Videos, Internet, Spiele – natürlich kann ein Tablet wesentlich mehr!

Helo TC Tabletsteuerung
23.12.2012 - von Stefan

Als Apple vor gut zweieinhalb Jahren sein erstes iPad auf den Markt brachte, war zunächst nicht vorherzusehen, wie dies die Welt verändern würde. Denn noch konnten nicht viele Menschen mit einem Tablet etwas anfangen. Wer sich nicht zu den Videofreaks, Zockern oder Internetsurfern zählte, dem erschloss sich die Welt der Tablets nicht sofort. Inzwischen ist dies natürlich anders, haben die Tablets doch in alle Bereiche des Alltags Einzug gefunden und zeigen dabei auch die enorm vielfältige Verwendungsmöglichkeit auf.

Dabei geht es nun aber weniger darum, dass der Außendienstmitarbeiter sein Tablet mit von Termin zu Termin schleppt, das Oberhaupt der katholischen Kirche nun damit twittert, die Hausfrau ohne ihre Rezeptsammlung auf dem Tablet keinen vernünftigen Sonntagsbraten mehr auf den Tisch bringt oder der kleine Felix von nebenan mit dem Tablet stets beruhigt wird, wenn er mal wieder nicht anders zu bändigen ist. Ganz abgesehen davon, dass insbesondere vom letzten Fall abgesehen werden sollte, da es pädagogisch nicht sinnvoll ist, sind gerade im Jahr 2012 zahlreiche Beispiele bekannt geworden, die aufzeigen, was die Tablets zu leisten im Stande sind.

Ein Beispiel hierfür ist das Concept-Hotel in Ahaus. Denn in diesem Teil des Münsterlandes hilft ein Tablet dabei, dass sich der Gast auf seinem Zimmer so richtig wohl fühlt. Hier nämlich wartet bereits beim Eintreten ein Tablet, mit dem sich der komplette Raum nach den eigenen Wünschen steuern lässt. Farben, Licht, Entertainment, Sound, Klima – alles regelt der Gast über das Gerät. Um die Beleuchtung zu steuern, müsst Ihr aber im kommenden Jahr nicht unbedingt ein Hotelzimmer in Ahaus mieten, dies geht auch bei Euch zu Hause. Denn Mitte 2013 sollen LED-Lampen von Samsung auf den Markt kommen, die sich dann auch per Tablet steuern lassen, so dass Ihr das Licht optimal mit dem Galaxy Tab dimmen könnt.

Wer es lieber spielerisch mag, der kann das Tablet natürlich auf ganz andere Weise einsetzen. So können beispielsweise Helikopter auf die richtige Bahn gebracht werden. Jede Wette, dass dabei nicht nur Kinder und Jugendliche ihren Spaß haben. Auch in Arztpraxen sind iPad und Co. heute nicht mehr wegzudenken. Ob nun das Anmeldeformular vom Pateinten ausgefüllt wird oder der behandelnde Arzt die Röntgenbilder auf dem Tablet mit sich führt, in vielen Praxen gehört das Tablet zur Arbeitserleichterung dazu. Aber natürlich sind die Tablets nicht nur hilfreich, wenn es darum geht, unsere Bequemlichkeit zu unterstützen oder den Spielspaß zu erhöhen. Auch für Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, bringen die Geräte inzwischen jede Menge nutzen. Erwähnt sei an dieser Stelle beispielsweise das Eye Tracking. Damit könnten Benutzeroberflächen mit dem Auge gesteuert werden, so dass vor allem Menschen, die sich nur wenig oder gar nicht bewegen können, Unterstützung finden.

Darüber hinaus hat das Tablet natürlich auch im Alltag von Flugbegleitern, Zugführern oder auch Schülern schon Einzug gehalten. Wenn es nach dem neuesten TV-Spot von Samsung geht, dann hat inzwischen selbst Santa Claus stets den Helfer mit sich, damit morgen auch wirklich jedes Kind das von ihm gewünschte Geschenk erhält:

Aber Vorsicht! Bitte übertreibt es nicht mit dem Kuscheln mit dem Tablet im Bett. Denn einer aktuellen Studie zufolge kann das Euer Sexualleben ordentlich aus dem Gleichgewicht bringen. Das wäre sicherlich nicht nur zu Weihnachten äußerst schade!

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  • Dr. Frickel

    Hallo,

    wie wird das genau datenschutztechnisch mit der Arztpraxis umgesetzt?