Google Nexus 7 2013: Deutsches Unboxing und erster Eindruck

01.08.2013 15:18 von
Google Nexus 7 2013

Lange hat es gedauert bis Google das Nexus 7 vorgestellt hat. Zur Freude aller US-Bürger ist das Gerät aber schon kurz nach der Vorstellung in den USA ab $229 verfügbar gewesen. In Deutschland bzw. Europa gibt es aber noch keinen festen Starttermin und Preis. Wir konnten es, wie schon beim ersten Nexus 7, nicht erwarten, und haben uns das Gerät auf schnellstem Wege importiert. Wer ebenfalls nicht auf den offiziellen Verkaufsstart warten möchte, findet bei uns eine genaue Anleitung für den Import des Nexus 7 2013.

Die Verpackung der zweiten Generation des Nexus 7 wird nun in Blau gehalten. Der Packungsinhalt ist aber derselbe: das Tablet, ein Ladeadapter, ein Micro USB Kabel, eine Garantiekarte sowie eine Kurzanleitung. Mehr haben wir uns auch nicht erwartet. Optional gibt es eine Smart Cover ähnliche Hüllen in diversen Farben.

Erster Eindruck

Wir waren bereits mit der Verarbeitung und der Wahl des Materials des ersten Nexus 7 zufrieden, vor allem in Hinblick auf den günstigen Preis von 199€. Doch beim Nexus 7 2013 legt Asus und Google nochmals einen oben drauf. Wie man aus den ersten Videos und Bildern nur schwer erkennen konnte, besteht die Rückseite aus einem weichen gummierten Kunststoff, der sich hochwertig anfühlt und auch noch rutschfest ist.

Bemerkbar macht sich auch der schmalere Rahmen neben dem 7-Zoll-Display und die dünnere sowie leichtere Bauweise. Mit dem nur 8,65mm dünnen und 290g leichten Gehäuse liegt das neue Nexus 7 deutlich besser in einer Hand. Gewachsen ist dafür aber der Rand unter und über dem Display. Dieser dürfte zwar nicht störend sein, sieht dafür aber nicht so schön aus.

Auf der Rückseite findet man nun auch eine 5 Megapixel Kamera, sowie zwei Lautsprecher auf der oberen und unteren Seite, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut entwickelt wurden. Verbessert wurden auch die Anschlussmöglichkeiten. So lässt sich nun das Tablet über den MHL-Anschluss auf der Unterseite auch mit einem Fernseher verbinden. Der Micro-SD Slot wurde leider wie bei allen Nexus Geräten weggelassen.

Nexus 7 2013 vs. FonePad

Eines der Highlights ist aber das 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Farben wirken auf dem ersten Blick satt und Betrachtungswinkel hoch. Auffallend ist auch die hohe Helligkeit, vor allem im Vergleich zum Asus FonePad. Hier erwarten wir uns im Outdoor-Bereich gute Resultate, dazu aber mehr im ausführlichen Test. Bemerkbar macht sich die hohe Auflösung vor allem bei kleinerer Schrift auf Webseiten oder Ähnlichem, denn die wird klar wiedergegeben und können so ohne Probleme gelesen werden.

Für eine gute Performance sollte der Qualcomm Snapdragon S4 Pro Quad Core Prozessor sorgen, der eigentlich ein auf 1,5 GHz niedrig getakteter Snapdragon 600 Prozessor ist. In Verbindung mit 2GB Arbeitsspeicher sollte Android Jelly Bean ohne Lags laufen, auch wenn mehrere Apps geöffnet sind. Das müssen wir natürlich erst genau testen, auf den ersten Blick läuft aber Android in der neuesten Version 4.3 flüssig und flott.

Über die Akkulaufzeit können wir natürlich noch nichts sagen. Wir sind allerdings schon sehr gespannt, welche Werte das Nexus 7 2013 liefern wird. Bis wir den finalen Test des Nexus 7 (2013) und einige Vergleiche (mit iPad mini, Nexus 7 und Memo Pad HD 7) veröffentlichen, könnt ihr unser Unboxing und Hands-On Video ansehen und natürlich eure Fragen zum Nexus 7 in die Kommentare schreiben.

Nexus 7 2013 Unboxing und Hands-On Video & Bilder