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Google mit sieben Prozent Gewinnsteigerung – AMD will Verluste durch Tablet-Verkäufe reduzieren

Google AMD
23.01.2013 - von Stefan

Nicht immer richten wir unseren Fokus nur auf neue Tablets oder Smartlets, sondern schauen natürlich auch auf die Geschäftszahlen der Unternehmen, die auf dem Tablet-Markt unterwegs sind. Heute nun haben sowohl Google als auch AMD ihre neuesten Geschäftszahlen vorgestellt. Dabei konnte Google einmal mehr erfolgreiche Zahlen vermelden, steigerte der Internet-Gigant doch seinen Gewinn um satte sieben Prozent im letzten Quartal 2012. AMD dagegen gab erneut tiefrote Zahlen bekannt – sowie die Hoffnung auf einen künftig starken Auftritt auf dem Tablet-Markt.

Google hingegen hat sein enttäuschendes drittes Quartal 2012 mit einem starken Endspurt im vergangenen Jahr wettgemacht. Der Internetkonzern konnte seinen Gewinn von Oktober bis Dezember 2012 nach eigenen Angaben auf 2,9 Milliarden US-Dollar steigern. Dies sind umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro und sieben Prozent mehr als noch im vierten Quartal 2011. Das größte Wachstum von über 20 Prozent legte Google dabei in seinem Kerngeschäft hin, bei den Werbeeinnahmen. Sorgenkind bleibt dabei allerdings Motorola, erwirtschaftete die Google-Tochter doch im gleichen Zeitraum einen Verlust von 353 Millionen US-Dollar. Im gesamten Jahr 2012 allerdings fiel der Nettogewinn von 10,7 Milliarden Dollar in 2011 auf jetzt 9,71 Milliarden US-Dollar.

Diese Sorgen über einen um eine Milliarde gefallenen Jahresgewinn würde AMD sicher gerne vermelden. Denn der Chiphersteller ist von solchen Zahlen weit entfernt, wie sich aus den aktuellen Geschäftszahlen ergibt. Auch zum Ende des Jahres 2012 musste der Halbleiter-Spezialist nämlich Verluste hinnehmen und seine Hoffnung ausdrücken, in 2013 auf dem Tablet-Markt voll angreifen zu können. Von Oktober bis Dezember 2012 betrug der Verlust von AMD 473 Millionen US-Dollar (rund 355 Millionen Euro). Der Umsatz ging im Vergleich zum Schlussquartal 2011 um 32 Prozent auf nunmehr 1,16 Milliarden Dollar zurück. Nach einem Gewinn von 491 Millionen US-Dollar in 2011 beendete AMD das Jahr 2012 mit einem Verlust von 1,18 Milliarden Dollar. Der Nummer zwei im Chip-Geschäft hinter Intel machte dabei vor allem die sinkende Nachfrage nach klassischen Desktoprechnern zu schaffen. AMD setzt künftig auch auf Tablets, erste Geräte sollen demnächst erscheinen, wenngleich nach wie vor keine große Anzahl an Tablets mit AMD-Prozessoren bekannt ist, die erscheinen wird.

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[via Heise][via Handelsblatt]

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