deutlich angenehmer in der Benutzung. Die verringerten Maße und das reduzierte Gewicht sind schon deutlich spürbar beim Sprung von iPad 2 auf iPad Air.

    • Christof Wallner

      Zeig mir ein ARM Gerät, das erhältlich und so schnell ist, wie das iPad Air 2. Du vergleichst Äpfel mit Birnen!

      • Dude

        Ein ARM-Gerät das so schnell ist wie das iPad Air 2? Wie wäre es mit dem iPad Air 2? Der A8X ist zufälligerweise auch ein ARM-Prozessor…just sayin‘

        • http://traceable.de/ Peter

          Ach echt? Es ist natürlich ein anderes ARM-Gerät gemeint.

  • Slezz

    doch nicht die 3fache leistung, 66% mehr fürn i7 im geekbench, ~150% im 3dmark

    trotzdem stimmt die Performance Beurteilung nicht ganz.

  • Tolomeo

    Jetzt dauert es nicht lange, bis die ersten Android Hardcore Fans hier auftauchen und tabtech wieder vowürft Apple fanboys zu sein, weil die es doch tatsächlich gewagt haben dem iPad air 2 seine verdient hohe Wertung zu geben.

    • zereberus

      verglichen mit android ist die Wertung ok, bezüglich win-tablets kann man sich streiten. ich würde mir zb kein ios oder android mehr kaufen, da diese nur spielzeuge sind und zum arbeiten vollkommen ungeeignet.

      • Dv8

        Ist schon irgendwo richtig deine Aussage aber wenn ich wirklich produktiv arbeiten will, dann denke ich fährt man mit einem Notebook immer noch besser als mit einem Tablet. Ein Tablet ist zu Unterhaltung und zum Medienkonsum dar, nicht um zu arbeiten. Außerdem finde ich Windows 8.1 einfach fürchterlich, vor allem im klassischen Modus. Aber das ist ja das schöne an der aktuellen Marktlage und Produktvielfalt, jeder kann sich das aussuchen was ihm gefällt. 😉

        • zereberus

          Jo sehe ich auch so, habe schon ne menge Androiden, WIndowse und ein paar Äpfel ausprobiert.
          Das Problem ist meistens die fehlende Tastatur. Das Surface würde ich sofort kaufen, wenn es eine feste Tastatur hätte.
          Wie die Transformerreihe. Ich verstehe es nicht wieso MS hier auf diese blöde magnetTastatur zurückgreift.
          Sobald aber eine Tastatur da ist, schlägt das Win Tablet alle Android und Apple konkurenten, vorrausgesetzt die Qualität stimmt. Das ist ja leider ein großes Problem der Windowse, dass diese meist irgendwelche bescheuerten Mängel aufweisen.

          • Dv8

            Richtig! Ich wollte mir schon oft ein Windows Tablet kaufen um meinen Laptop zu ersetzen, aber egal welches Gerät ich mir im Laden angesehen habe, haben mir alle irgendwie nicht zugesagt. Bay Trail Geräte wie z.B. das Asus T100 sind einfach minderwertig verarbeitet. Das Surface Pro 3 finde ich irgendwie merkwürdig. Auf der einen Seite natürlich ein Super Gerät mit dem 3:2 Display und Digitizer, aber wie du schon sagtest sind für mich die Punkte wie Hitzeentwicklung, Throtling, die Tastatur und die Lüfter einfach nicht optimal weshalb ich mir lieber bei einem richtigen Notebook bleibe. Außerdem finde ich beim Ipad die Auswahl an optimierten Apps einfach großartig und ich möchte einfach auf einem Touchscreen nicht mit der klassischen Windowsfläche arbeiten.

            Ich hatte mal ein Dell Venue 8 pro gekauft, es ausgepackt, 2 Stunden rumgespielt und wieder zurückgeschickt. Finde das macht einfach keinen Spaß, wenn man sich alle 5 Sekunden vertippt. Für das Produktive Arbeiten Unterwegs kann ich mir an mein Ipad auch eine Tastatur hauen und Word etc. bedienen.

            Vielleicht wird es ja mit den Core M Prozessoren der nächsten Generation besser, aber bis dahin will ich auf mein Ipad nicht verzichten.

          • zereberus

            Jo IPad oder Android ist genial für den Konsum von Medien.
            WIe ich schon gesagt habe als Spielzeuge eben. Als ich die Tablets noch hatte wurden die meist als Rechnerersatz für den Zugang zum Netz genutzt.

