Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Kategorie: Android

Need for Speed Most Wanted Test 01
31.12.2012 - von
2

Need for Speed: Most Wanted bewegt sich sowohl im Play Store als auch im iTunes App Store auf den fordern Rängen der meistverkauften Apps. Grund genug sich das Spiel mal etwas genauer anzuschauen. Dabei dient ein Samsung Galaxy Note 10.1 mit Android 4.1.2 als Testsystem.

Im Jahre 2005 erschien Need for Speed zum ersten Mal mit dem Zusatz Most Wanted für verschiedene Konsolen und den PC. Wie der Name schon sagt, soll man der meist gesuchte Rennfahrer werden. Dazu muss man unterschiedliche Gegner in verschiedenen Events besiegen und so die Liste aufsteigen. Bis es so weit ist, muss man sich aber durch unzählige kleine Rennen fahren, Fahrzeuge freischalten, ein wenig tunen aber vor allem Geld verdienen.

NFSMW für Android sieht richtig toll aus auf dem Tablet. Obwohl die Auflösung des Geräts nur bei 1280 x 800 Pixeln liegt, wirken die Grafiken sehr aufwendig. Die Animationen auf der Rennstrecke und Spiegelungen auf den Fahrzeugen tun ihr übriges. Insgesamt gibt es 10 Strecken, die man zu verschiedenen Tageszeiten befährt. Dabei ist das Ziel fast immer gleich, entweder soll man unter die ersten drei Fahrer kommen oder eine bestimmte Zeit unterschreiten.

Need for Speed Most Wanted Test 12 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Das Menü des Spiels ist simpel aufgebaut und erklärt sich von selbst. Viel einstellen kann man nicht.

Need for Speed Most Wanted Test 02 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Nach einer bestimmten Anzahl von Rennen werden neue Fahrzeuge freigeschaltet, die man aber nicht automatisch besitzt, sondern kaufen muss. Außerdem bekommt man die Möglichkeit sich dem Rennfahrer, der sich vor einem auf der Rangliste der meist gesuchten Fahrer befindet, zu stellen. Der Schwierigkeitsgrad ist akzeptabel, es ist nicht zu leicht aber auch zu schwer. Richtige Frustmomente gibt es kaum, wenn einem das gewisse Kleingeld für ein bestimmtes Fahrzeug fehlt, muss man in den sauren Apfel beißen und bereits absolvierte Rennen erneut fahren. Alternativ kann man auch den In App Store nutzen und für echtes Geld einkaufen.

Need for Speed Most Wanted Test 06 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Ich musste die Empfindlichkeit deutlich reduzieren, damit das Fahrzeug in den Kurven nicht zu stark einlenkt. Dabei funktioniert die Bewegungssteuerung etwas besser und präziser als die Steuerung per Touchscreen. Wichtig ist außerdem das Fahrzeug, es macht tatsächlich einen Unterschied, ob man mit einem Muscle Car oder einem aktuellen Maserati unterwegs ist. Letzterer liegt deutlich satter auf der Straße und reagiert besser in der Kurve. Zur Not sollte man einfach die Handbremse ziehen und driften, damit lassen sich Kollisionen mit dem Fahrbahnrand vermeiden.

Need for Speed Most Wanted Test 20 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Obwohl NFSMW ein Schadensmodell besitzt, hat ein Schaden am Fahrzeug keinen Einfluss auf die Fahrbarkeit. Durch Kollisionen wird der Flitzer zwar verunstaltet, fährt sich aber genau so wie vorher. Die Schäden am Fahrzeug müssen nach einem Rennen auch nicht repariert oder bezahlt werden.

Need for Speed Most Wanted Test 11 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Vor einem jeden Rennen gibt es die Möglichkeit sein Fahrzeug zu tunen oder den Farbton zu ändern. Dabei ist die Auswahl nicht wirklich groß und auch nicht von Dauer. Jedes Tuning kauf man sich nur für ein Rennen und genau das geht sehr schnell ins Geld. Zwar sind die Optionen sinnvoll, wie ein sich schneller aufladender Turbo, nicht aber zwingend notwendig um zu gewinnen.

Need for Speed Most Wanted Test 14 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Im Rennen heißt es dann Vollgas geben. Wenn möglich sollte man den Turbo direkt zu Beginn nutzen, um am Feld dranzubleiben. Nach kurzer Zeit kommen dann auch schon die Polizeiwagen, die sich an einen heften und wirklich aktiv versuchen einen abzudrängen. Räumt man einen davon aus dem Weg, wird der Turbo komplett aufgeladen. Ansonsten sollte man Kollisionen vermeiden und ein sauberer Fahrstil an den Tag legen. Drifts bremsen das Fahrzeug nicht ab und helfen oft in engen Kurven. Setzt man den Turbo ein, merkt man auch, dass man schneller fährt als ein vergleichbares Fahrzeug ohne Turbo. Dieser lädt sich während des Rennens selbst wieder auf. Unbedingt aktiv nutzen.

Need for Speed Most Wanted Test 04 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Insgesamt stehen 40 verschiedene Fahrzeuge mit original Namen und Designs zur Verfügung. Die Grafik ist wirklich sehr gelungen und es kommt zu keinen Rucklern. Trotzdem fehlen einige Dinge. Es gibt keine freie Welt, wo man mal etwas rumfahren könnte. Man springt immer nur von Rennen zu Rennen. Die 10 Strecken werden im Lauf der Zeit langweilig und was noch schwerer wiegt, ist der fehlende Multiplayer. NFSMW lässt sich weder online noch per Bluetooth oder WLAN mit Freuden spielen.

Need for Speed Most Wanted Test 15 300x187 Need for Speed: Most Wanted für Android im Spiele Test

Trotzdem hat mir das Spiel sehr gefallen. Da es aktuell zum Preis von nur 89 Cent für iOS und Android angeboten wird, sollte man unbedingt zugreifen, wenn man Arcade Racer mit schicker Grafik und guter Steuerung mag. Insgesamt erhält Need for Speed: Most Wanted für Android 8 von 10 möglichen Punkten.

Anzeige: