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ASUS Padfone – Neue Probleme für App Entwickler

von Jan

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Gestern berichteten wir noch über die große Fragmentierung der Android Geräte und die damit einhergehenden Probleme der Entwickler ihre Apps auf über 16 Displayformate anzupassen. Ein ähnliches Thema kam nun auch am letzten Tag des Mobile World Congresses in Barcelona noch einmal auf.

 

ASUS Padfone ist zwar für Endkunden durchaus eine Bereicherung, die Entwickler müssen aber nun dafür Sorge tragen, dass Apps auf diesen zwei Displayformate auch reibungslos funktionieren. Für die vorinstallierten Apps wie beispielsweise Google Mail, Youtube und ähnliche stelle dies laut ASUS zwar kein Problem dar, jedoch durchaus für die im Android Market verfügbaren Apps.

 

Hintergrund des Problems ist, dass Android zwar mit Android 4.0 eine Brücke zwischen Smartphone OS (Android 2.x) und Tablet OS (Android 3.x) geschaffen hat, ASUS aber trotzdem tief in die Trickkiste greifen musste um das Betriebssystem über ein Gerät auf zwei verschiedenen Displays auszugeben. Dieses System, dass ASUS “Dynamic Display”  nennt erinnert von der Funktionsweise her zwar an das Motorola Atrix, welches sich am Markt nicht durchsetzen konnte, funktioniert aber dennoch auf fundamental andere Weise.

 

Während das Motorola Atrix den Bildschirm des Smartphones unangetastet lässt und auf dem zweiten Bildschirm ein vollkommen neues Bild (Motorolas Webtop) mit völlig anderen Funktionen zur Verfügung stellt, gibt ASUS Padfone das Bild des Smartphones über das Tablet wieder. Dies bringt natürlich das Problem mit sich, dass nicht jede Anwendung von der Displaygröße eines Smartphones auf die 10.1 Zoll des Tablets einfach heraufskaliert werden kann. Als Beispiel seien hier nur die zusätzlichen Funktionen genannt, die Google Mail auf einem Tablet durch die größere Displaygröße beinhaltet.

 

Ein ausreichendes Angebot an Apps zu entwickeln, die automatisch von einem “Smartphone-Modus” in einen “Tablet-Modus” wechseln ist nun wieder Aufgabe der Programmierer und Entwickler. ASUS hat allerdings bereits angekündigt mit Entwicklern zusammenzuarbeiten um die beliebtesten Apps noch zum geplanten Release auch für das Padfone zu ermöglichen. Hierbei dürfte wohl auch die Sorge eine Rolle spielen, dass das Padfone enden könnte wie RIMs Blackberry Playbook, das auch durch die fehlenden App Angebote weiterhin nicht die erwarteten Verkaufszahlen erfüllt trotz eines, Hardware- und Verarbeitungstechnisch, guten Produktes.

 

Das Video von ASUS zu diesem Thema findet ihr hier.

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Quelle: Liliputing via Tabletblog

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