            Ich überlege mir ein Lenovo Yoga zu kaufen, glaube aber das ich dann die Tabletfunktion nicht nutzen werde, da es dafür zu schwer ist.
            WIe gesagt, Notebook das man in zwei Hälften brechen kann.
            Mir reich ein i3 und 4GBRam aus die Festplatte muss aber mindestens 120GB groß sein und LTE währe genial.
            Bei einem Rechner für 1k€ erwarte ich das LTE einfach dabei ist.
            … ich hab zu viele Ansprüche und deswegen noch kein passendes Gerät gefunden.

            Das mit Tastatur und Ipad stelle ich mir relativ umständlich vor.
            Deswegen habe ich ja auch kein Surface, ich will eine feste Tastatur, die sich an dem Tablet festkrallt.
            Fahre jeden Tag 2 Stunden Bahn und da will ich das Gerät auch bedienen können.

          • Dv8

            Ja wenn man viel mit der Bahn unterwegs ist, dann ist die Lösung mit Tastatur und Ipad und eventuell noch Notebook natürlich unkomfortabel. Ja ich habe auch viele Ansprüche an so ein Gerät aber bei den Preisen über 800 € sollte man auch Ansprüche haben. Das Problem bei den 2 in 1 Transformer-Style-Tablets ist aber auch das Gewicht. Z.B. das Venue 11 Pro wiegt ca. 800 g, wenn man nun die Laptoptastatur mit zusätzlichem Akku noch mitnimmt, dann kommt man auf das Gewicht eines Macbook Pro von 2012. Hat aber nur einen 11 Zoll Screen.

            Das Yoga sieht natürlich gut aus aber glaube nicht dass es an die Erwartungen rankommt. Außerdem ist es extrem teuer.

  • Robert Jasiek

    iPad Air 2: Aus dem Test und den Videos geht Folgendes nicht hervor. Kann der Fingerabdrucksensor deaktiviert werden? Gibt es immer noch keinen lokalen Dateimanager? Gibt es immer noch keinen lokalen Dateitransfermanager (richtig: für alle Dateitypen, also nicht iTunes) zu Windows-PCs? Raumfenster spiegeln sich; bedeutet dies nun, dass man sich indoor nicht mit dem Rücken zum Fenster setzen kann, weil man vor lauter Spiegelung fast nichts mehr sieht? Es waren Fingerschatten zu sehen; sind dies nun normale Schatten gewesen oder sind es Spiegelungen der Finger im Display? Sieht man bei normalem Leseabstand das eigene Gesicht im Display gespiegelt? Was genau bedeutet „etwas besser im Outdoorbereich“ hinsichtlich Spiegelungen, Helligkeit, Kontrast bei a) bewölktem Himmel ohne direkter Spiegelung des Himmels, b) bewölktem Himmel mit direkter Spiegelung des Himmels, c) sonnigem Himmel bei der Sonne abgewandtem Display, d) sonnigem Himmel bei der Sonne zugewandtem Display, e) direktem Spiegeln der Sonne im Display?

    So hilfreich auch eure Tests bezüglich anderer Punkte sind – die Bewertungszahlen ignoriere ich einfach, da der Bezugspunkt jeweils nicht ersichtlich ist. Verarbeitung 10/10 bei reindrückbarer Hardware ins Display und Zerstörbarkeit des Displays bei begrenztem Kraftaufwand (wie er nicht nur mutwillig, sondern auch beim Transport eines Buchs neben dem iPad vorstellbar ist)? Perfomance 10/10; relativ zu allen aktuellen Nur-Consumer-Tablets ok, relativ zu allen Tablets nein, da käme man eher auf 3/10 oder so. Batterie 9/10 trotz Nichtaustauschbarkeit bei iFixit 2/10 Score und relativ zu Lenovo Yoga Tablets eher 4/10?

    Ansonsten mag manchen Mike Canes PDF Test interessieren:
    http://mikecanex.wordpress.com/2014/10/29/google-books-pdf-test-ipad-air-2/

  • Jürgen Brang

    Welchen Grund hat es, dass das iPad Air 2 bei der Verarbeitung 10/10 Punkten bekommt, das Mini 3 aber „nur“ 9/10? Gibt es Grund zur Beanstandung beim Mini 3?