Sicherheitslücke: Tastatur des Samsung Galaxy Note 2 gibt Passwörter preis

Samsung Galaxy Note 2 Test 14-imp

Eigentlich sollte die automatische Worterkennung Nutzern einen Mehrwert bieten. Bei mehreren Samsung-Geräten, unter anderem auch beim Galaxy Note 2, scheint genau diese Funktion momentan aber für eine Sicherheitslücke verantwortlich zu sein.

Das Problem: Die Geräte von Samsung lernen anhand der Eingaben ihrer Nutzer. Grundsätzlich eine hilfreiche Funktion. Problematisch wird es, wenn diese automatische Worterkennung sich auch die eingetippten Passwörter merkt. Wenn man also zum Beispiel öfter den Text “PasswortXYZ” eingibt, taucht genau dieser Text “PasswortXYZ” wenig später in den Wortvorschlägen auf.

Dabei ist egal wo der Text eingegeben wird. Gut möglich also, dass man im Browser ein Passwort eingibt und dieses kurz darauf beim Verfassen einer E-Mail in den Autokorrektur-Vorschlägen erscheint.

Damit eure Passwörter nicht in die Wortvorschläge gelangen, habt ihr momentan verschiedene Möglichkeiten:

  1. eine alternative Tastatur (z. B. SwiftKey) nutzen
  2. die automatische Worterkennung deaktivieren
  3. Sonderzeichen in den Passwörtern nutzen, da diese nicht in der automatischen Worterkennung gespeichert werden

Grundsätzlich ist aber keine der genannten Möglichkeiten die optimale Lösung. Der Umstand, dass Passwörter automatisch gespeichert werden, ist für den Nutzer natürlich mehr als unerfreulich. Bleibt zu hoffen das Samsung schnell reagiert und eine passende Lösung anbietet, um die Sicherheitslücke zu schließen.

Anzeige:

[via AllaboutSamsung & Techstage]