dotdotdot: Auf dem iPad bequem mit Texten arbeiten

dotdotdot - App

Mit Texten zu arbeiten macht auf vielen Endgeräten meist keinen Spaß und ist teilweise nur mit umständlicher Bedienung möglich. Genau an diesem Punkt setzt das Berliner Startup dotdotdot an, welches sich momentan in einer geschlossenen Betaversion befindet. Direkt auf der Startseite der Website, die übrigens sehr schön anzusehen ist, lockt man die User damit, dass man mit dotdotdot den gesamten Prozess des digitalen Lesens verbessern könne. Doch was bieten die Berliner uns Usern?

Allem voran eine iPad-App, die sich durch das Öffnen dieses Links im Safari-Browser des iPads installieren lässt, einen Invite vorausgesetzt. Darüber hinaus gibt es auch eine Webversion, die die selben Features bietet, wie die App. Es lassen sich verschiedene Formate wie RSS-Feeds und E-Books (DRM-freie ePubs) importieren, die dann störungsfrei in einem einheitlichen Layout gelesen werden können. Letzteres bieten auch Dienste wie Pocket oder Readability. Doch an diesem Punkt setzt dotdotdot weiter an.

Durch das Markieren von Textstellen öffnet sich ein kleines Menü, welches es erlaubt, sowohl Textpassagen zu kommentieren, als auch sie mit Tags zu versehen. Dadurch ist es recht einfach, auch in langen Texten wichtiges wiederzufinden.

Das Browser-Plugin ermöglicht leichtes Importieren von Texten aus dem Web. Sortiert man seine Texte nicht gerade in Listen oder verschlagwortet sie, lassen sich einzelne Textstellen auch ganz einfach per Twitter oder E-Mail mit seinen Kontakten teilen. Wird in einer E-Mail das Zitat grafisch ansprechend aufgewertet, wird der geneigte Twitter-User auf eine Seite wie diese geleitet, womit sich das entsprechende Zitat auch an andere Ziele weiterleiten lässt.

Als kleines Fazit zum Schluss lässt sich sagen, dass die Macher eine tolle Möglichkeit geschaffen haben, um mit Texten zu arbeiten. Wie bei nahezu jedem Produkt in der Vorabversion lässt sich auch bei dotdotdot sicherlich noch an einigen Stellen an der Performance oder an den Features Hand anlegen, aber im Großen und Ganzen hat man schon etwas Tolles auf die Beine gestellt und wird sicherlich einige User finden.

Wer sich gern etwas in Videoform zeigen lässt, kann sich ein Video direkt auf der Startseite von dotdotdot.me ansehen. Ebenso kann man sich dort eintragen, um einen Invite zu bekommen, was in meinem Fall relativ flott ging.

Wie arbeitet ihr mit Texten? Ist dotdotdot etwas für euch oder greift ihr doch lieber noch zu Zettel und Stift oder einer Alternativ-App?

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  • http://twitter.com/FiBau24de FiBau24

    Hi,

    bisher habe ich mich von Appleprodukten fern gehalten. Jedoch stelle ich mir gerade die Frage, ob das nicht der ezPdfreader für Androidgeräte seit graumer Zeit kann? Irgendwie ist das für mein Note 2 schon lange kein Problem mehr. Texte jeglicher Formate und auch geschützte PDF Daten lassen sich locker bearbeiten… Android hat dort einen ordentlich Vorsprung!